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Samstag, April 21, 2007


Hotel Dusk: Room 215 Test
Ein Spiel zum Lesen und ein Buch zum Spielen?

Der interaktive Krimi Hotel Dusk fängt damit an, dass Ihr gefragt werdet ob Ihr links-oder rechtshändig spielen wollt. Danach wacht Kyle Hyde (euer Alter Ego) aus einem Albtraum auf. Immer wieder träumt er von seinem ehemaligen Polizeikollegen Brian Bradley, welcher vor 3 Jahren die Seiten gewechselt hat und spurlos verschwunden ist, nachdem Kyle gezwungen war auf ihn zu schießen und er von einer Brücke gefallen ist. Aber seine Leiche wurde nie gefunden. Jetzt arbeitet Kyle für eine Firma die Haushaltsartikel verkauft. Aber hinter den Kulissen auch ominöse Aufträge annimmt. Allein der Anfang des ganzen Krimis ist vollkommen düster und der Spannungsbogen bleibt auch bis zum Ende aufrecht. Wenn Ihr wissen wollt wie in der Regel so ein Auftrag aussieht, dann müsst Ihr Euch schon das Spiel kaufen und selber Hand anlegen.

Lesen bildet
Dem Einen oder Anderen werden die Entwickler Cing sicher ein Begriff sein. Diese programmierten nämlich schon Another Code und bewiesen damit wie man die einzigartigen Fähigkeiten des DS richtig ausnützt und eine spannende Geschichte erzählt. Die erste Veränderung im Gegensatz zu Another Code und auch fast allen anderen DS Games ist, dass das Gerät wie ein Buch gehalten wird. Also nicht waagrecht sondern senkrecht. Eben wie ein Buch. Das Spiel gibt einem viel Interaktionsmöglichkeiten. Man kann Türen mit dem Stylus öffnen, Gegenstände aufnehmen und bei Gesprächen mit Anderen immer wieder aus mehreren Fragen auswählen, die Ihr den Beteiligten stellen wollt. Somit kommt man unweigerlich Stück für Stück hinter die Geheimnisse des Hotels. Insgesamt gibt es 3 Sorten von Fragen. Die Erste kann man jedem im Hotel stellen und hört unterschiedliche Antworten. Die Zweite muss einer bestimmten Person gestellt werden und die Dritte muss zur Lösung eines Problems an den Mann oder die Frau gebracht werden. Immer wieder passiert es, dass Kyle bestimmte Dinge hört, worüber er gerne mehr wissen möchte. Wenn dies passiert merkt er sich die Frage, damit Ihr sie bestimmten Personen in einem laufenden Gespräch stellen könnt. Das gesamte Game besteht aus mehreren Kapiteln. Nach jedem Kapitel gibt es einen kleine Zusammenfassung des Geschehenen. Somit könnt Ihr den Faden der Handlung nie wirklich verlieren. Alles im Spiel ist sehr mysteriös und am Anfang weiß man so gut wie gar nichts über die Hintergründe. Aber im Laufe der Zeit offenbart sich einem dieser digitale Kriminalfall wie ein Buch-Seite für Seite.

Vor dem Kauf des Spiel muss einem Jeden aber klar sein, dass dieses Game mehr Buch als Spiel ist. Es gibt unglaublich viele Dialoge die sicher nicht jedermanns Sache sind. Eine sehr außergewöhnliche Art und Weise ist wie man zum "Game Over"-Bildschirm kommt. Sterben kann man zwar nicht, da es keinen Lebensbalken gibt. Aber es kann passieren, dass durch falsche Fragestellungen oder überhaupt durch unpassende Fragen zu einem gewissen Zeitpunkt Kyle einfach aus dem Hotel geworfen wird. Sollte dies der Fall sein, dürft Ihr kurz vor dem Gespräch wieder einen neuen Versuch starten. Daher solltet Ihr immer einen guten Mittelweg zwischen Spürsinn und Nachgiebigkeit beweisen um zwar benötigte Informationen zu bekommen, aber auch durch Verständnis bei den Hotelbewohnern zu punkten. Leider arten manche Gespräche in richtige "Trial&Error"-Passagen aus. Immer wieder muss man sich fragen: Darf ich dieses oder jenes fragen oder soll ichs lieber bleiben lassen. Bis auf dieses Minus kann die Story aber vollends überzeugen. Sie schafft es sogar wirklich den Eindruck zu erwecken man lese ein Buch. Leider ist genau dieser Umstand sicher ein Grund, dass viele Zocker dieses Stück Sofware im Regal liegen lassen. Nur wenige werden bereit sein eine umwerfende Story zu Lasten des eigentlichen Spiels in Kauf zu nehmen. Denn wie gesagt werdet Ihr den Großteil mit lesen verbringen. Solltet Ihr Euch aber darauf einlassen, wird Euch die Geschichte von Beginn an in den Bann ziehen. Außerdem gibt es immer wieder Rätsel zu lösen um voranzukommen. Mal sind sie ganz leicht, aber es gibt auch welche bei denen der eigene Grips ganz schön gefordert ist.

Ihr besitzt auch ein Notizbuch, so wie es sich für einen richtigen Schnüffler gehört. In diesem könnt Ihr Euer ganzes Inventar aufrufen, Infos über Personen die man schon getroffen hat anzeigen, den Spielstand speichern oder laden, aber auch eigene Notizen reinkrixeln (dafür stehen 3 Seiten bereit) und eine Karte einblenden lassen. Somit habt ihr immer den nötigen Überblick und der Erkundungstour durch das gesamte Hotel steht nichts im Wege.

