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Donnerstag, September 11, 2008

Der erste deutsche -wenn auch inoffizielle-
Review von Death Magnetic!



1. "That Was Just Your Life" – 7:08
2. "The End of the Line" – 7:52
3. "Broken, Beat & Scarred" – 6:25
4. "The Day That Never Comes" – 7:56
5. "All Nightmare Long" – 7:57
6. "Cyanide" – 6:39
7. "The Unforgiven III" – 7:46
8. "The Judas Kiss" – 8:00
9. "Suicide & Redemption" – 9:57
10. "My Apocalypse" – 5:01

Ein super Album wie ich finde. Was sofort auffällt sind die super Riffs und die komplett andere Art
(im Vergleich zum letzten Album St. Anger)

- so, jetzt kann ich weiterschreiben, hatte Probleme mit dem Cover-Art - ... - Wo war ich? - ... - Ach Ja! - Also, das neue Album heißt Death Magnetic und war für kurze Zeit in Frankreich schon in Plattenläden zu kaufen. Fälschlicherweise. Nagut, was soll Mann machen wenn Mann eben Franzose ist, kein englisch kann und der Aufkleber mit "RELEASE 12.9.2008" eben nicht lesbar ist.

Kaufst du Tüte Deu... - äh - Englisch.

Dann verkauft manns eben früher... pech.
Aber zurück zum Album.

Ich persönlich finde das Album sehr gut, erinnert mich wirklich an die früheren Zeiten und an MEIN PERSÖNLICHES LIEBLINGSALBUM 'Black Album' aka 'Metallica'. Nein, nicht Master of Puppets. Und nein, ich find Creeping Death nicht das Beste Lied ever. Und nein, Joel McIver ist weder ein Freund von mir noch teile ich seine sogenannte Meinung über das neue Album. Er hats ja nicht mal ganz gehört. Ich schon.

Dank französischen Freunden. Natürlich. - Ich hoffe mir glaubt das jemand -

Die aus dem Album genommene Single "The Day That Never Comes" unterscheidet sich allerdings grundlegend von den anderen Songs - ohne zu spoilern *puh* -, weil es wesentlich gemütlicher losgeht. Dafür hat es ab ziemlich gneau 6 Minuten einen So heftigen ( und leider unnötigen ) Schrammelpart dass ich mich da auf den Radio-Edit freue oder mir fleißig selber einen bastel ;)

Ich halte nichts davon jetzt anzufangen und alle Lieder einzeln durchzugehen, find ich eine bisl stupide Schreibarbeit und außerdem wirkt das Album viel besser wenn man es in Ruhe - *ggg* nen Metallica Album in 'Ruhe' hören... *ggg* - hören kann.

Melodien bzw. Riffs sind supergelungen und jede einzelne bleibt seit dem ersten Mal hören in meinem Gehörgang hängen, wenn auch die Soli teilweise früher sehr viel schöner und länger waren haben Metallica einen super Nachfolger geschaffen der sich gut in die Historie der alten Alben einreihen kann. Hörenswert für jeden Fan der auf das Black Album steht.

Mit einem Lied haben sie auch mehr als deutlich bewiesen: der Name ist nicht immer Programm. Denn Lied 7 vom neuen Album hört sich halt doch ein wenig anders an als Mann es vom schwarzen '91er Schmuckstück gewohnt ist. (Lied 4..) Ich sag nur eins, das Lied hat es verdient diesen Titel zu tragen ;)

Überzeugt euch selbst und geht's euch morgen kaufen. Nich runterladen ihr pösen Bubies!

-tzTZtz, die Jugend von heute *seufz* -

Ach ja, was ich noch sagen wollte: die Gedankenstriche - die hier - sind die Striche zwischen denen immer die Gedanken stehen die ich habe während ich diesen Satz schreibe oder überlege ihn zu schreiben. Oder so. - ich find's nämlich lustig was ich da denke - Ich find's nämlich lustig w... ach, lassen wir dieses dumme Spiel ;) Ich hoffe nur dass zieht mehr Besucher an. Nicht so wie das andere Blogger z.B. mit Stichpunkten wie "Scharfe Studentinnen Nackt" oder "Sex Sells" oder "Viagra, ganz günstig" oder sonen mist. Ich schreibe sowas nicht. - hmm.. Ups... -

METALLICA ROCKT. Anders aber sie ROCKEN!!

