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Freitag, Dezember 07, 2007

Need for Speed Carbon (PS2)



Tiefergelegt, neue Felgen, Spoiler , Perlglanzlack und fertig ist das Prollgeschoss. Tuning ist eine kostspielige Angelegenheit. Das kann sich nicht jeder leisten. Und bei tiefergelegten Autos, muss man beim Bordstein aufpassen. Doch es gibt ja die Need for Speed Serie. Wie schon in Most Wanted sind wir wieder als Tuner in einer Stadt unterwegs. Ob wir uns auf dem Weg zu Ruhm, Geld und Frauen nicht verfahren haben, lesen sie in diesem Test.

Aller Anfang.....
Wie in jedem Teil der Serie kommt man als Noob in eine neue Stadt. Das heißt wir bekommen ein Auto, etwas Geld und werden in die weite Welt geschickt um der Beste zu werden. Wir dürfen die Stadt Palmont City fast frei befahren. Einzig das Gebiet im Norden ist abgesperrt. Unsere Aufgabe ist es jetzt alle Gebiete einzunehmen. Um Gebiete ein zunehmen müssen logischerweise eines tun: Rennen gewinnen. Wenn wir zwei Rennen gewinnen ist ein Gebiet eingenommen. Mit jedem Rennen schalten wir neue Teile frei. Und mit jedem Gebiet das wir erobern schalten wir neue Wagen frei. Eine schwächere Version der Diablo-Suchtspirale. Man will einfach nur das nächste Rennen gewinnen um das neue Fahrwerk oder den Candy-Lack freizuschalten. Um weitere Extras freizuschalten, kann man noch die Herausforderungsserie bestreiten. Hier fahren wir mit vorgefertigten Auto durch die Stadt und müssen Aufgabe erfüllen. Aufgabe Marke: Ramme 30 Polizeiwagen und entkomme der Verfolgung. Hat man Die Goldherausforderung der Serie geschafft schallte man dann ein Extra, unter anderem Vinyls, Spoiler oder auch Autos, frei. Die Karriere ist jetzt aber stark gekurzt was wahrscheinlich einen Wiederspielwert reinbringen soll.



Fuck, the Police!
Verfolgungen mit der Polizei sind auch wieder dabei. Diesmal sind die Cops selbst auf dem niedrigsten Fahndungslevel extrem hartnäckig. Da hilft nur eine Fahrt durch die Verfolgungsstopper. Verfolgungsstopper sind Gegenstände oder Gebäude die bei durchfahren kaputt gehen und die Gesetzeshüter unter sich begraben. Auf der höchsten Fahndungsstufe weichen die Cops aber den Verfolgungsstoppern aus. Entkommen kann man nur wenn keine Streifenwagen mehr in der Nähe ist der uns sieht. Nach jeder Verfolgung hat unser Auto einen Bekanntheitswert bei der Polizei. Je höher dieser "Heatness" Wert ist, desto warscheinlicher ist es, dass in einem Rennen plötzlich ein Streifenhörnchen an uns klebt. Den Wert kann man senken wenn man das Auto umdesignt (also neue Spoiler, Lack, Vinyls etc.) oder er senkt sich automatisch wenn man eine Weile mit einem Zweitwagen fährt. Wird man erwischt erwischt, so wird man verwarnt. Werden wir mit drei Verwarnungen festgenommen, so wird unser Wagen eingezogen. Wenn alle Autos beschlagnahmt sind, ist das Spiel zu Ende.

Down the Canyon!
Wenn man genug Teretorien eingenommen hat, wird man vom Boss der örtlich Bande zum Rennen herausgefordert. Erst machen wir ein Rundkursrennen. Wenn wir das gewinnen sollten, haben wir den leichten Teil geschafft. Jetzt müssen wir uns im neuen Modus Canyon beweisen. Hier folgen wir erst unserem Gegner. Je näher wir ihm am Heck kleben, desto mehr Punkte erhalten wir. Wenn wir es schaffen uns für 10 Sekunden vor ihn zu setzen, ist das Rennen sofort gewonnen. Doch vorsicht wer die Leitplanke zur hart berührt, fliegt aus der Kurve und landet im Abgrund. Wenn wir ihm Auffahren gibts Punktabzug und wenn der Kontrahent einen Abstand von über 100 Metern aufbaut und ihn 10 Sekunden hält, ist das Rennen zu Ende. Wenn wir die erste Runde beendet haben, werden die Rollen getauscht. Jetzt werden wir verfolgt und je näher uns der gegnerische Fahrer ist, umso schneller werden uns die Punkte abgezogen die wir in der ersten Runde gewonnen haben. Sind die Punkte weg oder überholt uns der Gegner so haben wir verloren. Doch gewinnen wir und besiegen den Boss, gibt es ein cool gemachtes Video das uns unmissverständlich zeigt, dass wir ihn abserviert haben.

Teamfähigkeit
Im Laufe des Spiels baut man auch ein Team auf. Man kann maximal drei Fahrer im Team aufnehmen. Es gibt drei verschiedene Typen von diesen Mitgliedern. Blocker schieben auf Knopfdruck den nächsten Gegner von der Strecke. Schlepper lassen uns auf Wunsch in ihrem Windschatten fahren (für die die in Physik nicht aufgepasst haben, wenn man im Windschatten fährt hat weniger Luftwiderstand ist logischerweise außer gibt es beim überholen einen Ansaugeffekt der uns zusätzlich schneller macht). Scout (die dritten im Bunde)
fahren die Strecken ab und suchen für uns nach Abkürzungen die sie auch auf der Karte markieren. Die Mitglieder (außer Scout) stehen nur begrenzt zur Verfügung. Das bringt eine taktische Komponente ins Spiel. Man muss die Jungs und Mädels sparsam einsetzen auch wenn sie sich wieder aufladen. Schade nur dass die Schlepper und Scouts wenig. Vorallem die Schlepper. Da die Strecken viel zu Kurvenreich sind als das uns der Windschatten ordentlich beschleunigen könnte. Scouts werden wegen des Monotonen Streckendesigns später auch nutzlos.

Der Schwierigkeitsgrad
Die ersten Rennen gewinnen wir anfangs ohne große Probleme. Die Gegner machen immer wieder nachvollziehbare Fehler. Doch im letzten Viertel
steigt die Lernkurve extrem an. Es scheint als ob sich der Schwierigkeitsgrad mit einem Mal verdreifacht hätte. Die Gegner fahren fast perfekt und machen kaum Fehler. Haben sie uns einmal eingeholt, ist die Niederlage unvermeidbar. Kein Rennen ist noch beim ersten Versuch zu schaffen. Frust pur ist angesagt. Besonders in den Canyon-Rennen merkt man das. Wenn man zum wiederholten Mal an der selben Stelle überholt wird oder in den Abgrund jagt, möchte man gern sein Gamepad an die Wand werfen. Die Drift Rennen sind auch wieder da. Viele genervte Underground-Spieler werden jetzt (zu Recht) stöhnen. Waren diese Rennen doch schon immer schwer. Doch in Carbon packen die Entwickler noch einen drauf. Man krieg nur Punkte wenn man in einer bestimmten Geschwingkeit in die Kurven rast. Den Rest kann man sich denken (da man Punktabzug kriegt wenn man gegen Mauern rast). Checkpoint-Rennen sind anfangs unglaublich einfach. Doch gegen Ende werden die Zeitfenster so knapp, dass man sich keinen Fehler mehr erlauben darf und jede Abkürzung nehmen muss. Das muss doch nicht sein. Auch Einsteiger wollen Need for Speed spielen.

und andere Macken
Der Grafiker und der Leveldesigner sind wohl in den Urlaub gefahren. Denn die Grafik hat sich seit Most Wanted kaum verändert. Ok das Szenario ist wieder nachts angesiedelten. Underground Spieler werden schon wieder stöhnen. Ist den ein dynamischer Tag- und Nachtwechsel so schwer zu realisieren? Der Vorgänger Most Wanted war Braun in Braun. Carbon ist Blau in Grau. Ab und zu sieht man auch mal ein buntes Kaufhaus aber das war dann auch schon alles. Außerdem darf man im Karierenverlauf x-mal die selbe Strecke fahren. Abwechselung ist also selten. Der Gegenverkehr ist kaum animiert. Außerdem sind die Gebäudetexturen matschig und teils auch verwaschen. Noch ein kurzes Wort zur Geschichte. Wir sind ja als neuer in die Stadt gekommen. In einem Intro sehen wir das unser Fahrer aus der Stadt flüchten musste und wieder zurückkehrt. Er gerät hierbei in eine Verschwörung um verschwundenes Geld einen korrupten Bullen und den undurchsichtigen Darius. Die Story wird zwar in coolen Zwischensequenzen erzählt, doch errinnert diese Art von Geschichte an einen billigen Hollywood-Film. Der Soundtrack ist gut gemixt. Für Fans von jedem Genre ist etwas dabei von Rock, Hip Hop und Electro. Leider spielen fast nur Hip Hop und House Lieder. Die Rockfans kommen also eindeutig zu kurz. Man hört viele Songs aus der Hip Hop Sparte bei fast jedem neuen Rennstart und dann auch nur die selben.


Fazit: So ein schweres Game gibts doch sonst nicht! Als Anfänger feiert man schnelle Erfolge um dann ins eiskalte Wasser geworfen zu werden und im letzten Gebiet an der eisenharten Gegner KI zu verzweifeln. Die Story ist viel zu dünn, das Streckendesign lahm und man verwendet immer noch die selbe Engine seit Underground 1. Werte Entwickler das ist echt der falsche Weg. Mehr Innovation bitte! Eine gute Story wäre auch nicht schlecht. Carbon wirkt so als wollte ihr nur mal schnell damit Geld verdienen. Aber ein guter Soundtrack. Beinharte Need for Speed Fans können zu greifen alle anderen lassen (um ihrer Gamepads Willen) die Finger von dem Teil!

Grafik: 5/10
Sound: 7/10
KI: 7/10
Balance: 4/10
Umfang: 9/10
Tuning: 10/10
Fahrverhalten: 7/10
Streckendesign: 4/10
Story: 4/10
Atmosphäre: 7/10

Spielspaß: 64%

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Dienstag, Oktober 16, 2007

Fahrenheit



Toiletten sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Schließlich verbringt der Mensch durchschnittlich 1 Jahr seines Lebens nur auf dem Örtchen. Für Lucas Kane spielt eine Toilette auch eine große Rolle in seinem Leben. Nicht von Berufswegen schließlich arbeitet er als Informatiker in New York. Doch eines Abends geschieht etwas das sein Leben total verändert. Auf der Herrentoilette eines Restaurants tötet er einen anderen Mann. Das erschreckende ist er tötet ihn ohne ersichtlichen Grund und ohne Herr über sich selbst zu sein. Er scheint in einer Art Trance gehandelt zu haben. Jetzt übernehmen sie seine Rolle….

Hide and Seek
Lucas ist wieder Herr seiner selbst. Was soll er machen? Als erste die Leiche verstecken! Wir ziehen den toten Körper in die nächste Klokabine. Dies geschieht in einer Art Minispiel. Je schneller wir die unten aufgezeigten Tasten drücken desto mehr Kraft wendet Lucas auf. Als nächstes Muss die Tatwaffe weg! Lucas nimmt das Messer und schon kommt eine Überblende deren Sinn wir erst später verstehen. Jetzt noch schnell die Blutlache am Boden wegwischen und raus aus dem Restaurant. Auf dem Weg nach draußen hält uns die Kellnerin an. Wir möchten bitte bezahlen sagt sie. Been there done that. Diesmal aber echt nach draußen und ab ins nächste Taxi! Aber kaum wie wir den Tatort verlassen haben, sind wir auch schon wieder da. Diesmal aber auf der Seite der Macht. Wir spielen die Polizistin Carla Valentii und ihren Partner Tyler Miles. Man steuert im Spiel nämlich Lucas Kane und die beiden Polizisten die auf ihn angesetzt sind. Sie sind also ständig auf der Flucht vor sich selbst. Auf dem Klo erfahren wir den Sinn der Überblende. Carla und Tyler sollen die Tatwaffe suchen. Dann geht’s wieder ab auf die Woche.

Action!
Fahrenheit ist einzigartig. Im Guten wie im Schlechten. Doch erst zum Guten. In keinem anderen Spiel gibt es eine so düstere Atmosphäre, eine so packende Story und so viel Identifikation mit den Charakteren. Aber das schlechte darf man nicht unter den Teppich kehren. Die Grafik ist für 2005 ziemlich alt. Selbst für Playstation-Maßstäbe. Die Steuerung ist extrem schwammig. Konfuzius sagte zwar: “der Weg ist das Ziel.” aber das in diesem Fall nicht ein. Die Steuerung reagiert kaum und der Charakter läuft immer genau dahin wo er nicht hin sollte. Das merkt man bei den Rückblenden in denen man mit Lucas und seinem Bruder Markus über eine Militärbasis schleichen muss. Man gerät öfter ungewollt ins Blickfeld der Soldaten. Auch die Kamera ist arg nervtötend. In einigen Situationen muss man unter Zeitdruck bestimmte Gegenstände finden. Im Rennen gegen die Zeit verliert man wertvolle Sekunden bis dann der Countdown runtergelaufen ist und wir verloren haben. Das kostet Nerven. Am schlimmsten ist das Aber wenn Kamera und Steuerung beschlossen haben uns zu ärgern. Das Resultat: ständiges und orientierungsloses im Kreis laufen Eine gute Idee ist auch die Mentale Gesundheit. Je nach Situation verbessert oder verschlechtert sie sich. Wer nicht aufpasst verliert die komplette Anzeige und der Charakter begeht zum Beispiel Selbstmord. Schade nur das sich der aktuelle Gemütszustand auf das Spiel nicht weiter auswirkt. Ein Charakter dessen Mentale Gesundheit auf Depressiv steht sollte “wenigstens in den Gespräch” auch so klingen. Ansonsten gibt es eine gute Charakteridentifiktation. Aber man interessiert sich wenig für Carla und Tyler sondern mehr für die Ereignisse um Lukas.