Grafische Mängel
Die Grafik besteht einerseits aus einer von oben Ansicht auf dem einen Bildschirm und andererseits aus einer 3D-Perspektive des derzeitigen Blickwinkels. Die Gespräche finden mit sich bewegenden Standbildern statt (zu vergleichen wie bei Metal Gear Solid Graphic Novels). Diese Standbilder bringen die Emotionen der Charaktere auch ohne richtige Lippenbewegungen sehr gekonnt rüber. Überhaupt ist die gesamte Grafik mit viel Liebe designt und vermittelt einen ganz eigenen Look, der hervorragend zum Spiel passt. Bei näherer Betrachtung werden die Texturen leider DS typisch unscharf und verwaschen dargestellt. Da der DS aber nicht für seine Grafikpower bekannt ist, sondern für seine genialen Spielideen wird das kaum jemanden überraschen.
Der Soundtrack passt sich ganz der jeweiligen Situation an. Entweder ruhig oder eben drastischer, wenn ein Gespräch z.B. in eine nicht so feinfühlige Richtung geht. Obwohl er sehr stimmig ist werdet Ihr nach längerer "Besudelung" auf ihn verzichten, da er auf Dauer wirklich nerven kann. Sprachausgabe gibt es leider keine.
Gesteuert wird das gesamte Spiel mit dem Touch-Screen. Alternativ könnte man auch mit dem Steuerkreuz den eigenen Charakter bewegen, was aber nicht zwingend notwendig ist. Denn mit dem Stylus dirigiert Ihr Kyle punktgenau über den Bildschirm und dies macht eine Menge Spaß. Ihr werdet damit viel mehr ins Gameplay gesogen. Erwähnenswert ist auch, dass Hotel Dusk das Rumble-Pack unterstützt.
Speichern ist erfreulicherweise fast jederzeit möglich, außer Ihr redet gerade mit jemandem Anderen. Dafür stehen Euch 3 Slots zur Verfügung.
Ich kann Euch versichern, dass Ihr einige Zeit aufwenden müsst um diesen Fall zu lösen, aber es lohnt sich. Leider wird die Spielzeit künstlich in die Länge gezogen, da Ihr oftmals einfach nur im Hotel herumstreift ohne wirklich zu wissen was genau als nächstes zu tun ist.


Positives
Wendungsreiche, düstere Story
Intelligente, einfallsreiche Rätsel
Jederzeit abspeichern
85% des Spiels besteht aus lesen

Negatives
85% des Spiels besteht aus lesen
Trial&Error Passagen

Fazit
Ein Buch das als Spiel daher kommt kann sowas funktionieren. Die Antwort ist kein klares Nein, aber auch kein klares Ja. Denn für Hardcore-Zocker und Leute die keine Bücher mögen ist Hotel Dusk nicht gemacht worden. Für alle die mit Büchern etwas anfangen können ist es aber eine komplett neue spielerische Erfahrung und könnte auch nicht Spieler zum DS bringen.

Bewertung
Spielspaß 75%

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Burnout Dominator
Dominiere die Straßen mit deinem Boost!

Endlich ist es wieder soweit: Ein neuer Burnout-Teil steht in den Startlöchern und kommt exklusiv für PSP und PS2 (hier im Test) heraus. So ein Arcade-Racer ist genau das richtige um sich nach einem anstrengenden Tag so richtig zu entspannen und abzureagieren. Kann der neue Teil wieder überzeugen oder ist es nur ein warmer Aufguss aus vergangenen Tagen? Hier erfahrt Ihr es!

Back to the Roots!
Abwechslung wird in diesem Teil wieder groß geschrieben. Insgesamt gibt es 7 verschiedene Rennklassen (Hot Rod, Rennwägen, Tuning,...) mit jeweils an die 13 Rennen. Diese gliedern sich wiederum in die verschiedensten Modi. Hier gibt es altbekanntes wie das Zeitrennen, normale Rennen (platzier Dich unter die ersten 3), Road Rage (erreiche eine bestimmte Menge an Takedowns), Eliminator (nach 30 sec. fliegt der Letztplatzierte immer raus) und Grand Prix (sammle in mehreren Runden durch Siege genug Punkte). Unter den neu hinzugekommenen befinden sich: Burnout-Challenge (erreiche durch Boosten genug Punkte), Drift-Challenge (durch das Driften möglichst viele Punkte machen), Maniac (durch waghalsige Manöver die Punktvorgabe schlagen) und Near Miss-Challenge (Punkte bekommt Ihr hier für Beinahe-Crashes).
Am Anfang steht nur eine Rennklasse mit einer einzigen Strecke zur Verfügung, aber im Laufe schaltet Ihr selbstverständlich zahlreiche weiteren Events (88), Strecken (12 Kurse in verschiedenen Ausführungen) und Fahrzeuge (36 an der Zahl) frei. Leider gibt es wie in jedem Teil der Reihe einige Events bei denen Ihr einen vorgeschriebenen Wagen nehmen müsst und nicht frei wählen dürft, dafür gewinnt Ihr ihn aber bei erfolgreicher Aufgabenerfüllung. Die Wägen in Burnout waren noch nie lizensiert und werden es wahrscheinlich auch nie sein, sind dafür aber wirklich einzigartig designt. Somit ist das Fehlen eines "echten" Ferrari, Lamborghini oder Porsche überhaupt nicht schlimm. Nachdem Ihr Euch nun einen Wagen ausgesucht habt, dürft Ihr noch die Lackierung (bei Bedarf) ändern und dann geht es auch schon auf den Asphalt. Jede einzelne Autoklasse steuert sich unterschiedlich, aber es gibt keine vergleichbaren Werte wie z.B. Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit und dergleichen unter den Wägen. Kurz vor dem Start gibt es noch einen kleinen Rundflug über die Strecke und eine Erklärung der Rennaufgabe. Manchmal erhaltet Ihr zur Hauptaufgabe auch noch eine Zusätzliche, die bei erfolgreicher Absolvierung einen neuen Wagen in Eure Garage stellt. Diese Aufgaben reichen von: "Führe einen Takedown an dem markierten Wagen aus" bis zu "Drifte insgesamt über 1000m". Somit gestalten sich die Rennen sehr abwechslungsreich. Jedem Burnout-Kenner wird schon kurz nach dem Start eine einschneidende Veränderung, im Gegensatz zum Vorgänger, auffallen. Ihr könnt nämlich nicht mehr die in Fahrtrichtung bewegenden Autos vor Euch herschieben. Nach Aussage der Entwickler wollten sie sich wieder auf den Kern von Burnout konzentrieren, sprich die Rennen an sich. Deswegen fehlen auch die seit dem 2. Teil bekannten Crash-Kreuzungen. Ebenfalls wurde das Verkehrsaufkommen heruntergeschraubt um den passiveren Spielablauf zu unterstützen. Nach einer kurzen Umgewöhnungszeit fahrt Ihr aber souverän wie eh und je über die Strecken, driftet meterweit und rammt Gegner an die Leitplanke.