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Samstag, März 29, 2008

The Luchagors - The Luchagors
Dass dieser Blog 2 Monate auf Eis lag, war von mir nicht beabsichtigt. Ich hab in letzter Zeit einfach zu viel um die Ohren. Aber für eine neue Review hatte ich noch Zeit.



Track Liste:

1. White Boy

2. Miracle

3. All There Is

4. Allready Gone

5. Burn

6. Daddy's Girl

7. Goodbye

8. Janice

9. Bastard

10. Crazy World

11. The March Of The Luchagors



Es handelt sich in diesem Fall um das Debütalbum von The Luchagors. The Luchagors sind eine amerikanische Punkband. Ihr Album vereint Elemente von Garage Rock, Metal und Rock. mit vielen gut geschriebenen Texten. Davon sind die meisten stark sarkastisch und teils auch rotzig. Ein Must-Have für jeden Punk-Fan. Das Einizge was sauer aufstößt, ist die Tatsache dass man dieses Album nur über iTunes kaufen kann. Nen anderen Weg gibts nicht (glaubt mir ich habs probiert).

Hörtipps: White Boy, Allready Gone, All There Is, Goodbye

Meine Wertung: 9/10 Punkten

Für weitere Infos besucht die offiziele Bandpage oder die offizielle Myspace-Seite

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Montag, Januar 14, 2008

2K8: Das Musikjahr Vol.2

Nach laaaanger Pause für mich ( ich habe meinen eigenen Blog und nach nem Umzug kein festes Internet mehr ) habe ich mir gedacht dass ich mal kurz einen Blick in die Zukunft werfe und euch ein wenig heißhunger auf die Perlen des Jahres 2008 in der Kategorie Musik mache.
2007 war ja schon ein geiles Jahr was Musik angeht, mit neuen Alben von Led Zeppelin, Linkin Park, Queensryche, H.I.M., Timbaland, Soilwork und Avril Lavigne nur um ein paar zu nennen. 2008 wird aber, wie ihr hier ( oder hier ) nachlesen könnt, ein mindestens genauso geiles Jahr was Releases angeht:

Confirmed Releases:
Magnagnetic Fields ‘Distortion’ 15.01.2008
Bullet For My Valentine ‘Scream Aim Fire’ 28.01.2008
Jack Johnson ‘Sleep Through The Static’ 02.2008
Metallica 02.2008
Unheilig ‘Puppenspiel’ 22.02.2008
Bryan Adams 23.03.2008
In Flames ‘A Sense Of Purpose’ 01.04.2008
Children Of Bodom 07.04.2008
P.O.D. ‘When Angels & Serpents Dance 08.04.2008
3 Doors Down ‘3 Doors Down’ 06.05.2008
Moby 10.05.2008
The Rasmus 10.10.2008

To Be Announced:
Aerosmith
Coldplay
Curse
Die Toten Hosen
Disturbed
Ill Nino
In Extremo
Slipknot

Maybe Also Coming:
AC/DC
Depeche Mode
Motörhead
The Police
Rage Against The Machine
Rammstein

Spätestens mit diesem Post hab ich mich als Musikfreak geoutet, aber das wäre ja auch nicht so schlimm… nur ein weiteres Gebiet auf dem man mich ‘FR34K’ nennen kann. Wen juckts.
Neben den bestätigten und den noch ausstehenden Releases freue ich mich seeehr auf das Studioalbum von AC/DC was wohl in Arbeit ist, wozu es im Internet aber wenig News zu finden gibt.

[Edit]: Hab ma nen paar Albennamen und Releasedates geupdatet, Büdde sehr ;)

Mittwoch, Dezember 26, 2007

Jahresrückblick 2007

Was für ein Jahr das war. Klingt ein wenig floskelhaft oder? Soll es aber gar nicht sein, 2007 war wirklich nicht schlecht. Deutschland ist Handballweltmeister geworden sowie Weltmeister im Frauenfußball. Zwei Nobelpreise sind nach Deutschland gegangen. Einmal wurde der Physiknobelpreis Peter Grünberg überreicht, Gerhard Ertl durfte sich über den Chemienobelpreis freuen. Die Ärzte haben ein neues Album veröffentlicht, der VfB Stuttgart ist Deutscher Meister in der Fußballbundesliga geworden und die Züge rollten nur teilweise. Ungeordnet? Fangen wir noch einmal an.