Fazit: Fahrenheit ist ein leichter Mix aus Adventure und Action. Leicht weil es für ein Adventure zu einfache Rätsel hat und die Action ist auf Knöpfen drücken beschränkt. Die Bezeichnung interaktiver Film passt besser. Es baut teils Filmatmosphäre auf. Teils weil die gute Handlung und die Charaktere viel von einem guten Thriller haben. Doch dann kommt die Kamera und die Steuerung die alles zu Nichte machen. Auch die Grafik ist für 2005 etwas staubig. Wer über diese Mängel hinwegsieht erhällt eine super Story wie es sie in kaum einem anderen Spiel bis jetzt gab und einen Soundtrack der garantiert (positiv) im Ohr bleibt.

Meine Wertung: 80%

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Samstag, April 21, 2007


Hotel Dusk: Room 215 Test
Ein Spiel zum Lesen und ein Buch zum Spielen?

Der interaktive Krimi Hotel Dusk fängt damit an, dass Ihr gefragt werdet ob Ihr links-oder rechtshändig spielen wollt. Danach wacht Kyle Hyde (euer Alter Ego) aus einem Albtraum auf. Immer wieder träumt er von seinem ehemaligen Polizeikollegen Brian Bradley, welcher vor 3 Jahren die Seiten gewechselt hat und spurlos verschwunden ist, nachdem Kyle gezwungen war auf ihn zu schießen und er von einer Brücke gefallen ist. Aber seine Leiche wurde nie gefunden. Jetzt arbeitet Kyle für eine Firma die Haushaltsartikel verkauft. Aber hinter den Kulissen auch ominöse Aufträge annimmt. Allein der Anfang des ganzen Krimis ist vollkommen düster und der Spannungsbogen bleibt auch bis zum Ende aufrecht. Wenn Ihr wissen wollt wie in der Regel so ein Auftrag aussieht, dann müsst Ihr Euch schon das Spiel kaufen und selber Hand anlegen.

Lesen bildet
Dem Einen oder Anderen werden die Entwickler Cing sicher ein Begriff sein. Diese programmierten nämlich schon Another Code und bewiesen damit wie man die einzigartigen Fähigkeiten des DS richtig ausnützt und eine spannende Geschichte erzählt. Die erste Veränderung im Gegensatz zu Another Code und auch fast allen anderen DS Games ist, dass das Gerät wie ein Buch gehalten wird. Also nicht waagrecht sondern senkrecht. Eben wie ein Buch. Das Spiel gibt einem viel Interaktionsmöglichkeiten. Man kann Türen mit dem Stylus öffnen, Gegenstände aufnehmen und bei Gesprächen mit Anderen immer wieder aus mehreren Fragen auswählen, die Ihr den Beteiligten stellen wollt. Somit kommt man unweigerlich Stück für Stück hinter die Geheimnisse des Hotels. Insgesamt gibt es 3 Sorten von Fragen. Die Erste kann man jedem im Hotel stellen und hört unterschiedliche Antworten. Die Zweite muss einer bestimmten Person gestellt werden und die Dritte muss zur Lösung eines Problems an den Mann oder die Frau gebracht werden. Immer wieder passiert es, dass Kyle bestimmte Dinge hört, worüber er gerne mehr wissen möchte. Wenn dies passiert merkt er sich die Frage, damit Ihr sie bestimmten Personen in einem laufenden Gespräch stellen könnt. Das gesamte Game besteht aus mehreren Kapiteln. Nach jedem Kapitel gibt es einen kleine Zusammenfassung des Geschehenen. Somit könnt Ihr den Faden der Handlung nie wirklich verlieren. Alles im Spiel ist sehr mysteriös und am Anfang weiß man so gut wie gar nichts über die Hintergründe. Aber im Laufe der Zeit offenbart sich einem dieser digitale Kriminalfall wie ein Buch-Seite für Seite.

Vor dem Kauf des Spiel muss einem Jeden aber klar sein, dass dieses Game mehr Buch als Spiel ist. Es gibt unglaublich viele Dialoge die sicher nicht jedermanns Sache sind. Eine sehr außergewöhnliche Art und Weise ist wie man zum "Game Over"-Bildschirm kommt. Sterben kann man zwar nicht, da es keinen Lebensbalken gibt. Aber es kann passieren, dass durch falsche Fragestellungen oder überhaupt durch unpassende Fragen zu einem gewissen Zeitpunkt Kyle einfach aus dem Hotel geworfen wird. Sollte dies der Fall sein, dürft Ihr kurz vor dem Gespräch wieder einen neuen Versuch starten. Daher solltet Ihr immer einen guten Mittelweg zwischen Spürsinn und Nachgiebigkeit beweisen um zwar benötigte Informationen zu bekommen, aber auch durch Verständnis bei den Hotelbewohnern zu punkten. Leider arten manche Gespräche in richtige "Trial&Error"-Passagen aus. Immer wieder muss man sich fragen: Darf ich dieses oder jenes fragen oder soll ichs lieber bleiben lassen. Bis auf dieses Minus kann die Story aber vollends überzeugen. Sie schafft es sogar wirklich den Eindruck zu erwecken man lese ein Buch. Leider ist genau dieser Umstand sicher ein Grund, dass viele Zocker dieses Stück Sofware im Regal liegen lassen. Nur wenige werden bereit sein eine umwerfende Story zu Lasten des eigentlichen Spiels in Kauf zu nehmen. Denn wie gesagt werdet Ihr den Großteil mit lesen verbringen. Solltet Ihr Euch aber darauf einlassen, wird Euch die Geschichte von Beginn an in den Bann ziehen. Außerdem gibt es immer wieder Rätsel zu lösen um voranzukommen. Mal sind sie ganz leicht, aber es gibt auch welche bei denen der eigene Grips ganz schön gefordert ist.

Ihr besitzt auch ein Notizbuch, so wie es sich für einen richtigen Schnüffler gehört. In diesem könnt Ihr Euer ganzes Inventar aufrufen, Infos über Personen die man schon getroffen hat anzeigen, den Spielstand speichern oder laden, aber auch eigene Notizen reinkrixeln (dafür stehen 3 Seiten bereit) und eine Karte einblenden lassen. Somit habt ihr immer den nötigen Überblick und der Erkundungstour durch das gesamte Hotel steht nichts im Wege.

Grafische Mängel
Die Grafik besteht einerseits aus einer von oben Ansicht auf dem einen Bildschirm und andererseits aus einer 3D-Perspektive des derzeitigen Blickwinkels. Die Gespräche finden mit sich bewegenden Standbildern statt (zu vergleichen wie bei Metal Gear Solid Graphic Novels). Diese Standbilder bringen die Emotionen der Charaktere auch ohne richtige Lippenbewegungen sehr gekonnt rüber. Überhaupt ist die gesamte Grafik mit viel Liebe designt und vermittelt einen ganz eigenen Look, der hervorragend zum Spiel passt. Bei näherer Betrachtung werden die Texturen leider DS typisch unscharf und verwaschen dargestellt. Da der DS aber nicht für seine Grafikpower bekannt ist, sondern für seine genialen Spielideen wird das kaum jemanden überraschen.
Der Soundtrack passt sich ganz der jeweiligen Situation an. Entweder ruhig oder eben drastischer, wenn ein Gespräch z.B. in eine nicht so feinfühlige Richtung geht. Obwohl er sehr stimmig ist werdet Ihr nach längerer "Besudelung" auf ihn verzichten, da er auf Dauer wirklich nerven kann. Sprachausgabe gibt es leider keine.
Gesteuert wird das gesamte Spiel mit dem Touch-Screen. Alternativ könnte man auch mit dem Steuerkreuz den eigenen Charakter bewegen, was aber nicht zwingend notwendig ist. Denn mit dem Stylus dirigiert Ihr Kyle punktgenau über den Bildschirm und dies macht eine Menge Spaß. Ihr werdet damit viel mehr ins Gameplay gesogen. Erwähnenswert ist auch, dass Hotel Dusk das Rumble-Pack unterstützt.
Speichern ist erfreulicherweise fast jederzeit möglich, außer Ihr redet gerade mit jemandem Anderen. Dafür stehen Euch 3 Slots zur Verfügung.
Ich kann Euch versichern, dass Ihr einige Zeit aufwenden müsst um diesen Fall zu lösen, aber es lohnt sich. Leider wird die Spielzeit künstlich in die Länge gezogen, da Ihr oftmals einfach nur im Hotel herumstreift ohne wirklich zu wissen was genau als nächstes zu tun ist.


Positives
Wendungsreiche, düstere Story
Intelligente, einfallsreiche Rätsel
Jederzeit abspeichern
85% des Spiels besteht aus lesen

Negatives
85% des Spiels besteht aus lesen
Trial&Error Passagen

Fazit
Ein Buch das als Spiel daher kommt kann sowas funktionieren. Die Antwort ist kein klares Nein, aber auch kein klares Ja. Denn für Hardcore-Zocker und Leute die keine Bücher mögen ist Hotel Dusk nicht gemacht worden. Für alle die mit Büchern etwas anfangen können ist es aber eine komplett neue spielerische Erfahrung und könnte auch nicht Spieler zum DS bringen.

Bewertung
Spielspaß 75%

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Burnout Dominator
Dominiere die Straßen mit deinem Boost!

Endlich ist es wieder soweit: Ein neuer Burnout-Teil steht in den Startlöchern und kommt exklusiv für PSP und PS2 (hier im Test) heraus. So ein Arcade-Racer ist genau das richtige um sich nach einem anstrengenden Tag so richtig zu entspannen und abzureagieren. Kann der neue Teil wieder überzeugen oder ist es nur ein warmer Aufguss aus vergangenen Tagen? Hier erfahrt Ihr es!

Back to the Roots!
Abwechslung wird in diesem Teil wieder groß geschrieben. Insgesamt gibt es 7 verschiedene Rennklassen (Hot Rod, Rennwägen, Tuning,...) mit jeweils an die 13 Rennen. Diese gliedern sich wiederum in die verschiedensten Modi. Hier gibt es altbekanntes wie das Zeitrennen, normale Rennen (platzier Dich unter die ersten 3), Road Rage (erreiche eine bestimmte Menge an Takedowns), Eliminator (nach 30 sec. fliegt der Letztplatzierte immer raus) und Grand Prix (sammle in mehreren Runden durch Siege genug Punkte). Unter den neu hinzugekommenen befinden sich: Burnout-Challenge (erreiche durch Boosten genug Punkte), Drift-Challenge (durch das Driften möglichst viele Punkte machen), Maniac (durch waghalsige Manöver die Punktvorgabe schlagen) und Near Miss-Challenge (Punkte bekommt Ihr hier für Beinahe-Crashes).
Am Anfang steht nur eine Rennklasse mit einer einzigen Strecke zur Verfügung, aber im Laufe schaltet Ihr selbstverständlich zahlreiche weiteren Events (88), Strecken (12 Kurse in verschiedenen Ausführungen) und Fahrzeuge (36 an der Zahl) frei. Leider gibt es wie in jedem Teil der Reihe einige Events bei denen Ihr einen vorgeschriebenen Wagen nehmen müsst und nicht frei wählen dürft, dafür gewinnt Ihr ihn aber bei erfolgreicher Aufgabenerfüllung. Die Wägen in Burnout waren noch nie lizensiert und werden es wahrscheinlich auch nie sein, sind dafür aber wirklich einzigartig designt. Somit ist das Fehlen eines "echten" Ferrari, Lamborghini oder Porsche überhaupt nicht schlimm. Nachdem Ihr Euch nun einen Wagen ausgesucht habt, dürft Ihr noch die Lackierung (bei Bedarf) ändern und dann geht es auch schon auf den Asphalt. Jede einzelne Autoklasse steuert sich unterschiedlich, aber es gibt keine vergleichbaren Werte wie z.B. Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit und dergleichen unter den Wägen. Kurz vor dem Start gibt es noch einen kleinen Rundflug über die Strecke und eine Erklärung der Rennaufgabe. Manchmal erhaltet Ihr zur Hauptaufgabe auch noch eine Zusätzliche, die bei erfolgreicher Absolvierung einen neuen Wagen in Eure Garage stellt. Diese Aufgaben reichen von: "Führe einen Takedown an dem markierten Wagen aus" bis zu "Drifte insgesamt über 1000m". Somit gestalten sich die Rennen sehr abwechslungsreich. Jedem Burnout-Kenner wird schon kurz nach dem Start eine einschneidende Veränderung, im Gegensatz zum Vorgänger, auffallen. Ihr könnt nämlich nicht mehr die in Fahrtrichtung bewegenden Autos vor Euch herschieben. Nach Aussage der Entwickler wollten sie sich wieder auf den Kern von Burnout konzentrieren, sprich die Rennen an sich. Deswegen fehlen auch die seit dem 2. Teil bekannten Crash-Kreuzungen. Ebenfalls wurde das Verkehrsaufkommen heruntergeschraubt um den passiveren Spielablauf zu unterstützen. Nach einer kurzen Umgewöhnungszeit fahrt Ihr aber souverän wie eh und je über die Strecken, driftet meterweit und rammt Gegner an die Leitplanke.