Nicht nur Uncut
Die Entwickler kürzten aber nicht nur an einigen Stellen, sondern sie fügten auch einiges hinzu und verbesserten Bestehendes. Einerseits gibt es jetzt neue Modi (siehe Anfang des Tests), in denen Ihr eine noch waghalsigere Fahrweise an den Tag legen müsst als früher, um die Rennvoraussetzungen zu erfüllen. Seit Teil 1 wurde der namensgebende Boost nur gering verbessert, denn im ersten Burnout konnte der Turbo nur im vollaufgeladenen Zustand gezündet und dann auch nur komplett verbraucht werden. Dieser Umstand änderte sich bei den weiteren Teilen. Denn nun konnte man den Turbo auch, wenn er nur teilweise aufgeladen ist "abbrennen" und auch selber bestimmen wieviel "verbrannt" werden soll. Auch in Dominator gibt es wieder eine Boostverbesserung. Wenn Ihr die Turboleiste komplett gefüllt habt ändert sich die Farbe von gelb auf blau (Super-Boost). Jetzt müsst Ihr versuchen den Turbo den Ihr gerade verbraucht durch gefährliches fahren wieder aufzufüllen. Habt Ihr das geschafft bekommt Ihr eine neuaufgefüllte Leiste und das Spiel kann von vorne beginnen. Nach diesem Prinzip könntet Ihr ein ganzes Rennen im vollen Geschwindigkeitsrausch bestreiten. Vorausgesetzt Euch kommt kein Unfall in die Quere. Daher kommt auch der Untertitel Dominator, denn Ihr sollt mit eurem Boost die Straßen dominieren. Mit so einem Geschwindigkeitsschub nehmt Ihr dann verschwommene Umgebung nur mehr vereinzelt wahr und müsst Euren Blick auf die kommende Streckenführung und die herannahenden Autos richten (=Tunnelblick). Wenn Ihr auf diese Art im Gegenverkehr unzähligen Autos ausweicht und Gegner an den Rand drängt, damit diese crashen, fühlt Ihr Euch wie der König der Straße. Nur der Ein oder Andere Crash bei dem Ihr auch beteiligt seid wird Euch vom Gegenteil überzeugen. Wie in jedem Teil gibt es auch hier wieder kein Schadensmodell. Nach einem Crash sieht euer Auto so aus, als ob es gerade frisch aus der Fabrik kommen würde. Nur beim Modus Road Rage wird euer Gefährt nach einem Unfall beschädigt. Sollte die Beschädigung zu heftig werden ist das Rennen gelaufen.