Sehen wir das ganze Jahr aber zunächst einmal spieletechnisch. Da gab es dieses Jahr nicht allzu viel für meinen Geschmack. Ich habe mir in diesem Jahr gerade einmal drei Spiele zugelegt, von denen eins auch noch komplette Grütze war. In der chronologischen Reihenfolge kommt als Erstes Titan Quest Immortal Throne, das Addon zu Titan Quest. An sich ein hübsches Spiel, das den Namen Addon auch verdient hat. Es erweitert die antike Welt um eine weitere Region, den Hades. Dazu gibt es über 400 neue Gegenstände, die die unheimlich große Suchtspirale erweitern.

Im Sommer musste hingegen etwas Leichtes her. Etwas, das sich flott spielen lässt, nicht zu große Einarbeitungszeit fordert und eventuell sogar ein wenig Innovation mit sich bringt. Da kam Overlord doch wie gerufen. Es gab einem etwas völlig Neues mit den Schergen, die man als großer dunkler Lord durch die Gegend scheuchen durfte. Knallig bunte Comicgrafik rundete das Ganze ab und verlieh durch einige schräge Wortwitze einen herrlich abgedrehten Charakter.

Ebenfalls im Sommer erschien Two Worlds. Großes versprach man. Kleines gab man. Sowohl grafisch als auch spielerisch war das Ding nicht ganz auf der Höhe der Zeit und kann niemals einem umstrittenen Gothic 3 oder einem etablierten Oblivion das Wasser reichen. Ganz hübsch hierbei waren allerdings die Portalsteine, von denen man drei Stück sammeln konnte und sich von jeder beliebigen Stelle zu festen Teleportern beamen konnte.

Ich musste mich also auch vom Computer losgelöst unterhalten, da man mir ja keinen vernünftigen Spielstoff liefern wollte. Ich habe also gründlichst die Handballweltmeisterschaft in Deutschland verfolgt, bei der wir auch noch gewonnen haben. Ein Wintermärchen wurde geschrieben. Toller Triumph. Neben dem Handball habe ich den Ärzten einen Besuch abgestattet, und zwar in Dortmund bei ihrer Tour Es wird eng. Die Review zu ihrem dort gespielten Album finden Sie übrigens hier. Aber vermutlich interessiert Sie das alles gar nicht so brennend. Also wünsche ich Ihnen in diesem Sinne einen guten Rutsch ins neue Jahr. Na, da haben wir doch unsere eingangs vermisste Floskel. - NIK

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Sonntag, Dezember 16, 2007

Rueckblick 2007 Madse

So, ich blicke dann auch mal zurueck. Allerdings werd ich mich eher auf Games, Buecher und son bisschen Musik beschraenken. Zu Filmen kann ich im Allgemeinen nicht soviel sagen xD.

Games

Mein liebstes, bestes und meistgespieltes ( Multi- ) Playerspiel ist Battlefield 2. Ich weiss, dass das schon von 2005 ist, aber ich hab mir das erst Anfang diesen Jahres zugelegt. Bis heute hab ich damit laut Xfire 316 Stunden zugebracht. Ein brachiales Spiel. Man lernt es schnell, meistert es aber nie ganz.
Favorisiertes Singleplayergame ist dieses Jahr S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl. Auch wenn alle anderen drauf rumhacken, ist es doch ein grausam gutes Spiel. Speziell darueber ausgelassen habe ich mich ja schon HIER.
Noch ein Klassiker: Operation Flashpoint. Hab ich vor kurzem erst angefangen, hat mich aber gleich mal ueber mehrere Wochen gefesselt. Ich find es lustig mitanzuschaun, wenn Spieleredaktionen irgendwelche Gameaspekte loben und als Neuerung hinstellen, die es schon in OFP ( 1996 ! ) gibt.
Beste Mod ist eindeutig Operation Peacekeeper fuer Battlefield 2.
Auffallend dieses Jahr: es gibt DX10/Vista ( Rotz! ) und viele Spiele die ich nicht spielen kann, weils nich laeuft ( Crysis, Strangehold uvm ) oder will, weil ich Abneigungen dagegen habe ( zB WoW ).

Buecher

Gelesen hab ich dieses Jahr wieder viel, u.a. weil BF2 so lange Ladezeiten hat ^^. Unter anderem hab ich den Schwarm von Frank Schätzing gelesen. Ein grossartiges Buch, das zum Nachdenken animiert.
Auch noch gelesen: diverse Warhammer 40000 Romane von Dan Abnett ( zb Der doppelte Adler ), die beiden S.T.A.L.K.E.R. - Romane ( Todeszone und Inferno ) sowie reichlich kompass-Buecher. Alle schoen spannend, von Todeszone, Inferno und dem doppelten Adler konnte ich mich garnicht mehr loesen.