Nicht nur Uncut
Die Entwickler kürzten aber nicht nur an einigen Stellen, sondern sie fügten auch einiges hinzu und verbesserten Bestehendes. Einerseits gibt es jetzt neue Modi (siehe Anfang des Tests), in denen Ihr eine noch waghalsigere Fahrweise an den Tag legen müsst als früher, um die Rennvoraussetzungen zu erfüllen. Seit Teil 1 wurde der namensgebende Boost nur gering verbessert, denn im ersten Burnout konnte der Turbo nur im vollaufgeladenen Zustand gezündet und dann auch nur komplett verbraucht werden. Dieser Umstand änderte sich bei den weiteren Teilen. Denn nun konnte man den Turbo auch, wenn er nur teilweise aufgeladen ist "abbrennen" und auch selber bestimmen wieviel "verbrannt" werden soll. Auch in Dominator gibt es wieder eine Boostverbesserung. Wenn Ihr die Turboleiste komplett gefüllt habt ändert sich die Farbe von gelb auf blau (Super-Boost). Jetzt müsst Ihr versuchen den Turbo den Ihr gerade verbraucht durch gefährliches fahren wieder aufzufüllen. Habt Ihr das geschafft bekommt Ihr eine neuaufgefüllte Leiste und das Spiel kann von vorne beginnen. Nach diesem Prinzip könntet Ihr ein ganzes Rennen im vollen Geschwindigkeitsrausch bestreiten. Vorausgesetzt Euch kommt kein Unfall in die Quere. Daher kommt auch der Untertitel Dominator, denn Ihr sollt mit eurem Boost die Straßen dominieren. Mit so einem Geschwindigkeitsschub nehmt Ihr dann verschwommene Umgebung nur mehr vereinzelt wahr und müsst Euren Blick auf die kommende Streckenführung und die herannahenden Autos richten (=Tunnelblick). Wenn Ihr auf diese Art im Gegenverkehr unzähligen Autos ausweicht und Gegner an den Rand drängt, damit diese crashen, fühlt Ihr Euch wie der König der Straße. Nur der Ein oder Andere Crash bei dem Ihr auch beteiligt seid wird Euch vom Gegenteil überzeugen. Wie in jedem Teil gibt es auch hier wieder kein Schadensmodell. Nach einem Crash sieht euer Auto so aus, als ob es gerade frisch aus der Fabrik kommen würde. Nur beim Modus Road Rage wird euer Gefährt nach einem Unfall beschädigt. Sollte die Beschädigung zu heftig werden ist das Rennen gelaufen.

Abkürzungen bzw. Alternativrouten gab es schon immer in den Burnout-Teilen und gibt es auch in diesem Teil wieder, aber auf einigen Strecken sind besonders hilfreiche Abschneider (insgesamt 16) versteckt, welche erst gefunden werden müssen. Deswegen solltet Ihr während eines Rennens trotz hoher Geschwindigkeiten ein bisschen auf die Umgebung achten, ob Euch nicht irgendwelche Andeutungen ins Auge stechen wie z.B. mit Planken versperrte Abschnitte. Als nächstes müsst Ihr einen Gegner genau dorthin abdrängen um die Barrikade zu zerstören und die Abkürzung dauerhaft benutzen zu können.
Natürlich ist der Crashbreaker auch wieder mit von der Partie. Solltet Ihr einen Crash verursachen könnt Ihr mithilfe der R1 Taste in die Impact-Time schalten. Hier verlangsamt sich das Geschehen und ihr könnt mithilfe des linken Joysticks Euren Wagen noch leicht lenken um die Gegner in einen Crash zu verwickeln. Alternativ könnt Ihr auch Euren Boost (wenn vorhanden) gegen eine nette Explosion eintauschen. Auf diese Art gelingt es leichter gleich mehrere Wägen zu erwischen. Gelingt es Euch so einen Unfall zu verursachen bekommt Ihr sofort einen Super-Boost spendiert, mit dem Ihr die verlorene Zeit aufholen und Euch wieder nach vorne kämpfen könnt.
In jedem Rennen gibt es Gold, Silber und Bronze zu holen. Um alles freizuschalten müsst Ihr aber überall die Goldmedaille erkämpfen. Bis ihr allerdings dieses Unterfangen schafft verbringt ihr schon etliche Zeit mit Burnout Dominator. Wenn es Euch gelingt wirklich überall ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen, ist es aber noch lange nicht vorbei. Zusätzlich gibt es auch noch 5 Trophäen (Anfänger, Risiko, Mut, Maniac, Dominator) die Ihr Euch unter den Nagel reißen könnt. Diese sind aber nicht gerade leicht zu bekommen, denn für jede müsst Ihr 7 Voraussetzungen erfüllen. Dabei ist es ein Leichtes die erste Trophäe zu holen, aber jede weitere verlangt Eurem Fahrkönnen ein weiteres Maß an Präzision ab. Diese Aufgaben reichen von "Hol insgesamt 1000 Beinahecrashs" über "Hol insgesamt 50 Takedowns" bis "Gewinne alle Goldmedaillen". Außerdem könnt Ihr auf allen Strecken in allen Modi auf Rekordjagd gehen. Dafür steht Euch ein eigener Menüpunkt, mit dem Namen "Rekordbrecher" zur Verfügung. Nach beendetem Event tragt Ihr Euren Namen in die Tabelle ein und könnt so entweder Euch selbst überbieten oder lasst Freunde die selben Strecken fahren um einen richtigen Konkurrenzkampf heraufzubeschwören. Natürlich bietet Euch das Game auch einen Multiplayer für bis zu 4 (!) Spieler. Hier bleibt es ebenfalls Euch überlassen entweder einzeln nacheinander (im Vollbild) oder im Splitscreen anzutreten. Egal für welche Variante Ihr Euch entscheidet, es stehen alle Strecken und Fahrzeuge zur Wahl die schon im Singleplayer freigeschaltet wurden. Leider gibt es keine Möglichkeit online gegen Andere Rennen zu bestreiten.

Passendes Ambiente
Die grafische Seite ist sehr überzeugend und bietet Strecken die sehr hübsch anzusehen sind. Die Randbebauungen sind weitläufig und sehr gut modelliert. Auf den Autos spiegelt sich die vorbeiziehende Umgebung wieder und die Karosserien an sich sehen auch bis ins Kleinste wunderschön aus. Nur bei den Crashes hätten es noch mehr Teile sein können die in der Gegend herumfliegen, aber wir wollen mal nicht kleinlich sein. Leider gibt es extrem dicke, schwarze (leicht durchsichtige) Balken die das Sichtfeld zur Hälfte bei einem Crash oben und unten einschränken.
Der Soundtrack (36 Lieder von 33 Bands) ist wieder einmal perfekt ausgewählt und passt mit seinen Rockklängen genau zum Geschehen auf dem Asphalt. Sollte jemandem ein Lied überhaupt nicht zusagen, kann er den Track deaktivieren. An dieser Stelle ein Dankeschön an EA. Übrigens feiert Avril Lavigne mit ihrem neuen Song "Girlfriend" ihre Premiere im Game und das sogar in 4 Sprachen.
Der Umfang von Dominator ist mit seinen 88 Events durchschnittlich ausgefallen. Langzeitmotivation ist mit einem Multiplayer und Bestenlisten für jede Strecke auch für längere Zeit gegeben.
Auf die Steuerung kann man sich zu jeder Zeit vollends verlassen und es dauert nicht lange, dann driftet Ihr um Kurven als hättet Ihr in Eurem ganzen Leben nichts Anderes getan. Der Schwierigkeitsgrad ist stetig steigend und auch Profis werden ausreichend gefordert bis sie alle Goldmedaillen errungen haben. Am Anfang ist es noch sehr leicht Gold einzufahren, aber mit stetiger Spieldauer müsst Ihr das Kurvendriften und Boostgeben gekonnt miteinander verbinden um überhaupt Bronze zu gewinnen.
Die Gegner-KI zieht fast realistisch und sehr überzeugend ihre Runden. Es passiert sogar, dass sich die Konkurrenz gegenseitig abdrängt und Unfälle verursacht oder Euch einen Takedown verpasst. Dadurch kommt ein intensives Spielgefühl zu stande, welches einen nicht mehr los lässt. Außerdem fahren die Gegner, wenn Ihr vor Ihnen seid wie an einem Gummiband hinter Euch her. Da könnt ihr noch so viel boosten, ihr werdet ziemlich sicher von mindestens einem überholt sobald Ihr einen Crash habt. Damit sind die Rennen natürlich immer spannend und Ihr fühlt Euch ordentlich unter Druck gesetzt. Nur realistisch ist das nicht. Aber was solls, das viele Boosten ist es auch nicht und macht trotzdem höllisch viel Spaß.

Positives
Top Grafik
Neue Modi
Neuer Super-Boost
Versteckte Abkürzungen
Überzeugende Gegner-KI
Unglaubliches Geschwindigkeitsgefühl

Negatives
Fehlende Crashkreuzungen
Fehlender Online-Modus
Wenige Strecken
Wenige Fahrzeuge
Eingeschränktes Sichtfeld bei Crashes

Fazit
Ich finde es sehr löblich von EA (Criterion Games), dass sie der PS2 noch ein exklusives Burnout (mit Ausnahme der PSP-Version) spendieren. Mit verbessertem Boost und neuen Modi können wir die Wartezeit auf das erste richtige Next-Gen Burnout perfekt überbrücken. Das Fehlen der Crash-Kreuzungen ist sehr schade, aber alles andere ist Burnout so wie wir es kennen und lieben gelernt haben. Nach dem Motto: Arcade in Reinkultur!

Spielspaß
90%

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Montag, April 09, 2007

Oblivion Shivering Isles


Wo sind wir hier? Sieht nach einem Büro aus. Aber was ist das für ein Ort? Der Mann hinter dem Schreibtisch fordert uns auf Platz zu nehmen. Sind wir auf dem Arbeitsamt für Helden? Das würde erklären warum der Herr mit den seltsamen Klamotten uns einen Job anbietet. Laufbursche des Wahngottes. Gute Bezahlung mit Unterkunft und Aufstiegschancen. Wir nehmen an. Plötzlich erhebt sich das Fashionvictim von seinem Platz und löst sich in Luft auf. Als wir uns umsehen beginnen sich auch die schwarzen Wände seines Büros an sich aufzulösen. Oder vielmehr verwandeln sie sich in Schmetterlinge und fliegen davon.

Jane Became Insane
Ganz alleine gelassen stehen wir auf dem Boden von dem was vorher noch ein Büro war. Wir sehen uns verdutzt um. Und entschließen uns dem Weg zu folgen. Nach einigen Minuten des Laufen erreichen wir das erste Anzeichen von Zivilisation das Dorf Passwall. Kurze Gespräche mit den Bewohnern zeigen, dass diese nicht alle Tasse im Schrank haben. Ein Jäger fragt uns ob wir schon bemerkt hätten wie hübsch Dinge ohne Haut aussehen. Wir hören uns ein wenig um und erfahren das wir nur in einem Auffenthaltsort für Unerwünschte befinden. Um erwünscht zu werden müssen wir durch die Tore des Wahnsinns. Nur werden die von einem riesigen Torwächter bewacht. Und zufälliger Weise hat auch nur er die Schlüssel. Wir begeben uns auf dem Weg zu ihm. Denn so schwer kann der für unseren Veteranen-Helden aus dem Hauptprogramm nicht sein. Doch angekommen sehen wir zu wie der Koloss eine Gruppe Abenteurer zerstampft. Er scheint unbesiegbar. Wenn es nicht die Möglichkeit gäbe...


Virtual Insanity
Nach dem wir den Torwächter hinter uns gelassen haben bewegen wir uns in Richtung der Hauptstadt Neu Sheoth. Dort angekommen sprechen wir mit dem Monarchen / Wahngott Sheogorath. Der uns den Auftrag gibt eine alte Burgruine wieder in Betrieb zu nehmen. Auf zur besagten Festung! Dort angekommen stoßen wir auf einen neuen Gegnertyp die Grummits. Das sind froschähnliche Wesen die mit Schwertern oder Pfeil und Bogen jagt auf uns machen. Nach dem wir nun rund 10 Minuten durch die Ruine gelaufen sind, Grummit bekämpft haben und eine seltsame Maschine in betrieb genommen haben wollen wir auf den Teleporter nach draußen doch wir landen in einer anderen Kammer. Dort bekommen wir den Auftrag eine Gruppe Abenteurer entweder zu töten oder in den Wahn zu treiben. Eine der lustigsten Quests. Aber alle Quests in Shivering Isles sind gelungen. Einer der Npc’s sucht seine singende Gabel. In Neu Sheoth gibt es auch ein Kuriositätenkabinett das wir selber mit gefundenen Kuriositäten füllen können.