Abkürzungen bzw. Alternativrouten gab es schon immer in den Burnout-Teilen und gibt es auch in diesem Teil wieder, aber auf einigen Strecken sind besonders hilfreiche Abschneider (insgesamt 16) versteckt, welche erst gefunden werden müssen. Deswegen solltet Ihr während eines Rennens trotz hoher Geschwindigkeiten ein bisschen auf die Umgebung achten, ob Euch nicht irgendwelche Andeutungen ins Auge stechen wie z.B. mit Planken versperrte Abschnitte. Als nächstes müsst Ihr einen Gegner genau dorthin abdrängen um die Barrikade zu zerstören und die Abkürzung dauerhaft benutzen zu können.
Natürlich ist der Crashbreaker auch wieder mit von der Partie. Solltet Ihr einen Crash verursachen könnt Ihr mithilfe der R1 Taste in die Impact-Time schalten. Hier verlangsamt sich das Geschehen und ihr könnt mithilfe des linken Joysticks Euren Wagen noch leicht lenken um die Gegner in einen Crash zu verwickeln. Alternativ könnt Ihr auch Euren Boost (wenn vorhanden) gegen eine nette Explosion eintauschen. Auf diese Art gelingt es leichter gleich mehrere Wägen zu erwischen. Gelingt es Euch so einen Unfall zu verursachen bekommt Ihr sofort einen Super-Boost spendiert, mit dem Ihr die verlorene Zeit aufholen und Euch wieder nach vorne kämpfen könnt.
In jedem Rennen gibt es Gold, Silber und Bronze zu holen. Um alles freizuschalten müsst Ihr aber überall die Goldmedaille erkämpfen. Bis ihr allerdings dieses Unterfangen schafft verbringt ihr schon etliche Zeit mit Burnout Dominator. Wenn es Euch gelingt wirklich überall ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen, ist es aber noch lange nicht vorbei. Zusätzlich gibt es auch noch 5 Trophäen (Anfänger, Risiko, Mut, Maniac, Dominator) die Ihr Euch unter den Nagel reißen könnt. Diese sind aber nicht gerade leicht zu bekommen, denn für jede müsst Ihr 7 Voraussetzungen erfüllen. Dabei ist es ein Leichtes die erste Trophäe zu holen, aber jede weitere verlangt Eurem Fahrkönnen ein weiteres Maß an Präzision ab. Diese Aufgaben reichen von "Hol insgesamt 1000 Beinahecrashs" über "Hol insgesamt 50 Takedowns" bis "Gewinne alle Goldmedaillen". Außerdem könnt Ihr auf allen Strecken in allen Modi auf Rekordjagd gehen. Dafür steht Euch ein eigener Menüpunkt, mit dem Namen "Rekordbrecher" zur Verfügung. Nach beendetem Event tragt Ihr Euren Namen in die Tabelle ein und könnt so entweder Euch selbst überbieten oder lasst Freunde die selben Strecken fahren um einen richtigen Konkurrenzkampf heraufzubeschwören. Natürlich bietet Euch das Game auch einen Multiplayer für bis zu 4 (!) Spieler. Hier bleibt es ebenfalls Euch überlassen entweder einzeln nacheinander (im Vollbild) oder im Splitscreen anzutreten. Egal für welche Variante Ihr Euch entscheidet, es stehen alle Strecken und Fahrzeuge zur Wahl die schon im Singleplayer freigeschaltet wurden. Leider gibt es keine Möglichkeit online gegen Andere Rennen zu bestreiten.

Passendes Ambiente
Die grafische Seite ist sehr überzeugend und bietet Strecken die sehr hübsch anzusehen sind. Die Randbebauungen sind weitläufig und sehr gut modelliert. Auf den Autos spiegelt sich die vorbeiziehende Umgebung wieder und die Karosserien an sich sehen auch bis ins Kleinste wunderschön aus. Nur bei den Crashes hätten es noch mehr Teile sein können die in der Gegend herumfliegen, aber wir wollen mal nicht kleinlich sein. Leider gibt es extrem dicke, schwarze (leicht durchsichtige) Balken die das Sichtfeld zur Hälfte bei einem Crash oben und unten einschränken.
Der Soundtrack (36 Lieder von 33 Bands) ist wieder einmal perfekt ausgewählt und passt mit seinen Rockklängen genau zum Geschehen auf dem Asphalt. Sollte jemandem ein Lied überhaupt nicht zusagen, kann er den Track deaktivieren. An dieser Stelle ein Dankeschön an EA. Übrigens feiert Avril Lavigne mit ihrem neuen Song "Girlfriend" ihre Premiere im Game und das sogar in 4 Sprachen.
Der Umfang von Dominator ist mit seinen 88 Events durchschnittlich ausgefallen. Langzeitmotivation ist mit einem Multiplayer und Bestenlisten für jede Strecke auch für längere Zeit gegeben.
Auf die Steuerung kann man sich zu jeder Zeit vollends verlassen und es dauert nicht lange, dann driftet Ihr um Kurven als hättet Ihr in Eurem ganzen Leben nichts Anderes getan. Der Schwierigkeitsgrad ist stetig steigend und auch Profis werden ausreichend gefordert bis sie alle Goldmedaillen errungen haben. Am Anfang ist es noch sehr leicht Gold einzufahren, aber mit stetiger Spieldauer müsst Ihr das Kurvendriften und Boostgeben gekonnt miteinander verbinden um überhaupt Bronze zu gewinnen.
Die Gegner-KI zieht fast realistisch und sehr überzeugend ihre Runden. Es passiert sogar, dass sich die Konkurrenz gegenseitig abdrängt und Unfälle verursacht oder Euch einen Takedown verpasst. Dadurch kommt ein intensives Spielgefühl zu stande, welches einen nicht mehr los lässt. Außerdem fahren die Gegner, wenn Ihr vor Ihnen seid wie an einem Gummiband hinter Euch her. Da könnt ihr noch so viel boosten, ihr werdet ziemlich sicher von mindestens einem überholt sobald Ihr einen Crash habt. Damit sind die Rennen natürlich immer spannend und Ihr fühlt Euch ordentlich unter Druck gesetzt. Nur realistisch ist das nicht. Aber was solls, das viele Boosten ist es auch nicht und macht trotzdem höllisch viel Spaß.

Positives
Top Grafik
Neue Modi
Neuer Super-Boost
Versteckte Abkürzungen
Überzeugende Gegner-KI
Unglaubliches Geschwindigkeitsgefühl

Negatives
Fehlende Crashkreuzungen
Fehlender Online-Modus
Wenige Strecken
Wenige Fahrzeuge
Eingeschränktes Sichtfeld bei Crashes

Fazit
Ich finde es sehr löblich von EA (Criterion Games), dass sie der PS2 noch ein exklusives Burnout (mit Ausnahme der PSP-Version) spendieren. Mit verbessertem Boost und neuen Modi können wir die Wartezeit auf das erste richtige Next-Gen Burnout perfekt überbrücken. Das Fehlen der Crash-Kreuzungen ist sehr schade, aber alles andere ist Burnout so wie wir es kennen und lieben gelernt haben. Nach dem Motto: Arcade in Reinkultur!