Musik

Hauptsaechlich die ueblichen Verdaechtigen: Rammstein, Metallica ( mir grad erst ne Biographie gekauft ), Bloodbath , Impious und den ganzen andern Geschrei-Geschrammel-und-Geknueppel-Kram.
Einzig Neues: Emigrate von Emigrate. Dazu ich selbst: Aber Emigrate hab ich schon gehoert. Sogar die Special Edition. Die Extratracks ( ich weiss grad ned wie viele das sind ) rechtfertigen den etwas hoehren Preis. Blood, einer der Zusatztitel ist schon fast einer der besten Songs des Albums. Trotzdem hats mit Emigrate ( von Emigrate, von Emigrate ( sry, ich konnts mir echt nich verkneifen )) am meisten angetan. Gleich als Einstieg, macht das schon mal Lust auf mehr. Laut, Hart, Schnell, mit viel Druck. Aber auch mit langsameren nicht ganz so lauten Passagen. Der Druck bleibt. Sehr gut gemachter Industial, obwohl man dem Album die Herkunft doch mal mehr ( In my Tears ) mal weniger bis garnicht ( NYC ) anmerkt. ( Ganzer Post ). Da dieser Post schon vor Weihnachten entstand, hab ich zu Krieger von Krieger noch nix sagen koennen, das kommt dann aber ganz sicher noch hier.

Aber immer noch die wichtigste Neuerung dieses Jahr fuer mich: ich hab angefangen zu Bloggen. Aber das gehoert eher nicht hierher, sondern dahin: Abteilung 14.

So, das wars dann auch schon von mir zum Thema Jahresrueckblick. Wuensch euch noch ne schoene Vorweihnachtszeit und frohe Weihnachten.

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Mittwoch, Dezember 12, 2007

Rückblick 2007 Ich mittendrin

Das Jahr 2007, ein Jahr wie jedes andere auch. Oder nicht? Naja viel ist nicht passiert. Wir sind Handball Weltmeister. Es gab wie wie immer die Oscar und Grammys. Also ein Jahr wie jedes andere auch. Doch was gab es dieses Jahr an medialen Dingen die mich stark bewegt haben.

Januar: nicht viel besonderes. Ende des Monats erhalte ich den Film Reservoir Dogs samt Soundtrack und war von dem Film begeistert. So begeistert, dass ich mir sogar das offizielle T-Shirt bei EMP bestellt habe.

Februar: Es ging los mit Jarhead. Einem Militärdrama. Geniale fast schon Oskarverdächtige Umsetzung dieses Szenarios. Aber der Film erhielt nicht mal eine Nomienirung. Wahrscheinlich saßen in der Jurie ein paar Bush-Wähler. Bush-unabhängig kaufte ich mir noch "The Black Parade" und "Three Cheers for Sweet Revenge" von My Chemical Romance. "The Black Parade" hat mir persönlich besser als "Three Cheers (mit Absicht abgekürzt)" gefallen. Die Band macht hier einen Sprung vom leicht kindlich wirkenden Emo-Sound des letzten Albums, zu einem extrem erwachsenem und nachdenklichem Konzeptalbum.

März: erwarb 10000 Days von tool. Auch ein super Konzeptalbum. Auch wenn hier keine klare Geschichte oder Moral erkennbar ist. Doch (für tool normal) extrem komplexe und vor allem lange Songs. Das Album hat eine Spielzeit von 75 Minuten.

April: Habe "300" im Kino gesehen. War beeindruckt. War wie Troja nur mit weniger Story aber mehr Gemetzel! "THIS IS SPARTA!!!!!!!!"

Mai: Abschlußfahrt 10. Klasse. Eine der größten Enttäuschungen in meinem Leben. nein nicht die Abschlussfahrt die war (dank des Wetters) gar nicht mal so schlecht. Ich rede von meiner Anschaffung. Minutes to Midnight von Linkin Park. Alle haben das Album in höchsten Tönen gelobt. Doch nach dem Song "What I've done" ist die Luft raus. Außerdem Meteor von Dan Brown gelesen. Vom "Da Vinci Code" vorbelastet (das extrem doof war) dachte ich das wäre mal ein guter Roman. Pustekuchen! "Meteor" ist sogar noch schlimmer. Keine Spannung von Anfang bis Ende. Dan du bist für mich der einfallsloseste Autor unserer Zeit.