Am I going crazy?
Die beiden Reiche der Shivering Isles unterscheiden sich stark von einander. In Mania gibt es helle Weiche farben. Also viel gelb, rot und orange und alle möglichen warmen Farben. Die Bewohner könnte man als Paradisvögel bezeichnen. Es sind alles verrückte Denker und Philosophen. Im Starken Kontrast steht Dementia mit seinen Grau und Schwarztönen. Die Häuser hier sind stark verfallen und erinnern leicht an ein Elendsviertel. Seine Bewohner sind gefährliche Psychotiker. Das heißt hier wird im Vergleich zu Mania viel mehr Gewalt angewendet. Viele der Bewohner leiden unter Depressionen oder Krankheiten. Die Quest sind zwar Abwechselungsreich aber sie sind fast alle unter der Erde. Das nervt auf Dauer sehr. Auch technisch hat sich nichts verändert. Es gibt aber als Entschädigung das man so lange unter Tage verbringt zwei neue Höhlenarten! Auch wenn diese sich kaum unterscheiden. Noch ein Wort zu den Sprechern: Die sind wie schon im Hauptprogramm super. Nur kommt bei vielen “normalen” Figuren der Wahnsinn nicht so rüber. Ein kleiner Mangel. Aber die Dialoge mit Sheogorath bringen einen echt zum lachen hier ein Zitat:” Ich habe in einem Loch Clowns vergraben oder waren es Wolken? Das konnte ihn jedoch nicht aufhalten. Außerdem hat es furchtbar gestunken. Das können nur Clowns gewesen sein. Wolken stinken nicht! Sie schmecken nach Butter und Tränen.”

Fazit:
Bethesda liefert nach Knights of the Nine endlich ein richtiges Addon nach. Auf den Shivering Isles kann man sich nach Herzenslust austoben. Wer unbedingt mit seinem hochleveligem Charakter weiterspielen will muss unbedingt zu greifen. Aber dank des Schwierigkeitsgrades dürfen es auch Babyhelden versuchen. Der Wahnsinn dort ist erheiternd. Trotz des Mangels an Abwechselung ein gutes Addon das jeder Fan des Hauptprogramms haben muss!

Meine Wertung: Grafik: 10/10
Sound: 9/10
Atmosphäre: 8/10
Umfang: 8/10
Story 10/10

Gesamtwertung: 45 Punkte ungefähr 87% Spielspaß

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Freitag, April 06, 2007


S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl


Die Story
1986. Reaktor 4 des Atomkraftwerks von Chernobyl explodiert. Der Super-GAU. Ganz Europa ist in Angst. Ein Sperrkreis von 30km grösse wird um den Unfallort gezogen. Mehr als 60000 Menschen werden evakuiert. 20 Jahre lang herrscht Ruhe in dem Gebiet, dass nur wenige zu betreten wagen.
2006. Genau 20 Jahre nach der ersten Explosion ereignet sich ein zweiter Vorfall, dessen Auswirkungen aber weitaus subtiler sind, als die des ersten Vorfalls. Trotz der Beteuerungen der Regierung, alles sei in Ordnung, gelangen immer mehr Nachrichten aus dem nun nur noch " Die Zone " genannten Sperrkreis. Es wird berichtet von schrecklich mutierten Tieren und sogar humanoiden Gestalten. Von wertvollen Artefakten und tödlichen Anomalien ist auch die Rede.
Das lockt Menschen aller Schichten und Nationalitäten an. Sie dringen immer weiter in die Zone ein, deren Zentrum der Sargophag des Reaktor 4 ist. Sie werden S.T.A.L.K.E.R. genannt und von der für den Sperrkreis zuständigen Regierung nicht geduldet.

2012. Jetzt. Du erwachst auf dem Tresen eines schmierigen, fetten Händlers. Du hast keinerlei Errinnerung an irgendetwas, nur ein PDA. In dem steht, du sollst einen anderen Stalker töten. Du selbst wirst überall nur "Gezeichneter" genannt, warscheinlich wegen des S.T.A.L.K.E.R.-Tatoos auf deinem Arm. Informationenen über dich und diesen anderen Stalker namends "Strelok" bekommst du nur, wenn du Aufträge erfüllst und dem Händler Forschungsergebnisse bringst. Nach und nach arbeitest du dich vom Anfänger zum Veteranen ( im PDA gibt es eine Rangliste und eine Statistik über deine Erfolge ), dringst weiter in die Zone ein ( zu sehen auf der Karte in deinem PDA ), erhälst bessere Ausrüstung und erfährst immer mehr über dich und Strelok ( auch im PDA ). Das Ziel scheint anfangs schon ersichtlich: der Reaktor. Das bleibt er auch bis zum Ende, allerdings hängt es von dir ab, wie das Spiel ausgeht, 7 Enden sind möglich, angeblich ist nur Eins das einzig Wahre.

Die Technik
S.T.A.L.K.E.R.- Shadow of Chernobyl hat zwar 6 Jahre auf sich warten lassen, aber das hat dem Spiel nicht schlechtgetan. Moderne Effekte, gestochen scharfe Texturen und eine perfekt modellierte Umgebung lassen Stalker mit aktuellen Titeln leicht konkurrieren. Um das Spiel in seiner gesamten Grafikpracht geniessen zu koennen braucht es aber auch ein starkes System. Am meisten profitiert Stalker von einer kräftigen Grafikkarte, wobei auch Prozessor und Arbeitsspeicher nicht vernachlässigt werden sollten. Allerdings wird auch Besitzern schächerer Systeme die Zone nicht vorenthalten. Die Grafikeinstellungen sind sehr weit nach unten skalierbar. Gezwungernmaßen leidet die Atmosphäre darunter, die schöenen und beklemmenden Lichtspiele der Highendversion sind nicht mehr existent und auch einige andere grafische Finessen und Muskelspiele der Engine sehen bei niedrigen Einstellungen nicht mehr so toll aus. Aber das zerstört die Atmosphäre des Spiels nicht.

Die Atmosphäre
Stalker regt des Menschen tiefsten Instinkte an. Bewundernswerte Lichtspiele, beklemmende Soundkulisse und eine durchdachte Umgebung erzeugen eine immerwährende unterschwellige Angst. Die ganze Zone scheint immer angespannt zu sein, jederzeit bereit loszuschlagen. Es scheint fast nie sonnige Zeiten zu geben, der Himmel ist eigentlich immer bedeckt, es gewittert viel. Blitze erhellen die Szenerie mit grellem Licht, undefinierbare Schreie und andere Geräusche, deren Ursache man am liebsten garnicht erst erfahren will, versetzen den Spieler in eine aufregende Lage, man sieht sich lieber ersteinmal um, bevor man den nächsten Schritt macht. Aber die Umwelt wartet nicht auf den Gezeichneten, er erscheint nur auf der Bildfläche auf der schon so Viele vor ihm waren. Bestimmten Konflikten kann man aus dem Wege gehen, indem man einfach etwas wartet und zum Beispiel zusieht wie eine kleine Gruppe Soldaten ein feindliches Lager ausräuchern, dass einen selbst andernfalls einiges an Nerven gekostet hätte. Oder man lockt ein mutiertes Wildschwein zu einem Hunderudel und muss dann nur noch das Schwein töten, was um einiges einfacher ist, als es mit allen Hunden aufzunehmen. Eine dichtere Atmosphäre ist kaum zu schaffen. Nichts ist sinnlos, es gibt keinen Ort bei dem es sich nicht lohnt vorbeizuschauen.

Was dich töten kann (Auszug)

Zootiere

Schattenhunde

Kleine lästige Köter die meist in Rudeln auftauchen und einen verfolgen, nen paar Schüsse auf son Viech und sie flüchten in alle Richtungen. Am Besten man killt sie bevor sie an einem dran sind. So spart man Leben und Muni. Kopftreffer wirken Wunder!

Flesh (Fleisch)

Diese etwas sehr merkwürdig aussehenden Schweine sind allein schon ne kleine Bedrohung deswegen sofort bei Blickkontakt auslöschen. So zahm wie die aussehen, trotzdem haben dies in sich. Kopftreffer wie immer sehr hilfreich!

Die etwas bissigeren Tiere

Snorks

Diese Viecher gehören wohl wieder in die Krabbelgruppe, doch da sie sehr angriffslustig sind sollte man sie dennoch nicht unterschätzen. Mein Rat, sobald son Viech vor dir aufkreuzt knall es nieder. Diese Viecher sind nicht nur lästig sondern auch in großer Anzahl eine Lebensgefahr!

Bloodsucker (Blutsauger)

Diese Biester sind extrem schwer zu entdecken und wenn man sie entdeckt hat heißt es nur noch: renn um dein Leben. Diese Biester können sich nahezu unsichtbar machen und haben auch viel Kraft in ihrem vergleichsweise schmalen Körper. Bei Bloodsuckern hilft nur drauf ballern was das Zeug hält.

Die unsichtbaren Gefahren

Radioaktivität

Etwas was dich überall begleitet, man merkt Radioaktivität am ausschlagen des Geigerzählers und an der Verkrieselung und Verfärbung der Sicht. Man sollte radioaktive Bereiche sofort verlassen wenn man nicht den richtigen Schutzanzug hat. Gegen Radioaktivität helfen Anti Radioaktiv Tabletten oder Vodka.

Blitz

Eine tödliche Anomalie, wenn man nicht den passenden Schutzanzug hat. Erkennbar ist sie an den Blitzen, wenn man sich immer noch nicht sicher sein sollte, wirft man ne Schraube in die Blitze dann sieht man was mit einem passiert wäre. Brutzel, Brutzel, Kokel, das wärs gewesen.

Karussel

Eine Anomalie, die schnell aus dir einen Fleischklumpen im Mixer machen kann. Mann kann sie an den Luftschwingungen erkenne, aber am besten fährt man wieder mit der Schrauben-Methode.Sobald dich diese Anomalie (ohne guten Schutzanzug) im Griff hat bist du gearscht. Sie kennt keine Gnade.

Nützliches
Es ist bei Stalker immer von Vorteil ausreichend Medikits mitzuführen. Anfangs mag das vielleicht wie unnötiges Gewicht erscheinen, aber es ist besser das die paar Kilos schon eingeplant zu haben, bevor man fieberhaft überlegen muss, wass denn nun aus dem Inventar fliegt um platz für 20 Medkits zu schaffen. Das ist übrigens die Menge die ich persönlich vorschlagen würde. Es gibt nichts schlimmeres, zu wissen, dass um die nächste Ecke ein schwer zu erlegender Feind steht, man aber nur noch halbe Gesundheit hat und kein Medkit mehr.
Verbände sollte man trotzdem mit einpacken, denn Medikits füllen zwar den Lebensbalken wieder auf, stillen aber nur begrenzt Blutungen. Strahlenschutzmittel muss man auch dabei haben, denn wir errinnern uns: hier ist mal ein Atomkraftwerk explodiert! ( gebt lieber Geld für die Meds aus, der Wodka ist zu schwer )
Auch empfehlenswert : immer mehr als ein Gewehr mitnehmen, die auch unterschiedliche Munitionen verwenden. Am besten ist es jeweils ein Gewehr mit AK-Munition ( 5,45x39mm ) und eins mit NATO-Standart ( 5,56x45mm ) mit sich rumzutragen. So kann man auf fast jede ( Munitions- ) Situation reagieren. Letztendlich solltest du jedoch selber entscheiden, was du mitnimmst und was nicht. Nur immer dran denken: ab 50kg in rucksack gehts nur noch langsam, du ermüdest schnell und bei 60kg geht wortwörtlich nichts mehr.


Fazit
S.T.A.L.K.E.R.- Shadow of Chernobyl ist zu dem Spiel geworden, dass uns vom Entwickler seit Beginn der Arbeiten versprochen wurde. GSC hat es geschafft den meiner Meinung nach atmosphärisch stärksten Shooter des Jahres in ein neues und unverbrauchtes Szenario zu verpacken. Es macht unendlich viel Laune die Zone einfach nur zu durchsteifen, um sich die kleinen Details am Rande anzusehen, die Texturen zu bewundern und die ganze Stimmung des Spiels aufzusaugen. Durch die 4 Schwierigkeitsgrade ist Stalker zwar immer noch nichts für Shooter-Neulinge, aber Erfahrenere Gamer sollten sich diesen Spass gönnen und für ein paar Stunden in die Zone abtauchen.

Die Wertung

Grafik : 10/10
Sound : 10/10
Atmosphäre : 10/10
Umfang : 10/10
Story : 10/10

Gesamtnote: 50/50


P.S.: Besten Dank an Doom ( ICQ:269116167 ), für den Teil mit den Gefahren der Zone. Er hat mir auch beim restlichen Review geholfen, aber das ist ganz allein auf seinem Mist gewachsen. Kennen gelernt habe ich den guten Doom bei einem Projekttag bei seinem Arbeitgeber, dort stellte sich schnell heraus, dass wir uns beide für Stalker interessieren ( obwohl er noch freakiger war/ist als ich^^ ). Wenn ihr noch fragen an ihn habt, fragt ihn bei ICQ oder schreibt es in die Kommentare, ich leite dass dann weiter. Ich habe von Plänen seinerseits gehört er wolle eine Survival Guide für die Zone verfassen. Wir werden sehen.

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Samstag, März 03, 2007


SCARFACE - The World is Yours

Die Story

Tony Montana ist ein illegaler Einwanderer. In dem gleichnamigen Kinofilm arbeitet er sich vom Tellerwäscher zum Drogenbaron aufwärts und flucht und kennt keinerlei Skrupel. Auf dem Höhepunkt seiner Macht will sein Mentor Sosa, dem Tony über den Kopf gewachsen ist, umbringen lassen. Dazu lässt er ein Killerkommando auf Tony's Villa los. In dem finalen Gefecht stirbt Tony, nachdem er in totaler Rage das halbe Killerkommando im Alleingang getötet hat.
Was wäre wenn Tony "Fucking" Montana den Angriff Sosa's Männer überlebt hätte? Das ist die Zentrale Frage des Spiels. Wir beginnen mitten in dem Gefecht in Tonys orginalgetreu machgebauter Villa und müssen entkommen, natürlich ohne zu sterben.
Danach taucht Tony einige Zeit ab, um danach seinen Rachefeldzug zu starten.