Spielspaß
90%

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Donnerstag, März 01, 2007


I, Robot

Story
Das Jahr 2035. Roboter sind zu unersetzlichen Helfern im alltäglichen Leben geworden. Man vertraut ihnen blind, doch ein mysteriöser Selbstmord in der Zentrale der Roboter-Fabrik wirft Fragen auf. Besonders bei Detective Del Spooner, für ihn steht fest, dass nur ein Roboter den Wissenschaftler umgebracht haben kann. Eine gefährliche und äußerst unprofitable Theorie, die von offizieller Seite totgeschwiegen wird. Mit Hilfe der Roboter-Psychologin Dr. Susan Calvin versucht Spooner, den Fall zu lösen. Ein Mörderischer Job, denn seine Gegner sind ihm immer einen Schritt voraus...

Fazit
In userer heutigen Welt ist schon fast alles computerisiert. "I, Robot" zeigt uns auf eindrucksvolle Weise was passiert, wenn dieser Fortschritt noch weiter ausgebaut wird und wirklich alles von Computern gesteuert bzw. unterstützt wird.
Will Smith spielt einen Cop der Zweifel an den "moralischen" Beweggründen der Roboter hat, denn einer entwickelt auf einmal richtige Gefühle und Emotionen die bis dato noch kein technisches Wesen hatte.
Den Auftakt des Films bildet eine interessante, futuristische Story die mit fantastischen Special-Effects gespickt ist. Will Smith spielt wie schon erwähnt einen Detective der gegen den Fortschritt und die neue Roboter-Technologie berechtigte Zweifel hat und deswegen schon fast gegen sie rebelliert. Es treten nämlich im Verlauf der Story Fehler in den Programmroutinen der Roboter auf. Aber sind diese Fehler eine weitere Stufe der Evolution oder ist es der Anfang vom Ende der gesamten Menschheit, wenn die Roboter die Macht an sich reißen? Sind Spooners Zweifel berechtigt oder ist der Fortschritt unaufhaltsam?

Zukunftsfilme wie man sie liebt. Wendungsreich, interessant und spannend. 8,5/10 Punkten

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Dead or Alive

Story
Tina, Christie, Kasumi und Helena sind nicht nur extrem sexy, sondern sie gehören auch zur Elite des asiatischen Kampfsports. Neben allen erotischen Reizen, mit denen sie ihre vornehmlich männlichen Kollegen immer wieder verzücken, überzeugen die aber auch mit ihrer enormen Durchschlagskraft. Eines Tages erhalten die Mädchen eine Einladung zum größten illegalen Kampfturnier "Dead or Alive". Aber neben der Siegerprämie von 10 Mio. Dollar lockt die vier Girls noch etwas ganz anderes: Die Chance, gegen die besten Kämpfer der Welt anzutreten.

Fazit
Ich glaube ich kann für alle DOA Spieler sprechen, wenn ich sage, dass wir alle schon mal Kasumi und Co. in Natura sehen wollten und durch Bernd Eichinger sowie Cory Yuen ("The Transporter") ist uns diese Chance gegeben. Denn im Film fanden die Regisseure zu fast allen Kämpfern (besonders zu den Weiblichen) ein echtes, glaubwürdiges Gegenstück.
Die Story des Films kann man getrost über Bord werfen, denn die ist so abgrundtief schlecht wie bei kaum einem Film zuvor, aber bei einem Streifen über das gleichnamige Computerspiel ist natürlich die Story der unwichtigste Part. Dafür stimmen die Kampfszenen aber und auch die Darstellerinnen stehen ihren digitalen Heldinnen in nichts nach. Kasumi, Helena, Tina, Christie und Ayane, jede von ihnen kommt aus einem anderen Grund zum großen Turnier. Auf diese Weise bekommt man ein paar Einblicke in die einzelnen Hintergründe der Charakterinnen.
Der Höhepunkt des ganzen Films ist ein 2 gegen 2 Beach-Volleyballturnier, das den Vergleich mit dem DOA Volleyball-Spiel nicht scheuen muss.

Leider steht die schlechte Story im krassen Gegensatz zu den guten Fights. Somit ist der Film nur etwas für Actionliebhaber! 6,5/10 Punkten

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Dienstag, Februar 27, 2007


SAW II

Story
Nachdem ein Mordopfer entdeckt wird, an dem der sadistische Killer Jigsaw deutlich seine Handschrift hinterlassen hat, nimmt Detective Eric Matthews seine Spur auf. Erstaunlich schnell schafft er es, Jigsaw zu finden - um sofort festzustellen, dass der Fahndungserfolg nur Teil eines mörderischen Spiels ist. Denn der Mastermind hält Matthews Sohn und sieben weitere Menschen in einem Haus gefangen und sie haben nur zwei Stunden, um die versteckten Hinweise zu entschlüsseln und der Todesfalle zu entkommen...