Juni: Nichts wirklich erwähnenswertes.

Juli: Mein Persönliches Highlight dieses Jahr: Untitled von Korn. Das von den Fans vieleicht am meisten diskutierte Album der Band. Viele können mit dem Gothic-Sound und den Baladen wenig anfangen. Dafür freuen sich umso mehr über die provokanten und nachdenklichen Texte. Korn schließen mit ihrer musikalischen Vergangenheit (Ähnlich wie Linkin Park nur bedeutend besser) ab. Was war noch? Achja: "Stirb Langsam 4" war da ja auch noch! Super gemacht mit viel Action kommt nicht an Teil 1 ran, ist aber der zweitbeste Teil der Serie.

August: Hier gibts auch nicht viel zu erzählen. Ich hab SmackDown vs. Raw 2006 erhalten und hab damit den größten Teil der Sommerferien verbracht. Ich hole mir demnächst den 2007 Teil und danach noch 2008. Alle 3 sind böse Zeitfresser und vor allem im Multiplayer genial.

September: Das einzige was hier passierte, war der Release des neuen HIM Albums "Venus Doom" Wieder ein Abschluss mit der Vergangenheit. Und wieder besser als Linkin Park. Him waren früher oft kitschig. Jetzt singen statt von Liebe lieber über Verzweifelung und Selbstmord.

Oktober: Ich kaufte mir 300 (weiter oben) endlich auf DVD. Im Regal entdeckte ich "Fahrenheit" für Playstation 2. Die Story hat mich umgehauen während die Grafik mäßig und die Steuerung grausig waren.

Im November gabs kein Internet da Grafikkarte kaputt war. Springen wir gleich zum Dezember.

Dezember: Dream Theater schossen mir mit ihrem Album "Scenes from a Memory" sofort ins Auge. Villeicht die genialste Story in einem Konzeptalbum. Ich hab mir außerdem Commandment von Six Feet Under gekauft. Geniales Death Metal Album. Immer wieder zitiere ich diverse Songs und errege Aufsehen unter den Mitschülern (vor allem unter denen die Englisch können und meinem growlem irgendetwas entnehmen können). Was ich wie schon letztes Jahr wieder vorhab: Silvester werde ich wieder den ganzen Tag am PC sitzen und Oblivion samt Addon Shivering Isles spielnen. Balsam für die Seele. Mehr hab ich dieses Jahr nicht mehr vor.

Aber ich wünsche jetzt allen Lesern und Redakteuren einfach mal eine frohe Weihnacht und einen guten Rutsch. Das ist dieses Jahr erstmal der letzte Post von meiner Seite aus.

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Freitag, Dezember 07, 2007

Need for Speed Carbon (PS2)



Tiefergelegt, neue Felgen, Spoiler , Perlglanzlack und fertig ist das Prollgeschoss. Tuning ist eine kostspielige Angelegenheit. Das kann sich nicht jeder leisten. Und bei tiefergelegten Autos, muss man beim Bordstein aufpassen. Doch es gibt ja die Need for Speed Serie. Wie schon in Most Wanted sind wir wieder als Tuner in einer Stadt unterwegs. Ob wir uns auf dem Weg zu Ruhm, Geld und Frauen nicht verfahren haben, lesen sie in diesem Test.

Aller Anfang.....
Wie in jedem Teil der Serie kommt man als Noob in eine neue Stadt. Das heißt wir bekommen ein Auto, etwas Geld und werden in die weite Welt geschickt um der Beste zu werden. Wir dürfen die Stadt Palmont City fast frei befahren. Einzig das Gebiet im Norden ist abgesperrt. Unsere Aufgabe ist es jetzt alle Gebiete einzunehmen. Um Gebiete ein zunehmen müssen logischerweise eines tun: Rennen gewinnen. Wenn wir zwei Rennen gewinnen ist ein Gebiet eingenommen. Mit jedem Rennen schalten wir neue Teile frei. Und mit jedem Gebiet das wir erobern schalten wir neue Wagen frei. Eine schwächere Version der Diablo-Suchtspirale. Man will einfach nur das nächste Rennen gewinnen um das neue Fahrwerk oder den Candy-Lack freizuschalten. Um weitere Extras freizuschalten, kann man noch die Herausforderungsserie bestreiten. Hier fahren wir mit vorgefertigten Auto durch die Stadt und müssen Aufgabe erfüllen. Aufgabe Marke: Ramme 30 Polizeiwagen und entkomme der Verfolgung. Hat man Die Goldherausforderung der Serie geschafft schallte man dann ein Extra, unter anderem Vinyls, Spoiler oder auch Autos, frei. Die Karriere ist jetzt aber stark gekurzt was wahrscheinlich einen Wiederspielwert reinbringen soll.