Das Spiel

Das Spiel ist ähnlich den GTA-Titeln aufgebaut, wobei es in erster Linie nicht darum geht die Hauptstory voranzutreiben, sondern muss der Spieler Gebiete erobern. Dies erfolgt durch die Auslöschung von gegnerischen Gangs und der Übernahme von Tarnfirmen, die ihr Geld verdiehnen. Dies basiert aber nicht auf Zeit, wie in den GTA-Spielen, sondern sie müssen erst einen Deal mit einem Lieferanten abschliessen, um am Kiloweise Kokain zu kommen. Anschliessend klappern sie alle ihre Geschäfte ab, um bei jedem etwas Geld einzusacken. Dieses muss allerdings gegen angreifende Gangs beschützt werden und sie müssen es danach auch noch zu einer Bank bringen. Diese verlangen ( je nach Rufstufe ) unterschiedlich hohe "Bearbeitungsgebühren". Um diese zu bestimmen müssen sie bei jeder Transaktion ( wie auch bei jedem Drogendeal ) ein Minispiel absolvieren, dass man vielleicht aus Golfsimulationen kennt, es muss ein Schwungbalken bis zum Anschlag gebracht werden, wobei das je nach Geschäft unterschiedlich schwer ist. Nach ein paar Spielstunden hat man das allerdings auch raus und bekommt immer die besten Werte.
Feuergefechte schlagen sie meist in der Third-Person-Perspektive, aber für jeden getöteten Feind lädt sich eine Anzeige auf. Die Wut-Anzeige. Bei voller Wut-Anziege können sie in den Egomodus wechseln, in dem Tony unverwundbar ist, für jeden getöten Feind 200 Lebenspunkte erhält, und auch noch zusätzlich Wut ansammelt. Damit kommt ein angenehmer taktischer Touch in die Kämpfe, man will den Wut-Modus ja nicht für einzelne Gegner verschwenden.

Die Technik

Scarface liegt die gleiche Engine wie GTA San Andreas zugrunde, allerdings ist Scaface nicht ganz so bunt wie GTASA. Die Modelle sind kantig, die Physikengine ist auch nicht die beste aber all das macht Scarface mit Athmosphäre und den gelungenen Animationen wieder wett. Steuern lässt sich Tony mit Tastatur und Maus, wobei man auch ohne Maus auskommen würde, auch mit Gamepad kann man die Geschicke Tony's gut lenken. Bugs und die aus GTA beliebten Clipping-Fehler sind mir während meiner bisherigen 30 Spielstunden noch nicht untergekommen. Aber selbst in dieser Zeit habe ich erst knappe 70% des Spiels absolviert. Das Schadensmodell der Fahrzeuge ist detailliert, man kann sein Auto/Boot/Flugzeug nach Belieben auch einzeln demontieren. Die KI ist so intelligent wie sich das meiner Meinung nach für eine Konsolenportierung gehört. Der Feind stürmt auf sie zu, aber auch aus nächster Nähe sind Raketenwerfen nunmal tödlichst :-P. Für ein weiteres Atmosphäreplus sorgt auch die sehr gute Vertohnung und die Musik, steuerbar über ein kassetenradioartiges Menü.

Fazit

Scarface ist ein unterhaltsames, actionhaltiges und abwechslungsreiches Spiel und somit auch den Leuten zu empfehlen die den Film nicht gesehen haben. Denen, die den Film kennen und lieben, verspreche ich situationsbedingtes Grinsen und wemütige Errinnerungen, da sie im Spiel viele aus dem Film bekannte Orte besuchen.

Die Wertung

Grafik : 7/10
Sound : 8/10
Atmosphäre : 10/10
Umfang : 9/10
Story : 10/10

Gesamtnote : 44/50

( In den Kommentaren könnt ihr euch gern über mein Bewertungssystem auslassen, soll auch nicht so perfekt sein wie das von Gamestar )




By The Way....
Hey ich bin Madse, ich bin der neue, schreibe jetzt öfter. Für alle die mehr wissen wollen: Abteilung14 . ( und Abteilung 13 )

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Montag, Dezember 25, 2006

Doom 3: Resurrection of Evil Retro-Test

Hell on Mars
Das was beim Ende von Doom 3 schon ersichtlich war ist jetzt eingetreten: Die Auferstehung des Bösen! Bei der Story darf man sich wieder mal keinen Meilenstein erhoffen, denn ID Software ist wieder auf dem rein zweckmäßigen Pfad gewandert. Was im Klartext heißt: Da auf dem Mars immer noch geforscht wird, schnappt ein Überwachungssatellit (einige Monate nach den Ereignissen des Vorgängers) ein Signal auf. Ein Einsatztrupp wird sofort losgeschickt um heraus zu finden wer oder was dieses Signal sendet. Mehr will ich nicht verraten, sonst wisst ihr die komplette Story. Aber mal ehrlich: Wer spielt Doom schon wegen der Geschichte?
Also steuerst du einen knallharten Marine der jetzt beweisen muss, dass sein gewählter Job der Richtige ist und er fähig ist diesen auch auszuüben.

Den Entwicklern geht ein Licht auf
Anscheinend dürften die Entwickler selbst einmal Hand an Doom 3 gelegt und dabei festgestellt haben, dass es unpraktisch ist sich in der Dunkelheit zwischen einer Taschenlampe und einer Waffe zu entscheiden. Daher ist die erste Waffe die man am Spielbeginn bekommt eine Pistole mit montiertem Licht. Leider versäumten es die Verantwortlichen jeder Waffe so ein "Upgrade" zu verschaffen. Aber man kann ihnen keinen Vorwurf machen, denn schließlich müssen sie sich ja noch Verbesserungen für den nächsten Teil aufheben. Oder?

In jede Ecke sollst du schauen
Obwohl die Levelarchitektur linear aufgebaut ist gibt es vereinzelte Abzweigungen die einen zu neuen Waffen oder wichtigen Items führen. Ebenfalls muss hier erwähnt werden dass sie sehr eintönig ist. Ständig läuft man durch die selben Innnenareale was auf Dauer einmal nervt. Nur durch ganz seltene Außenareale wird eine gewisse Abwechslung geboten.
Genauso wie im Vorgänger sollte man sich wieder die Zeit nehmen und jede noch so kleine und dunkle Ecke erkunden, denn in solchen ist die meiste Munition versteckt und auch die ein oder andere Waffe. Ebenfalls beibehalten wurde der Minicomputer (mit der schwarzen Taste aufrufbar) auf dem sämtliche Informationen abgerufen werden können, wie heruntergeladene Inhalte von anderen Terminals und das derzeitige Einsatzziel.

Sinnvolle Neuerungen
Der Vorgänger war schon ein Ego-Shooter wie er im Buche steht: Ballern, ballern, ballern mit vereinzelten Kindergarten Rätseln. Natürlich sollte sich ein Nachfolger ein bisschen von seinem älteren Pendanten ahbheben. Schon zu Beginn bekommt man von einem sterbenden Marine eine Waffe namens Grabber. Hinter diesem Namen verbirgt sich nichts Geringeres als eine Kopie der Gravity Gun aus Half Life 2. Mit dieser ist es einem möglich Dämonenfeuerbälle zum Absender zurückzuschicken oder auch Gegenstände als Munitionsalternative zweckzuentfremden.
Auch noch ein Neuzugang im Waffenarsenal ist eine doppelläufige Schrotflinte die ihre Munition gleich im Doppel verschießt und somit natürlich unglaublich effektiv gegen die Höllenbrut ist.

Eine Sache die sich Resurrection of Evil auch von anderen Konkurrenten (z.B. F.E.A.R.) abgeschaut hat ist das vereinzelte, kurze Auftreten von Halluzinationen. Überhaupt spielt es viel mehr mit den Ängsten des Spielers als noch zu Doom 3 Zeiten. Es gibt viel mehr geschickt eingesetzte Licht- und Schatteneffekte gepaart mit den schon erwähnten Halluzinationen und der bekannten, schaurig schönen Doom Atmosphäre.

Prince of Persia lässt unter anderem auch grüßen, denn das Zeitlupen-Feature welches den Prinzen so berühmt gemacht hat hält jetzt auch bei Doom Einzug. Mit einem Artefakt in Form eines Herzens kann man die Zeit "Matrix like" verlangsamen und somit sind Treffer leichter möglich. Ein paar Rätsel sind auch für dieses Feature extra zugeschnitten worden.

Ein Speichersystem das mir überaus zusagt ist, wenn einem die Möglichkeit gegeben ist jederzeit abzuspeichern. Diese Quick-Save Funktion (mit der BACK-Taste) ist auch bei Resurrection of Evil anzutreffen. Mein Lob an die Entwickler.

Die technische Seite unter der Lupe
Die Grafik ist leider genauso gut bzw. schlecht wie beim Vorgänger. Die Effekte (z.B. Explosionen) sehen unspektakulär und die Texturen sehr verwaschen aus. Leider gibt es häufig auftretende Ruckler, wenn ein bisschen mehr am Bildschirm los ist.
Die Licht-und Schatteneffekte können im Gegensatz dazu auf ganzer Linie überzeugen. Sie werden gekonnt eingesetzt um eine andauernde, beklemmende Atmosphäre zu schaffen und aufrecht zu erhalten.
Der Sound versteht es ebenfalls einen in seinen Bann zu ziehen und lehrt einem schon vor der nächsten Ecke das Fürchten obwohl dahinter gar nichts lauert (meistens zumindest).
Leider sind die Ladezeiten auch ziemlich lange und häufig ausgefallen. Jedes Mal wenn man einen größeren Level verlässt bzw. betritt wird mal wieder geladen. Dies stört den ansonsten tollen Spielfluss und reißt einen ungewollt aus der hervorragend, dichten Atmosphäre raus.

Die Steuerung ist typisch Ego-Shooter mäßig und die Selbe wie bei Doom 3. Mit R schießt man, mit X wird nachgeladen, B und Y benützt man um die Waffen durchzuschalten und mit der weißen Taste wechselt man zwischen der Pistole mit Licht und der zuletzt Ausgerüsteten. Auf die Steuerkreuztasten lassen sich 4 der insgesamt 10 verfügbaren Waffen legen, damit sie schneller einsatzbereit sind. Außerdem kann man bei Bedarf mit A springen.
Sollte einem die Standard-Steuerung nicht zusagen, gibt es noch 2 alternative Möglichkeiten. Auch an die Minderheit der Linkshänder wurde gedacht, denn man kann den rechten (zum Schauen) und den linken Stick (zum Gehen) auch vertauschen. Diese Tatsache finde ich sehr löglich.

Positives
Pistole mit Taschenlampe
2 neue Waffen
geschickt eingesetzte Licht-und Schatteneffekte
Vereinzelt auftretende Halluzinationen
Zeitlupen-Feature
Quick-Save Funktion
Kostet nur mehr 7,90€

Negatives
Taschenlampe nicht bei jeder Waffe verfügbar
Grafik im Gegensatz zum Vorgänger nicht verändert
Lange Ladezeiten
Häufig auftretende Ruckler

Bewertung
Grafik 7/10
Sound 9/10
Umfang 7/10
Steuerung 9/10

Gameplay 9/10
Präsentation 9/10
Spielspaß 88%

Fazit
Wer wieder mal einen richtigen Old-School-Shooter spielen will ist bei dem neuen Ableger der Doom-Reihe richtig. In Resurrection of Evil könnt ihr mit durchschlagskräftigen Waffen die gesamten Kreaturen der Hölle ins endgültige Nirwana befördern. Gerade weil das Game überhaupt nichts Neues bietet und komplett anspruchslos ist macht es unglaublichen Spaß die einzelnen Gegner umzunieten. Beim Spielen kann man seinen Verstand völlig ausschalten und nur drauflosballern. Allen langjährigen Doom-Fans und auch dem Ein oder Anderen Horror interessiertem kann ich Doom3: Resurrection of Evil wärmstens empfehlen. Alle anderen könnne beim Kauf eigentlich auch nichts falsch machen da es im Handel nur mehr läppische 7,90€ kostet.

Euer Chris
In freunschaftlicher Partnerschaft mit


gamechecker.blogspot.com

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Dienstag, Dezember 12, 2006

Hier der Test zu Oblivion

Hat man denn nirgends seine Ruhe? Nicht mal im Knast ist man vor Störungen sicher. Da wacht man grad im Kerker auf, und das erste was man hört ist der lästernde Nachbar(wenn der wüsste was wir noch vorhaben...). Ausserdem wäre es nicht schlecht zu wissen warum man im Verliese steckt. Dem Herrn gegenüber verschlägt es aber schnell die Sprache, als plötzlich der Kaiser vor unserer Zellentür steht. Irgendwas muss passiert sein. Seine Leibwache erklärt uns, das Attentäter in die königlichen Gemächer eingestiegen sind und die Söhne des Kaisers ermodet haben. Man versucht den Kaiser durch einen Geheimgang in Sicherheit zu bringen. Und jener Geheimgang verläuft "zufällig" durch unsere Zelle. So beginnt das neue Rollenspiel von Bethesda.