Fazit
Ich hätte mir nicht gedacht, dass ein Nachfolger den schon grandiosen Vorgänger toppen könnte, aber ich habe mich geirrt. Storytechnisch werden uns noch mehr Irrwege bis zum "Grande Finale" gelegt und die grotesken Fallen von Jigsaw sind diesmal auch noch raffinierter und ekliger als zuvor. Viele Fragen die beim Vorgänger offen blieben werden im zweiten Teil geklärt, aber es werden auch einige neue aufgeworfen. Somit ist Saw II trotz seiner Abschlachtszenen wieder ein anspruchsvoller Movie, über den man auch noch nach dem Anschauen nachdenkt.

Die verstörende Atmosphäre des ersten Teils wird gekonnt weitergeführt und mit neuen Einblicken in die Psyche des Puzzlemörders garniert! 9,5/10 Punkten

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SAW

Story
An Rohre gekettet kommen zwei Männer in einem dreckigen, gekachelten Raum zu scih. Sie sind allein - bis auf eine übel zugerichtete Leiche, die in einer beachtlichen Blutlache in der Mitte liegt. Ohne die leisete Ahnung, wie sie dort hingeraten sind, puzzeln sie sich anhand von geschickt platzierten Hinweisen einen Albtraum zusammen, der jenseits jeder Vorstellungskraft liegt. Denn angewiedert von Menschen, die undankbar und achtlos mit ihren Leben und denen anderer Leute umspringen, will "Jigsaw-Killer" seinen Opfern wieder Demut und Dankbarkeit für die Gabe des Daseins lehren. Wer in seine Fänge gerät, muss um jeden Preis Überlebenswillen beweisen oder elendig sterben.

Fazit
Ich habe zwar schon viele Filme gesehen, aber so einer ist mir noch nicht untergekommen. Man merkt dem Film seine Billigproduktion zwar an, da fast der ganze Film in diesem Badezimmer spielt, aber was die Verantwortlichen aus der Story und der Atmosphäre herausgeholt haben ist einzigartig. Die Story ist bemerkenswert ausgeklügelt und lässt fast keine Lücke offen um sie zu durchschauen. Bis zum Schluss wird man immer wieder an der Nase herumgeführt und stellt somit seine eigenen Vermutungen über den weiteren Verlauf in Frage. Der krönende Abschluss dieses Streifens gehört für mich unter die Top 5. Am Ende wird man sich die Frage stellen müssen: "Ist Jigsaw wirklich ein Mörder?" Die Beantwortung dieser Frage überlasse ich euch.

Dieser Film räumt auf mit langweiligen und nüchternen Psycho-Thrillern und verdient es in die großen Fußstapfen von "Sieben" zu steigen. 8,5/10 Punkten

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Stay Alive

Story 7/10 Punkten
Nach dem geheimnisvollen Tod eines Freundes stößt eine Clique Teenager auf "Stay Alive", ein blutrünstiges 3D-Survival-Game. Es beruht auf der wahren Geschichte der berüchtigten Gräfin von Bathory, die im 17. Jahrhundert zahlreiche junge Frauen grausam ermordete. Ahnungslos auf was sie sich einlassen, können die Kids nicht widerstehen und starten das mysteriöse Spiel. Als einer nach dem Anderen ermordet wird, und zwar auf dieselbe Art wie seine Figur im Game, verschwindet die Grenze zwischen Game-Welt und Wirklichkeit...

Fazit
Ich als Filmfreak und leidenschaftlicher Gamer muss sagen, dass dieser Film für Spieler und Horrorfans gleichermaßen geeignet ist. Spieler werden viele parallelen zu ihrem Hobby erkennen und Horrorfans "erfreuen" sich an schnell eingespielten Schockmomenten. Besonders Frankie Muniz bleibt seinem hochintelligenten Motto von "Malcolm mittendrin" treu und spielt einen überaus schlauen Teenager, der mit der Zeit hinter das Geheimnis der Blutgräfin und ihrem ausgeklügelten Computerspiel kommt. Besonders der Ansatz des Spiels gefällt mir sehr gut: Wenn du im Spiel stirbst, stirbst du in der Realität auf die selbe Weise.

Obwohl es bessere Filme zu Computerspielen gibt ist dieser auf jeden Fall sehenswert. 6,5/10 Punkten

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Montag, Dezember 25, 2006

Doom 3: Resurrection of Evil Retro-Test

Hell on Mars
Das was beim Ende von Doom 3 schon ersichtlich war ist jetzt eingetreten: Die Auferstehung des Bösen! Bei der Story darf man sich wieder mal keinen Meilenstein erhoffen, denn ID Software ist wieder auf dem rein zweckmäßigen Pfad gewandert. Was im Klartext heißt: Da auf dem Mars immer noch geforscht wird, schnappt ein Überwachungssatellit (einige Monate nach den Ereignissen des Vorgängers) ein Signal auf. Ein Einsatztrupp wird sofort losgeschickt um heraus zu finden wer oder was dieses Signal sendet. Mehr will ich nicht verraten, sonst wisst ihr die komplette Story. Aber mal ehrlich: Wer spielt Doom schon wegen der Geschichte?
Also steuerst du einen knallharten Marine der jetzt beweisen muss, dass sein gewählter Job der Richtige ist und er fähig ist diesen auch auszuüben.

Den Entwicklern geht ein Licht auf
Anscheinend dürften die Entwickler selbst einmal Hand an Doom 3 gelegt und dabei festgestellt haben, dass es unpraktisch ist sich in der Dunkelheit zwischen einer Taschenlampe und einer Waffe zu entscheiden. Daher ist die erste Waffe die man am Spielbeginn bekommt eine Pistole mit montiertem Licht. Leider versäumten es die Verantwortlichen jeder Waffe so ein "Upgrade" zu verschaffen. Aber man kann ihnen keinen Vorwurf machen, denn schließlich müssen sie sich ja noch Verbesserungen für den nächsten Teil aufheben. Oder?