Fuck, the Police!
Verfolgungen mit der Polizei sind auch wieder dabei. Diesmal sind die Cops selbst auf dem niedrigsten Fahndungslevel extrem hartnäckig. Da hilft nur eine Fahrt durch die Verfolgungsstopper. Verfolgungsstopper sind Gegenstände oder Gebäude die bei durchfahren kaputt gehen und die Gesetzeshüter unter sich begraben. Auf der höchsten Fahndungsstufe weichen die Cops aber den Verfolgungsstoppern aus. Entkommen kann man nur wenn keine Streifenwagen mehr in der Nähe ist der uns sieht. Nach jeder Verfolgung hat unser Auto einen Bekanntheitswert bei der Polizei. Je höher dieser "Heatness" Wert ist, desto warscheinlicher ist es, dass in einem Rennen plötzlich ein Streifenhörnchen an uns klebt. Den Wert kann man senken wenn man das Auto umdesignt (also neue Spoiler, Lack, Vinyls etc.) oder er senkt sich automatisch wenn man eine Weile mit einem Zweitwagen fährt. Wird man erwischt erwischt, so wird man verwarnt. Werden wir mit drei Verwarnungen festgenommen, so wird unser Wagen eingezogen. Wenn alle Autos beschlagnahmt sind, ist das Spiel zu Ende.

Down the Canyon!
Wenn man genug Teretorien eingenommen hat, wird man vom Boss der örtlich Bande zum Rennen herausgefordert. Erst machen wir ein Rundkursrennen. Wenn wir das gewinnen sollten, haben wir den leichten Teil geschafft. Jetzt müssen wir uns im neuen Modus Canyon beweisen. Hier folgen wir erst unserem Gegner. Je näher wir ihm am Heck kleben, desto mehr Punkte erhalten wir. Wenn wir es schaffen uns für 10 Sekunden vor ihn zu setzen, ist das Rennen sofort gewonnen. Doch vorsicht wer die Leitplanke zur hart berührt, fliegt aus der Kurve und landet im Abgrund. Wenn wir ihm Auffahren gibts Punktabzug und wenn der Kontrahent einen Abstand von über 100 Metern aufbaut und ihn 10 Sekunden hält, ist das Rennen zu Ende. Wenn wir die erste Runde beendet haben, werden die Rollen getauscht. Jetzt werden wir verfolgt und je näher uns der gegnerische Fahrer ist, umso schneller werden uns die Punkte abgezogen die wir in der ersten Runde gewonnen haben. Sind die Punkte weg oder überholt uns der Gegner so haben wir verloren. Doch gewinnen wir und besiegen den Boss, gibt es ein cool gemachtes Video das uns unmissverständlich zeigt, dass wir ihn abserviert haben.

Teamfähigkeit
Im Laufe des Spiels baut man auch ein Team auf. Man kann maximal drei Fahrer im Team aufnehmen. Es gibt drei verschiedene Typen von diesen Mitgliedern. Blocker schieben auf Knopfdruck den nächsten Gegner von der Strecke. Schlepper lassen uns auf Wunsch in ihrem Windschatten fahren (für die die in Physik nicht aufgepasst haben, wenn man im Windschatten fährt hat weniger Luftwiderstand ist logischerweise außer gibt es beim überholen einen Ansaugeffekt der uns zusätzlich schneller macht). Scout (die dritten im Bunde)
fahren die Strecken ab und suchen für uns nach Abkürzungen die sie auch auf der Karte markieren. Die Mitglieder (außer Scout) stehen nur begrenzt zur Verfügung. Das bringt eine taktische Komponente ins Spiel. Man muss die Jungs und Mädels sparsam einsetzen auch wenn sie sich wieder aufladen. Schade nur dass die Schlepper und Scouts wenig. Vorallem die Schlepper. Da die Strecken viel zu Kurvenreich sind als das uns der Windschatten ordentlich beschleunigen könnte. Scouts werden wegen des Monotonen Streckendesigns später auch nutzlos.