Auf in die Freiheit!
Nach einem kurzen Plausch mit dem Kaiser erfahren wir, dass wir ein Auserwählter der Götter sind. Und das unser Weg gespickt ist mit Blut und Tod. Wie recht er hat. Dazu später mehr. Der Kaiser entlässt uns aus diesem Ort. Wird auch langsam Zeit! Da unten holt man sich ja ne Erkältung! Egal. Es scheint so als ob der Kaiser an der Kompetenz seiner Bodyguards zweifelt. Denn er erlaubt uns ihm ein wenig zu folgen. Im unterirdischen Geheimgang ist es auch nicht sicherer. Überall lauern Attentäter. Wir verteidigen den Kaiser. Nach langem Kampf gibt uns der Monarch plötzlich sein Amulett in die Hand und sagt uns das es noch einen Erben gibt.Er schickt uns zu seinem Vertrauten Jauffre. Just in diesem Moment öffnet sich ein Geheimgang, und ein Mörder verlässt ihn. Wir können nur zu sehen wie er den Kaiser Uriel Septim ermordet. Um unsere Freiheit reicher verlassen wir das Gefängnis durch die Kanalisation und finden uns ausserhalb der Stadt wieder. Jetzt steht es uns frei zu tun was wir tun wollen.

Blut und Morde
Nach unserer "Entlassung" entscheiden wir uns die kaiserliche Hauptstadt zu erkunden. Während unserer Tour durch die leicht römisch Wirkende Stadt entdecken wir eine Arena. Da wir Pleite sind entschliessen wir uns Gladiator zu werden. Wir erhalten eine Rüstung und begeben uns in den Ring. Der erste Gegner ist kein Problem. Doch schon Gegner Nummer 2 zehrt an unserer Lebensenergie. Und im dritten Kampf werden wir gnadenlos niedergemetzelt. An dieser Stelle kommt ein großer Vorteil von Oblivion, wir entdecken im Optionsmenü die Möglichkeit den Schwierigkeitsgrad nach unseren Vorstellungen zu regeln. Dadurch können selbst schwache Charaktere stärkere Gegner ohne Probleme besiegen. Nach dem wir den Arenagroßmeister besiegt haben, wollen wir uns der Story zuwenden. Aber als wir uns schlafen legen, weckt uns ein Mann mit Kapuze und Mantel und beauftragt uns mit einem Mord. Als wir diesen Anschlag ausgeführt haben, werden wir zu einem Haus in Cheydinhal geschickt. Mit der Erkärung dass dort einige Gleichgesinntee warten würden. Das ist die dunkle Bruderschaft. Dort beauftragt man uns mit Morden an anderen Menschen. Diese erinnern an die Hitman-Spiele. Einmal muss man auf ein Fest und alle Gäste töten. Wer die Aufgaben erfüllt und auch die Bonusziele einhällt bekommt magische Mordinstrumente. In einer Mission sollen wir ins Gefängnis aus dem Anfang eindringen und jemanden ermorden. Wenn wir die Wachen am leben lassen, erhalten wir den Bonus. Als wir an der Zelle des jugen Mannes sind stellt sich raus dass unser ehemaliger Zellennachbar der gesuchte ist. Wir ziehen unsere Waffe und rächen uns an ihm für sein großes Mundwerk.

Viel Feind, viel Ehr
Nach dem wir genug Aufgaben für die Gilden gemacht haben, Werden wir auf der Strasse von anderen mit Verehrung angesprochen. Nach dem Sieg über den Großmeister der Arena, läuft uns sogar ein Fan hinterher. Auch Meister bestimmter Waffengattungen werden mit staunend Augen besehen. Falls man sich gewollt oder ungewollt in einen Vampir verwandeln sollte, muss man dauernd Blut saugen. Denn der Vampirismus hat nicht nur seine positiven Seiten (fast alle Attribute werden gestärkt), sondern auch negativer denn, je weniger Blut man intus hat, desto mehr Schaden erleidet man im Sonnenlicht. Aber auch das Gesicht leidet stark unter Blutmangel. Da man dann hässlich wird, erkennen die meisten NPC's unsere Ware Natur (also den Vampir in uns) und vermeiden es sich mit uns zu unterhalten.

Schwach. Abkürz. un. dümmli. Übersetz.
Oblivion hat auch Schattenseiten. Oftmals werden Questanweisungen in Englisch angezeigt. Leute die kein Englisch können haben damit Porbleme. Auch ein Blick ins Inventar sorgt für Verwirrung. Denn die meisten Tränke sind sinnlos abgekürzt und einige Namen wurden schelcht ins Deutschen übersetzt Beispiel gefällig? Ein starker Heiltrank heisst dort: schw. Tra. d. Le.en. Viele NPC's teilen sich auch das selbe Gesicht und sogar die selbe Stimme. Also Klonkrieger. Auch die Architekten waren einfallslos denn die meistens Herbergen ähneln sich stark. Die Begleiter während den Missionen sind selten dümmlich. Als Bogenschütze oder Magier muss man aufpassen, das die Jungs einen nicht vors Projektil laufen. Denn die Jungs stürzen sich sofort in den Kampf. Soll das Patriotismus sein?

Vergleich zu Morrowind
Oblivion macht alles besser als der Vorgänger Morrowind. Die offensichtlichste Neuerrung ist die Grafik. Wunderschöne Gesichtsanimationen und flüssige Bewegungsabläufe steigern die Atmossphäre enorm.Auch die Story ist weniger konfus und es gibt endlich Markierungen die den nächsten Standort der zu bereisen ist auf der Karte anzeigen. Skriptsequenzen sind auch neu eingefügt worden. In diese Sequenzen kann man nicht eingreifen. Das heisst man kann sich umsehen aber weder Waffen ziehen noch kämpfen. Dadurch gibt es in den Missionen deutlich mehr Abwechselung und unvorhergesehene Ereignisse. Das baut Spannung und Atmossphäre auf. Was die größte Schwäche bei Morrowind war (die ewigen Laufwege) ist eine Komfortfunktion von Oblivion, Man kann einen Ort den man schon einmal besucht hat schnell bereisen und die Laufwege werden dadurch auf ein Minimum reduziert.

Fazit: Eine riesige Spielwelt, unendlich viele Möglichkeiten und soooo viele Quests. Wer über die Weihnachtsferien ein Spiel sucht muss unbedingt Oblivion haben. Man könnte sagen man kauft statt einem genialen Spiel ein komplettes Königreich. Das Königreicgh ist aber anscheinend bilingual da es genügend Übersetzungsfehler gibt die die dichte Atmosphäre brechen. Wer sich an dem nicht stört kann zu Oblivion greifen. Ich empfehle denen die gut Englisch können sich auch die Englische Version zu kaufen.

Meine Spielspasswerung: 89%

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Sonntag, Dezember 03, 2006

Test Mafia



Mafiosi sein ist nicht einfach: Schutzgeld eintreiben, Zeugen beseitigen, Anwälte “überzeugen” und auch mal das ein oder andere Feuergefecht mit der Polizei. In Mafia schlüpfst du in die Rolle des jungen Tommy Angelo. Er ist das neueste Mitglied der Salieri-Familie und erhält allerlei schmutzige Aufgaben von seinem Don.

Reine Routine
Wer Fan der GTA- Reihe ist, wird sich in Mafia fast heimisch fühlen. Man lebt in Lost Heaven ein Ort an dem Prostitution, Gewalt und Schrecken an der Tagesordnung stehen. Leider kann man sich zwischen den Missionen nicht frei in der Stadt bewegen. Dafür gibt es den Modus “Freie Fahrt” der ist aber wenig spannend und motiviert kaum. Besser ist die Haupthandlung die immer Spannung erzeugt. Tommy ist wie erwähnt das neue Mitglied der Salieri-Familie. Anfangs plackt in sein Gewissen. Was ist recht und was nicht? Ist das in Ordnung? Haben sie es verdient?

Die Hure
Hier eine Beispielmission:
Tommy hat vom Consillieri Frank den Auftrag gekriegt in ein Bordell einzudringen, und den Manager und eine Angestellte zu töten und das Ding noch hochzujagen. Gut das kriegen wir gebacken. Erstmal den ganzen Weg hinfahren. Das Bordell steht am anderen Ende der Stadt. Bei unserer Ankunft erkundigen wir uns nach dem Manager. Dieser sitzt grade beim Essen. Dann werden wir ihm mal in die Suppe spucken. Wir ziehen unseren Colt. Doch plötzlich Schüsse! Der Manager flüchtet unter lauten Angstschreien. Seine Bodyguards wollen uns aber an den Kragen. Gut dann ballern wir uns halt durchs ganze Haus. Halt? Sollten wir nicht noch eine Prostituierte erledigen? Im Zimmer der Dame angekommen entdecken dass sie einer alte Bekannte und lassen Gnade vor Recht ergehen. Aber der Manager muss trotzdem dran glauben. Im obersten Stockwerk stehen wir an der Tür mit der Aufschrift: “Director” Wir treten ein und erschießen ihn und seinen Leibwächter. Jetzt noch die Bombe platzieren und raus da! In einer spannend geschnittenen Cutscene springen wir aus dem Fenster. Die Explosion hat aber auch die Polizei auf den Plan gerufen. Was nun? Ganz einfach Flucht über die Dächer! Unterwegs noch ein paar Schießereien mit den Bullen. Dann erreichen wir eine Mutmaßlich sichere Kirche. Im Erdgeschoss ist grade eine Beerdigung. Aber vom feindlichen Mafia-Klan! Man erkennt uns und es gibt eine Schießerei in der Kirche. Wie man aus der Kirche entkommt lass ich jetzt mal im Raum stehen.

Der Nebenjob
Wie auch in den GTA Spielen hat man auch in Mafia die Möglichkeit Missionen auf verschiedene Arten zu lösen. Aber die im Vergleich zu GTA sind die Missionen keine stupiden Kurrierfahrten mit schwankendem Schwierigkeitsgrad. Jede Mission hat ihre eigene Geschichte. Aber meistens muss man nur eine bestimmte Person töten. Nach manchen Missionen kann man auch den guten Freund Lukas Bertone besuchen und Missionen für ihn erledigen. Dafür zeigt er uns dann auch wie man in die neuesten Sportwagen reinkommt und wo einer von der Sorte steht. Die Grafik von Mafia ist zwar etwas angestaubt aber immer noch hübsch anzusehen. Auch wenn die Texturen leicht verwaschen sind. Stört aber wenig. Mafia lebt von der dichten Atmosphäre. Die Story, die zitatwürdigen Dialoge und vor allem Die Charaktere bringen sie heran. Tommy ist dauernd im Zweifel mit sich selbst, Paulie ist ein kleiner launischer Mann der Fremde nicht ausstehen kann und Don Salieri jedoch ist (jedenfalls am Anfang) ein gütiger und verständnisvoll. Die Entwicklung von Tom ist Hauptbestandteil der Story.

Realismus pur
Mafia ist auch um einiges Realistischer als GTA. Man erleidet bei Autounfällen erleidet man Gesundheitsschäden man wird für Verkehrsdelikte mit Geldbußen bestraft und das beste ist jedes der vielen Vehikel hat einen anderen Motorensound. Der Soundtrack passt genau ins Szenario. Man hört einige der ersten Tonaufnahmen der Geschichte. Meistens aus der Richtung Jazz oder Swing.


Fazit: Wer Mafiafilme wie “der Pate”, “Die Unbestechlichen” oder “Goodfellas” muss unbedingt zu Mafia greifen. Wer grosser Fan der GTA Reihe ist muss sich in vielerlei Beziehungen umgewöhnen. Zwar stören die leicht verwaschenen Texturen aber die Story packt einen bis zu den letzten Minuten. Auch das Missionsdesign ist gut geworden. Wer Mafia irgendwo im Geschäft sieht sollte zu greifen dann macht er ein Angebot das er nicht ablehnen sollte.

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Sonntag, November 19, 2006

"Gears of War" im Test

Das Ende ist der Anfang
Vor einigen Jahren ist das Locust Märchen wahr geworden. Immer als Mythos abgetan, hat die Meute die größten Städte der Erde aus dem Untergrund angegriffen. Viele mussten an diesem Tag ihr Leben im Kampf lassen. Natürlich stellten sich die Menschen mit ihren stärksten Waffen den übermächtigen Locust in den Weg. Mit atomaren, biologischen und chemischen Waffen zerstörten sie den Großteil der Horde und der eingenommenen Stützpunkte. Die wenigen überlebenden Menschen trafen sich auf dem Jacinto-Plateu, denn das dortige Granitgestein gilt als nahezu undurchdringlich. Doch die Locust durchbrachen die Verteidigungsstellungen und griffen mit ihrer ganzen Kraft an. Marcus Fenix, ein knallharter Kämpfer, wiedersetzte sich den obersten Befehlen, um seinen Vater vor den Invasoren zu retten. Leider kam er zu spät und wurde wegen Pflichtverweigerung eingesperrt. Jetzt wo nur mehr wenige Menschen mit einer Waffe richtig umgehen können, befreit ihn ein Sonder-Team um die vielleicht letzte Schlacht von Sera zu schlagen.

Emergence-Day
Zu Beginn wird nicht lange herumgefackelt und man wird sofort in die virtuelle Haut seines Alter-Egos versetzt. Während draußen der Krieg trobt, muss man sich jetzt erst mal seinen Weg durch das Gefängnis und anschließend ins Freie zum Rettungshubschrauber bahnen. Bei dieser Gelegenheit lernt man die Feinheiten der Steuerung kennen und ein Schockeffekt bleibt einem unter anderem auch nicht erspart.
"Gears of War" geht um etliches sparsamer mit seinen Horroreinlagen um als beispielsweise "F.E.A.R". Um genau zu sein kommen nur gelegentlich kleine Schockelemente vor, die aber für den nötigen Nervenkitzel während der taktischen Ballereien sorgen.