In jede Ecke sollst du schauen
Obwohl die Levelarchitektur linear aufgebaut ist gibt es vereinzelte Abzweigungen die einen zu neuen Waffen oder wichtigen Items führen. Ebenfalls muss hier erwähnt werden dass sie sehr eintönig ist. Ständig läuft man durch die selben Innnenareale was auf Dauer einmal nervt. Nur durch ganz seltene Außenareale wird eine gewisse Abwechslung geboten.
Genauso wie im Vorgänger sollte man sich wieder die Zeit nehmen und jede noch so kleine und dunkle Ecke erkunden, denn in solchen ist die meiste Munition versteckt und auch die ein oder andere Waffe. Ebenfalls beibehalten wurde der Minicomputer (mit der schwarzen Taste aufrufbar) auf dem sämtliche Informationen abgerufen werden können, wie heruntergeladene Inhalte von anderen Terminals und das derzeitige Einsatzziel.

Sinnvolle Neuerungen
Der Vorgänger war schon ein Ego-Shooter wie er im Buche steht: Ballern, ballern, ballern mit vereinzelten Kindergarten Rätseln. Natürlich sollte sich ein Nachfolger ein bisschen von seinem älteren Pendanten ahbheben. Schon zu Beginn bekommt man von einem sterbenden Marine eine Waffe namens Grabber. Hinter diesem Namen verbirgt sich nichts Geringeres als eine Kopie der Gravity Gun aus Half Life 2. Mit dieser ist es einem möglich Dämonenfeuerbälle zum Absender zurückzuschicken oder auch Gegenstände als Munitionsalternative zweckzuentfremden.
Auch noch ein Neuzugang im Waffenarsenal ist eine doppelläufige Schrotflinte die ihre Munition gleich im Doppel verschießt und somit natürlich unglaublich effektiv gegen die Höllenbrut ist.

Eine Sache die sich Resurrection of Evil auch von anderen Konkurrenten (z.B. F.E.A.R.) abgeschaut hat ist das vereinzelte, kurze Auftreten von Halluzinationen. Überhaupt spielt es viel mehr mit den Ängsten des Spielers als noch zu Doom 3 Zeiten. Es gibt viel mehr geschickt eingesetzte Licht- und Schatteneffekte gepaart mit den schon erwähnten Halluzinationen und der bekannten, schaurig schönen Doom Atmosphäre.

Prince of Persia lässt unter anderem auch grüßen, denn das Zeitlupen-Feature welches den Prinzen so berühmt gemacht hat hält jetzt auch bei Doom Einzug. Mit einem Artefakt in Form eines Herzens kann man die Zeit "Matrix like" verlangsamen und somit sind Treffer leichter möglich. Ein paar Rätsel sind auch für dieses Feature extra zugeschnitten worden.

Ein Speichersystem das mir überaus zusagt ist, wenn einem die Möglichkeit gegeben ist jederzeit abzuspeichern. Diese Quick-Save Funktion (mit der BACK-Taste) ist auch bei Resurrection of Evil anzutreffen. Mein Lob an die Entwickler.

Die technische Seite unter der Lupe
Die Grafik ist leider genauso gut bzw. schlecht wie beim Vorgänger. Die Effekte (z.B. Explosionen) sehen unspektakulär und die Texturen sehr verwaschen aus. Leider gibt es häufig auftretende Ruckler, wenn ein bisschen mehr am Bildschirm los ist.
Die Licht-und Schatteneffekte können im Gegensatz dazu auf ganzer Linie überzeugen. Sie werden gekonnt eingesetzt um eine andauernde, beklemmende Atmosphäre zu schaffen und aufrecht zu erhalten.
Der Sound versteht es ebenfalls einen in seinen Bann zu ziehen und lehrt einem schon vor der nächsten Ecke das Fürchten obwohl dahinter gar nichts lauert (meistens zumindest).
Leider sind die Ladezeiten auch ziemlich lange und häufig ausgefallen. Jedes Mal wenn man einen größeren Level verlässt bzw. betritt wird mal wieder geladen. Dies stört den ansonsten tollen Spielfluss und reißt einen ungewollt aus der hervorragend, dichten Atmosphäre raus.

Die Steuerung ist typisch Ego-Shooter mäßig und die Selbe wie bei Doom 3. Mit R schießt man, mit X wird nachgeladen, B und Y benützt man um die Waffen durchzuschalten und mit der weißen Taste wechselt man zwischen der Pistole mit Licht und der zuletzt Ausgerüsteten. Auf die Steuerkreuztasten lassen sich 4 der insgesamt 10 verfügbaren Waffen legen, damit sie schneller einsatzbereit sind. Außerdem kann man bei Bedarf mit A springen.
Sollte einem die Standard-Steuerung nicht zusagen, gibt es noch 2 alternative Möglichkeiten. Auch an die Minderheit der Linkshänder wurde gedacht, denn man kann den rechten (zum Schauen) und den linken Stick (zum Gehen) auch vertauschen. Diese Tatsache finde ich sehr löglich.