Der Schwierigkeitsgrad
Die ersten Rennen gewinnen wir anfangs ohne große Probleme. Die Gegner machen immer wieder nachvollziehbare Fehler. Doch im letzten Viertel
steigt die Lernkurve extrem an. Es scheint als ob sich der Schwierigkeitsgrad mit einem Mal verdreifacht hätte. Die Gegner fahren fast perfekt und machen kaum Fehler. Haben sie uns einmal eingeholt, ist die Niederlage unvermeidbar. Kein Rennen ist noch beim ersten Versuch zu schaffen. Frust pur ist angesagt. Besonders in den Canyon-Rennen merkt man das. Wenn man zum wiederholten Mal an der selben Stelle überholt wird oder in den Abgrund jagt, möchte man gern sein Gamepad an die Wand werfen. Die Drift Rennen sind auch wieder da. Viele genervte Underground-Spieler werden jetzt (zu Recht) stöhnen. Waren diese Rennen doch schon immer schwer. Doch in Carbon packen die Entwickler noch einen drauf. Man krieg nur Punkte wenn man in einer bestimmten Geschwingkeit in die Kurven rast. Den Rest kann man sich denken (da man Punktabzug kriegt wenn man gegen Mauern rast). Checkpoint-Rennen sind anfangs unglaublich einfach. Doch gegen Ende werden die Zeitfenster so knapp, dass man sich keinen Fehler mehr erlauben darf und jede Abkürzung nehmen muss. Das muss doch nicht sein. Auch Einsteiger wollen Need for Speed spielen.

und andere Macken
Der Grafiker und der Leveldesigner sind wohl in den Urlaub gefahren. Denn die Grafik hat sich seit Most Wanted kaum verändert. Ok das Szenario ist wieder nachts angesiedelten. Underground Spieler werden schon wieder stöhnen. Ist den ein dynamischer Tag- und Nachtwechsel so schwer zu realisieren? Der Vorgänger Most Wanted war Braun in Braun. Carbon ist Blau in Grau. Ab und zu sieht man auch mal ein buntes Kaufhaus aber das war dann auch schon alles. Außerdem darf man im Karierenverlauf x-mal die selbe Strecke fahren. Abwechselung ist also selten. Der Gegenverkehr ist kaum animiert. Außerdem sind die Gebäudetexturen matschig und teils auch verwaschen. Noch ein kurzes Wort zur Geschichte. Wir sind ja als neuer in die Stadt gekommen. In einem Intro sehen wir das unser Fahrer aus der Stadt flüchten musste und wieder zurückkehrt. Er gerät hierbei in eine Verschwörung um verschwundenes Geld einen korrupten Bullen und den undurchsichtigen Darius. Die Story wird zwar in coolen Zwischensequenzen erzählt, doch errinnert diese Art von Geschichte an einen billigen Hollywood-Film. Der Soundtrack ist gut gemixt. Für Fans von jedem Genre ist etwas dabei von Rock, Hip Hop und Electro. Leider spielen fast nur Hip Hop und House Lieder. Die Rockfans kommen also eindeutig zu kurz. Man hört viele Songs aus der Hip Hop Sparte bei fast jedem neuen Rennstart und dann auch nur die selben.


Fazit: So ein schweres Game gibts doch sonst nicht! Als Anfänger feiert man schnelle Erfolge um dann ins eiskalte Wasser geworfen zu werden und im letzten Gebiet an der eisenharten Gegner KI zu verzweifeln. Die Story ist viel zu dünn, das Streckendesign lahm und man verwendet immer noch die selbe Engine seit Underground 1. Werte Entwickler das ist echt der falsche Weg. Mehr Innovation bitte! Eine gute Story wäre auch nicht schlecht. Carbon wirkt so als wollte ihr nur mal schnell damit Geld verdienen. Aber ein guter Soundtrack. Beinharte Need for Speed Fans können zu greifen alle anderen lassen (um ihrer Gamepads Willen) die Finger von dem Teil!

Grafik: 5/10
Sound: 7/10
KI: 7/10
Balance: 4/10
Umfang: 9/10
Tuning: 10/10
Fahrverhalten: 7/10
Streckendesign: 4/10
Story: 4/10
Atmosphäre: 7/10

Spielspaß: 64%

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