Ein nettes Detail, das einem sofort auffällt, ist, dass es eigentlich keine Bildschimanzeigen gibt. Die einzige Einblendung ist die jeweils ausgerüstete Waffe. Dies unterstützt mit der wirklich ausgezeichneten Grafik (im weiteren Verlauf des Artikels mehr) den Eindruck einen Film zum Selberspielen vor sich zu haben, als ein Computergame. Denn wenn lauter Anzeigen am Bildschirm den Sichtradius schon merklich einschränken, nimmt einem das viel vom realistischen Spielgefühl . "Gears" stellt hier eine Vorreiterrolle mit der Entfernung aller unwichtigen Anzeigen und der Beschränkung auf das Nötigste.

Mittendrin statt nur dabei
Dieses Game vermittelt einem ein unglaubliches Gefühl der Action, die man so hautnah erlebt wie in keinem anderen Spiel. Komischerweise gibt es fast keine wirklichen Neuerungen, aber es kombiniert bekanntes mit neuen Ideen zu einem aufregenden, actiongeladenen Spielerlebnis.

Ihr bestreitet fast die gesamte Spielzeit mit 3 weiteren KI-Recken. Diese sind mit einer überzeugenden KI-Routine ausgestattet. Sie geben einem Deckung, nehmen selbstständig Gegner unter Beschuss und lassen Sprüche wie: "Zurück in dein Loch, du Made" vom Stapel. Man kann ihnen mit fortschreitender Spieldauer auch Kommandos geben , aber dies ist nicht notwendig, da sie alles (wunderbar) von alleine machen.

Noch spaßiger wird es aber, wenn sich ein menschlicher Spieler dazugesellt. Epic hat besonderen Wert auf einen komfortablen Ko-Op-Modus gelegt. Nach jedem Checkpoint, welche großzügig im Spiel verteilt sind, kann sich ein Freund am Kampfgeschehen beteiligen. Entweder über Splitscreen, System-Link oder XBox-Live. Somit kann man die komplette Einzelspieler-Kampagne zu zweit bestreiten.

Sollte einer von Beiden zu viele Treffer einstecken, geht er zu Boden und bleibt liegen bis ihn sein Kollege wieder regeneriert hat. Dazu muss man einfach die X-Taste neben ihm gedrückt halten. Das selbe Prinzip gibt es übrigens auch im Singleplayer, da es prinzipiell keine Medikits gibt und sich der Charakter nach mehreren Treffern, in der Deckung selbstständig erholt.

Auf diese Weise erlebt man "Gears of War" noch intensiver, denn es ist einem möglich seinem Gegenüber "Befehle" zu geben. "Geh du da rüber!", "Ich sichere die linke Flanke, schau du auf der Rechten!", "Hinter dir kommen sie, pass auf!" So könnt ihr euch viel besser koordinieren als es mit den KI-Kämpfern möglich wäre.
Zu zweit ist auch der Schwierigkeitsgrad (es gibt von Anfang an 2 wählbare) deutlich leichter zu bewältigen, da einem die doppelte Feuerkraft zur Verfügung steht.

Die Levelarchitektur und der Abwechslungsreichtum der einzelnen Passagen ist den Entwicklern sehr gut gelungen. Angefangen wird, wie schon eingangs erwähnt, in einem Gefängnis, dann geht es über mehrere Außenareale in Häusern weiter, später kommt man in gartenähnliche Gefilde, auch eine Höhle gibt es zu erkunden und der Showdown findet ... Ihr habt doch nicht etwa gedacht, dass ich das jetzt preisgebe. Um dies und noch vieles andere zu erfahren, müsst ihr das Game schon selber spielen.

Leider sind die Levelmissionen nicht gerade abwechslungsreich, man muss irgendwo hingehen, hier etwas finden, da die Stellung halten. Aber wenn man erst mal in die Action hineingesaugt wurde, sind einem solche Nebensächlichkeiten sowieso egal und man konzentriert sich nur mehr auf die Schießereien und die Deckungssuche.

Eigentlich hörte man immer nur Action-Game, wenn man von "Gears of War" hörte. Doch zur Hälfte besteht das Spiel aus Taktik. Denn ein enorm wichtiges Gameplay-Element ist das ständige Suchen nach Deckung und anschließendes Wechseln der Gleichen. Nach kurzer Eingewöhnungszeit gehen diese Manöver einfach und unkompliziert von der Hand.
Die Action wird mit einer Third-Person-Sicht nicht nur hervorragend eingefangen, sondern bietet auch einen perfekten Überblick auf das Kampfgeschehen.

Ich will hier natürlich nichts storyrelevantes über das Ende verraten, aber die Qualität sollte schon erwähnt werden. Leider spielt der Abschluss dieses Top-Titels nicht in der selben hohen Klasse mit wie das gesamte restliche Game. Eigentlich sollte bei einem Game das den Titel "Spiel des Jahres" verdient ein Vorzeigeende den Spieler für seine Mühen belohnen. Aber es kommt einfach zu unerwartet und ist recht kurz. Dafür enthält es unglaubliche Kamerapositionen die schon hollywoodreif sind und wie könnte es anders sein Ansätze die auf einen zweiten Teil hinweisen.

Big F*cking Gun lässt grüßen
Mit einer Vielzahl an Ballermännern kann "Gears of War" leider nicht punkten, aber die wichtigsten und bekanntesten Waffentypen sind vertreten.
Zur Auswahl stehen eine Pistole, Schrotflinte, ein Sniper-Gewehr, Granaten und und die beiden Highlights im Waffenarsenal. Damit meine ich zum einen das Sturmgewehr. Man kennt ja die Standard-Version aus unzähligen anderen Spielen, doch Epic hat sich ein zusätzliches Gimmick einfallen lassen. Es ist nämlich eine Kettensäge am vorderen Lauf montiert, die man mit Druck auf den B-Knopf zum Rattern bringt. Sehr effektiv und blutig kann man nur sagen (Anmerkung der Redaktion: Ein Hauptgrund für das Nichterscheinen in Deutschland).

Und zum Anderen gibt es da den "Hammer der Morgenröte". Viele werden sich jetzt fragen: "Was verbirgt sich denn hinter diesem komischen Namen? Vielleicht eine Art Schlagwerkzeug?" Nein, ganz falsch. Es handelt sich hier um eine Laserpistole, die einige schon aus "Killzone" kennen werden. Hält man den Laserpointer einige Sekunden auf ein Ziel gerichtet, wird es von einem mächtigen, vom Himmel kommenden Strahl erfasst und zerstört. Meistens bekommt man diese außergewöhnliche Waffe kurz vor einem großen Gegner um es ihm so richtig zu "besorgen". Epic hätte dem ballerfreudigen Spieler ruhig noch ein paar mehr Waffen bescheren können, doch auch mit den wenigen Vorhandenen werdet ihr eure Freude haben.

Insgesamt kann man 4 Waffen mit sich führen. Diese sind wie folgt aufgeteilt: Eine Handfeuerwaffe, 2 Gewehre und eine Granate. Munitionsknappheit herrscht nie, da von Gegnern nach ihrem Ableben Munition hinterlassen wird. Oftmals findet man auch abseits des Hauptweges zusätzliche Munitionskisten. Also immer schön alles absuchen.

Im Multiplayer, der insgesamt 3 verschiedene Spielmodi bietet und über Splitscreen, XBox-Live oder System-Link spielbar ist, macht es gleich doppelt so viel Spaß die gesamte "Gears of War" Reservaten-Kammer abzufeuern.

Das Next-Gen Spiel schlechthin
Die grafische Präsentation kann sich auf ganzer Linie sehen lassen und braucht sich vor keinem anderen Game zu verstecken. Ganz im Gegenteil: "Gears of War" ist die neue Grafikreferenz. Diesen "Titel" wird es auch längere Zeit behalten. Der einzige Konkurrent, der grafisch noch imposanter aussehen könnte ist "Metal Gear Solid 4" (PS3).

Aber schauen wir uns einmal die technische Seite des Spiels genauer an: Die Texturqualität ist auf höchstem Nivau. Die Charaktermodelle, ebenfalls auch Licht-und Schatteneffekte sind genauso realistisch wie im echten Leben. Früher waren die Cut-Scenes in einer besseren Grafik zu bewundern als die tatsächliche Qualität im Spiel. Mit der Next-Gen Power ist die Spielgrafik aber gleichzustellen mit den Zwischensequenzen, nur dass in den Cut-Scenes mehr Möglichkeiten für atmosphärische Kamerafahrten vorhanden sind. Man sollte Epic ein großes Lob aussprechen für diese Pionierarbeit im Grafiksektor. Was hier geleistet wurde ist erstaunlich und es soll in grafischer Hinsicht noch lange nicht alles auf der 360 gewesen sein, denn laut Entwickler gibt es noch eine Menge Ressourcen.
Die deutsche Synchronisation ist den Entwicklern ebenfalls äußerst gelungen.

"Gears" besitzt einen dynamischen, orchestralen Soundtrack. Dieser treibt einen noch weiter voran, wenn die Action rund um einen tobt. Öfters gibt es auch nur die Soundeffekte als "Hintergrundmusik". Egal was man in den Ohren wahrnimmt, es ergänzt den Augenschmaus perfekt ,der einem dargeboten wird.

Für Freunde des Sammelns
Von "Gears of War" gibt es auch eine limitierte Collectors-Edition die neben dem eigentlichen Game in einer hübschen Metallbox auch noch ein Artbook und eine Bonus-DVD mit Special Features (Making-Of und Trailer) beinhaltet. Entwickler sollten sich öfters mal hinreißen lassen solche Collectors-Editions auch im Konsolenbereich anzubieten, da sie im PC-Sektor ja schon zum guten Ton gehören. Also bitte liebe Publisher und Entwickler wir lächzen nach weiteren solchen Sammlereditionen, die in unseren Regalen mehr Platz beanspruchen als "Normale"

Positives
bombastische Next-Gen Grafik
orchestraler, dynamischer Soundtrack
fabelhafte Ko-Op Kampagne
professionelle deutsche Synchronisation
keine störenden Bildschirmanzeigen
abwechslungsreiche Levelarchitektur
toll ausgeklügeltes Deckungs-System

Negatives
kurze Spielzeit
gelegentliche KI-Aussetzer
einige frustige Stellen (nur im Singleplayer)
kleines Waffenarsenal
kein wirklicher Wiederspielwert
wenige Multiplayer-Modi
schwache Story

Bewertung
Grafik 10/10
Sound 9/10
Umfang 7/10
Steuerung 9/10
Multiplayer 9/10

Gameplay 10/10
Präsentation 10/10
Spielspaß 93%

Fazit
Selten hat man ein solches Top-Game gesehen. An diesem Spiel passt fasst alles: Die Grafik, der Sound und die Steuerung. Einfach das gesamte Gameplay mit der unglaublichen Präsentation. Gerade dann wenn man so richtig in Fahrt kommt ist der Spaß auch schon wieder vorbei. Ein paar Kleinigkeiten trüben den ansonsten exzellenten Gesamteindruck. Mit dem Ko-Op Modus ist es Epic gelungen einen noch besseren als "Halo" zu kreieren. Auch über XBox-Live gibt es kein Spiel das "Gears" wegrocken könnte. So muss ein Vorzeigespiel für eine Konsole aussehen.

Euer Chris
In freundschaftlicher Partnerschaft mit


gamechecker.blogspot.com

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Freitag, November 17, 2006

Test Demon Stone
Wer ein komplexes Rollenspiel im Sinne von Baldurs Gate 2 erwartet sollte lieber die Seite wechseln und diesen Test nicht lesen. Jene die kein Problem haben simple Metzelorgien mit wenig Tiefgrund und viel Action zu spielen sind hier genau richtig. Denn genau das ist Demon Stone

Prolog? Was zum Geier ist das?
Am Anfang des Spiels wird man ohne große Einführung direkt ins Spiel geworfen. Manchen mag das gefallen aber mir nicht! Ich möchte wissen warum sich die Orks prügeln. Überhaupt die Story bleibt oft mal auf der Strecke. Vor allem wenn es um die drei Hauptcharaktere geht. Man muss erst das Spiel durchspielen, um ehr über die Helden zu erfahren. Die Helden bringen Tiefe ins doch arg simple Spielprinzip. Zhai ist eine Schurkin und kann sich um Schatten unsichtbar machen dann kann sie Gegner leise von hinten ausschalten. Sam Fisher lässt grüßen. Illius der Hexenmeister zaubert die meiste Zeit und zu Rannek dem Kämpfer brauch ich nichts zu sagen. Aber man steuert nicht immer nur einen der Helden pro Mission sondern, alle drei zusammen. Die beiden Charaktere die man nicht spielt werden von der KI übernommen. Die Story wurde von R.A. Salvatore verfasst. Wie in jedem Spiel das mit ihm zu tun hat, taucht auch in diesem Spiel wieder Drizzt Du’Oorden auf. Nur leider gibt es zu krasse Namen. Wie Igorl, Cireka, oder Khelben.

Ave Cäsar Morituri te salutant!
Das Leveldesign von Demon Stone ist zwar gut geworden, aber man läuft dauernd von einer Arena in die Nächste. Arenen sind Orte in die man erst verlassen kann wenn man alle Gegner dort besiegt hat. Arenen gehören ins antike Rom aber in kein PC-Spiel! Außerdem endet fast jeder Level gleich. Entweder muss man einen Endgegner besiegen oder den Hexenmeister Illius beim errichten eines Portals verteidigen. Das brauch man heutzutage auch nicht.

Atmosphäre satt
Das Spiel ist zwar eintönig aber, was für eine Atmosphäre. In fast jedem Level geschieht etwas anderes. Einmal kämpft einen Dämonen gegen einen Drachen. Erst im Hintergrund, dann sogar vor unsrer Nase! Auch die Synchronsprecher sinkt gut gewählt. Jedenfalls im Englischen. Da Spricht zum Beispiel Patrick “Picard” Steward. Was das meiste an der Atmosphäre kostet ist aber auch die Story. Man muss das Spiel erst durchspielen um Hintergrundinformationen über die Charaktere zu erhalten. Und was da so manchmal an Erklärungen kommt ist einfach nur lächerlich. Außerdem merkt man dass der Herr Salvatore beim Herrn der Ringe abgeschrieben hat.

Fazit: Ein so zwiespältiges Spiel ist mir lange nicht mehr untergekommen. Ich weiß nicht ob ich Demon Stone hassen oder lieben soll. Ich bin zwar ein Fan von R.A. Salvatore und hab mich über Drizzt’s Auftritt gefreut aber wirklich gut wurde die Story dann nicht. Jedenfalls wurde sie nicht gut umgesetzt. Wieso muss ich das Spiel durchspielen nur um so eine lapidare Erklärung zu erhalten. Aber wer mal wieder Orks verdreschen will (jedenfalls auf PC) darf ruhig zugreifen.
Meine Wertung: 80%

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Sonntag, November 12, 2006

F.E.A.R. im Test

Ein Elite-Soldat zu sein bedeutet, dass du trainiert bist, mit außergewöhnlichen und extremen Einsätzen fertig zu werden. Plötzlich sieht man sich aber einer Spezial-Einheit gegenüber, die übersinnliche Fähigkeiten ihr eigen nennt. Mit diesem anfänglichen Storyintro, das natürlich anhand einer stimmungsvollen Anfangs-Cut-Scene erlebt wird, kann die Mischung aus knallharter Action und vereinzelten, gut eingebetteten Horroreinlagen losgehen, also macht euch bereit!

Erst mal ruhig angehen
Am Anfang stimmt dich eine Lagebesprechung auf das nachfolgende Kampfgeschehen ein, anschließend werdet ihr per Einsatzfahrzeug zum Zielort gebracht. Jetzt wird dir in einem integrierten Tutorial erst mal die Steuerung von "F.E.A.R." (First Encounter Assault Recon) beigebracht. Benutzerhandbuch lesen war einmal.
Während dieser kurzen "Einschulung" in die Steuerungsmöglichkeiten eines Elite-Kämpfers, wirst du auch mit vereinzelten Horrorelementen konfrontiert. Diese Art des Horrors kennt man schon aus dem 360 Game "Condemned". Nach circa 20-25 Minuten Einspielzeit begegnen einem auch schon die ersten Gegner.

Action in Reinkultur
Die Feuergefechte sind einfach nur abgefahren. Du kommst in einen Raum, Spezial-Einheiten nehmen dich unter Beschuss, du aktivierst blitzschnell die Zeitlupen-Funktion und löscht mit diesem Vorteil alle aus. Einfach hammermäßig.
Die Möglichkeit während Shoot-Outs einen Zeitlupen-Effekt einzusetzen ist einfach nur genial. Mit der Zeit fragt man sich: "Wie habe ich bei all meinen früheren Ego-Shootern nur ohne dieses Feature auskommen können?"

Wirklich mehr als actionreich was hier geboten wird. In dieser Form erinnert es mich sehr stark an die "Max Payne"-Reihe. Da verfolgte man das Geschehen aber aus der Third-Person-Perspektive und nicht aus der First-Person. "Max Payne" als Ego-Shooter könnte man sagen.

So wird gesteuert
Die Steuerung geht schnell in Fleisch und Blut über und weißt viele Parallelen mit "Halo" auf. Granaten schießt man mit LT (man kann 3 verschiedene Arten in seinem Inventar haben), den Zeitlupen-Effekt setzt man mit LB ein (der vorhandene Balken sinkt bei Gebrauch und füllt sich wieder anschließend wieder selbstständig auf), geschossen wird mit RT und die Waffe wechselt man mit RB. Damit hätten wir die Belegung der Schulterbuttons. Fehlen uns noch die anderen Tasten. Mit B schlägt man mit dem Pistolen-oder Gewehrkolben auf Gegner ein (in Kombination mit anderen Buttons ist auch ein Sprungkick möglich), A ist zum Springen, X öffnet Türen und Y benutzt man um ein Medikit aufzubrauchen (wovon man 10 mit sich führen kann).

Die Joysticks und das Steuerkreuz sind auch noch belegt. Wenn man den linken drückt, geht es nur mehr in gebückter Haltung vorwärts bis man ihn erneut betätigt. Der Rechte ist zum genaueren Zielen da.
Drückt man auf dem Steuerkreuz "Oben" wechselt man zur nächsten Granatenart, mit "Unten" schaltet man die Taschenlampe ein (besitzt nur eine begrenzte Lebensdauer, die sich nach dem Ausschalten wieder auflädt), "Rechts" bzw. "Links" nützt man um den Charakter um Ecken lehnen zu lassen, ganz wie in einem Taktik-Shooter.

Was man hört und sieht
Die Grafik ist leicht verbessert im Gegensatz zum 2 Jahre alten "Vorgänger". An den Wasser-und Raucheffekten erkennt man aber, dass das Spiel nicht mehr ganz mit dem Grafikstandard der Neuzeit mithalten kann.
Leider plagen dicke PAL-Balken (oben und unten) die ansonsten aufgemotzte Grafikengine, der schon 2 Jahre alten Umsetzung vom PC.

Die Geräuschkulisse ist den Entwicklern wirklich sehr gut gelungen. Wenn man über Gegenstände, die am Boden liegen drübergeht hört man das bewegen derselben. Dadurch kann es passieren, dass man sich oft selbst erschreckt.
Die Waffengeräusche kommen auch sehr authentisch rüber. Außerdem gibt es eine zum größten Teil zerstörbare, interaktive Umgebung. Du kannst Türen öffnen, Fenster einschlagen, Feuerlöscher zum Explodieren bringen und Gegenstände mit einem Schuss vom Regal schießen.

Angst, im wahrsten Sinne des Wortes
In mehreren Situationen wird euch das Herz fast stehen bleiben. Dies ist kein Scherz, sondern mein voller Ernst. Die Horrorelemente sind in unregelmäßigen Abständen in den Shooter-Part integriert. Genau wenn man am Wenigsten damit rechnet passiert etwas Unvorhergesehenes.
"F.E.A.R." ist also nicht nur was für Ego-Shooter-Fans, sondern auch für alle hartgesottenen Horrorfanatiker.
Viele Anleihen nimmt das Game von "Doom 3" auf, wie z.B. die beklemmende Atmosphäre oder die Schockmomente. Die zwar nur vereinzelt, dafür aber ziemlich heftig auftreten.

Eine wahnsinns überzeugende Präsentation nennt das Spiel auch noch sein eigen. In manchen Momenten glaubt man förmlich in einem Actionfilm zu sein. Die Zwischensequenzen binden einen vorzüglich ins Spielgeschehen mit ein. Somit bekommt man das Gefühl Teil des Ganzen zu sein.

Intelligente, abwechslungsreiche Schurken
Die Gegner-KI verhält sich ausgesprochen intelligent. Sie gehen in Deckung, lugen kurz hervor um ein paar Gewehrsalven abzugeben und ziehen sich wieder in den Schutz der Deckung zurück. Sie bewegen sich auch äußerst schnell und überlegt vorwärts und geben damit kein einfaches Ziel ab. Hin und wieder kann es auch vorkommen, dass ein Gegner ein Fenster einschießt nur um dann hindurch zuspringen und euch unvorbereitet mit einem Kugelstakkato einzudecken. Wenn mehrere Gegner auf den Plan treten teilen sie sich sogar auf. Ein paar übernehmen deine Flanke und lenken dich so ab, damit die anderen von hinten auf dich zukommen können. So kann es passieren, dass man sich komplett umzingelt wiederfindet.

Vorgegebene Checkpoints an denen automatisch abgespeichert wird sind dafür zuständig, dass man seinen Spielfortschritt nicht verliert. Leider kann man nicht jederzeit speichern, wie man es aus vielen anderen Games schon gewohnt ist. Dieser Umstand ist aber nicht weiter tragisch, da die Speicherpunkte nicht weit voneinander entfernt sind.
Die Ladezeiten des letzten Savegames bzw. bis zum nächsten Level sind angenehm kurz gehalten.

Die Power-Up Suche
Der Spielablauf ist Ego-Shooter typisch. Es gibt meistens 2-3 verschiedene Wege, wobei manche mit einer Tür verschlossen oder mit Gegenständen verstellt sind. Dass mehrere Wege zum selben Ziel führen, gibt es bei "F.E.A.R." nicht.

Man sollte auch alle Wege die es gibt erkunden, denn abseits des eigentlichen Hauptpfades gibt es vereinzelt vorkommende Power-Ups in Form von Booster-Packs und Panzerungen. Diese erhöhen entweder die Lebensenergie, die Dauer der Zeitlupe oder die Panzerung (je höher dieser Wert ist, desto weniger wird bei Beschuss von der Lebensleiste abgezogen-genau so wie bei "Doom 3"). Was natürlich sehr praktisch und vor allem hilfreich ist.
Leider ist es im Endeffekt so, dass man nach diesen wichtigen Erweiterungen wie in "Metroid Prime" suchen muss, denn ohne tut man sich mit steigender Spielzeit natürlich erheblich schwerer.
Apropo des Weges: In diesem Ego-Shooter sieht man auch mal seine Beine, wenn man an sich herunterblickt. Ein kleines Detail, dass den Realitätsgrad weiter erhöht.

Die Levelarchitektur ist leider etwas eintönig. Zu viele Gänge in den fast gleichen Ausführungen und zu viele Bürokomplexe reihen sich aneinander. Abwechslung kommt nur mit den regelmäßigen Außenarealen auf.

Äußerst lobenswert anzumerken ist auch, dass man die Möglichkeit hat, in einer laufenden Mission, den Schwierigkeitsgrad hinauf-oder hinunterzuschrauben. Damit kann man den Schwierigkeitsgrad jederzeit genau an sein eigenes Können anpassen. Es gibt insgesamt 4 Schwierigkeitsgrade: "Niedrig", "Mittel", "Hoch" und "Extrem".
Im Spiel selber gibt es fast keine Stelle an der man nicht weiterkommt. Da es keine Rätsel gibt, kommt man immer flott voran. Außer es tauchen einmal ganz fiese, wiederstandsfähige Gegner auf, die einen besonders unter Druck setzten. Da kann es schon mal passieren, dass man den „Neu Laden“-Bildschirm öfters zu Gesicht bekommt.

XBox-Live&Multiplayer
Natürlich unterstützt das Game auch einen Multiplayer-Modus. Leider ist dieser nur online verfügbar. Dafür kann man aber zu 16 Deathmatch, Team-Deathmatch, Kampf um die Flagge, Eliminierung oder Team-Eliminierung spielen. Da kommt doch Freude auf.

Abseits der Haupt-Kampagne gibt es auch noch den Menüpunkt "Sofortaction". Hinter diesem Modus verbirgt sich nichts anderes als eine weitere Singleplayer-Herausforderung, in der man gegen die unerschrockene "F.E.A.R."-KI kämpfen kann. Hier wird man nach benötigter Zeit bis zum Ausschalten aller Gegner, Genauigkeit, Gesundheitszustand, verwendeter Rüstung sowie einiger weiterer Faktoren bewertet. Diese Wertung kann man dann auf XBox-Live in eine Bestenliste eintragen. Somit ist der Vergleich mit anderen Spielern, auf der ganzen Welt gegeben. Somit hält einen "F.E.A.R" auch noch nach dem durchgezockten Einzelspieler bei der Stange.

Leider gibt einem das Game keinen Grund es noch einmal durchzuspielen, außer man will es in einem höheren Schwierigkeitsgrad abschließen. Nach dem Ende des 10. Levels bekommt man auch noch eine Bonusmission spendiert, in welcher die Geschichte fortgesetzt wird. Da sollte doch die Motivation gegeben sein um alle Hebel in Bewegung zu setzen das Ende hinter sich zu bringen.

Positives
Zerstörbare, interaktive Umgebung
Horrorelemente
Zeitlupen-Feature
Leicht verbesserte Grafik-Engine
Atmosphärische Präsentation
Authentische Waffen-und Soundeffekte
Hochentwickelte Gegner-KI

Negatives
Keine Neuerungen
Wiederholende Levelarchitektur
Kurze Spielzeit
Dicke PAL-Balken

Bewertung
Bewertung
Grafik 8/10
Sound 8/10
Gameplay 9/10
Umfang 8/10
Präsentation 9/10
Spielspaß 85%


Fazit
Eigentlich ist es "nur" eine 1:1 Umsetzung vom PC, die 2 Jahre Verspätung hat. Aber durch diese Entscheidung "F.E.A.R." auch für die XBox 360 herauszubringen, bekommen alle Besitzer der Konsole einen Ego-Shooter par excellence. Denn dank der unglaublich dichten (Horror)-Atmosphäre, den realistischen Waffen-und Soundeffekten, denn spannenden Schusswechseln und der leicht aufgemotzten Grafik kann das Game auch auf der 360 für Bestwertungen sorgen.

Euer Chris
In freundschaftlicher Partnerschaft mit


gamechecker.blogspot.com

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