Positives
Pistole mit Taschenlampe
2 neue Waffen
geschickt eingesetzte Licht-und Schatteneffekte
Vereinzelt auftretende Halluzinationen
Zeitlupen-Feature
Quick-Save Funktion
Kostet nur mehr 7,90€

Negatives
Taschenlampe nicht bei jeder Waffe verfügbar
Grafik im Gegensatz zum Vorgänger nicht verändert
Lange Ladezeiten
Häufig auftretende Ruckler

Bewertung
Grafik 7/10
Sound 9/10
Umfang 7/10
Steuerung 9/10

Gameplay 9/10
Präsentation 9/10
Spielspaß 88%

Fazit
Wer wieder mal einen richtigen Old-School-Shooter spielen will ist bei dem neuen Ableger der Doom-Reihe richtig. In Resurrection of Evil könnt ihr mit durchschlagskräftigen Waffen die gesamten Kreaturen der Hölle ins endgültige Nirwana befördern. Gerade weil das Game überhaupt nichts Neues bietet und komplett anspruchslos ist macht es unglaublichen Spaß die einzelnen Gegner umzunieten. Beim Spielen kann man seinen Verstand völlig ausschalten und nur drauflosballern. Allen langjährigen Doom-Fans und auch dem Ein oder Anderen Horror interessiertem kann ich Doom3: Resurrection of Evil wärmstens empfehlen. Alle anderen könnne beim Kauf eigentlich auch nichts falsch machen da es im Handel nur mehr läppische 7,90€ kostet.

Euer Chris
In freunschaftlicher Partnerschaft mit


gamechecker.blogspot.com

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Sonntag, Dezember 24, 2006

Fröhliche Weihnachten

Ich möchte allen treuen Lesern und solche die es noch werden fröhliche Weihnachten und gesegnete Feiertage wünschen. Ich verbringe derzeit meinen Weihnachtstag im Dienste einer guten Sache und zwar beim Roten Kreuz. Da ich nach meinem Zivildienst als freiwilliger Mitarbeiter dabei geblieben bin, ist heute mein einmonatlicher Dienst fällig geworden. Aber das sehe ich nicht als eine Art von Last, da ich es als Chance sehe anderen Menschen an einem Tag der Besinnlichkeit zu helfen. Ich hoffe ihr verbringt auch alle noch einen schönen Tag und werdet reichlich beschenkt.

Euer (Rettungssanitäter) Chris

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Dienstag, Dezember 05, 2006

Silent Hill Filmkritik

Ein Horrorspiel in einen Film zu packen ist nicht leicht. Alone in the Dark hat schon gezeigt wie man es nicht machen sollte. Im Vergleich zeigte Resident Evil gekonnt eine richtige Film zu Spiel-Adaption. An welchen der beiden Filme sich Silent Hill qualitätsmäßig orientiert wird sich in der folgenden Kritik zeigen.

Abweichungen vom Spiel
Die erste Veränderung die einem am Film auffällt, im Gegensatz zum Game ist dass der Hauptcharakter eine Sie ist. Dadurch wollte der Regisseur eine gewisse Art von Ruhe ausstrahlen. Er sagt, dass dies mit einer weiblichen Rolle einfach besser funktioniert als mit einer Männlichen. Was immer das bedeutet.

Story
Sharon schlafwandelt fast jede Nacht und hat schreckliche Albträume. Als ihre Mutter eines Nachts hört, dass ihre Tochter die Stadt Silent Hill im Schlaf erwähnt, fährt sie heimlich, ohne ihrem Mann etwas davon zu erzählen, auf dem schnellsten Weg mit ihr in das verlassene Dorf. Doch kurz vor Silent Hill haben die Beiden einen Unfall, weil ein dunkles Mädchen plötzlich auf der Straße auftaucht. Rose (die Mutter von Sharon) bremst, kommt aber ins Schleudern und verliert die Kontrolle über ihren Wagen. Daraufhin wird sie bewusstlos. Als sie wieder zu sich kommt ist Sharon verschwunden. Zu Fuß setzt Rose die restliche Strecke nach Silent Hill fort um Sharon zu suchen. Damit ihr erfahrt ob sie ihre Tochter wiederfindet und welches dunkle Geheimnis in der Stadt verborgen liegt kauft euch einfach den Film. Ihr werdet es nicht bereuen.

Inspirationen vom Spiel
Der Regisseur wollte natürlich die ganze beklemmende Atmosphäre und guselige Stimmung des Spiels übernehmen. Gleichzeitg versuchte er den Film nicht nur für Spielekenner interessant und sehenswert zu machen, sondern auch für Horror-Psycho-Fans.
Dieses Unterfangen ist sicher nicht leicht gewesen, aber er hat es geschafft. Der Movie ist genauso vertörend wie sein spielerisches Gegenstück.

Es gibt viele verstörende, entstellte Kreaturen die am Liebsten ein Stück von Rose zartem Fleisch haben möchten. Diese sind voll und ganz vom Spiel inspiriert und sehen erschreckend aus.
Der Soundtrack passt natürlich auch wie die Faust aufs Auge und bietet je nach Situation ruhige oder komplett verzerrte Klänge.

Dimensionen ala Silent Hill
Genau wie im Game besteht der Film aus mehreren Dimensionsebenen. Es gibt da die Dimension in der Rose von ihrem Mann gesucht wird. Eine weitere Dimension gibt es gleich in 2 verschiedenen Paralleuniversen und zwar die in der Rose ihre Tochter sucht. Dieser Umstand kann während des Anschauens ein bisschen verwirrend sein, aber mit der Zeit kommt man schon hinter die ganzen Verbindungen in der Storyline. Die Geschichte ist in sich geschlossen, also muss man kein Game gespielt haben um alle Hintergründe zu verstehen.

Fazit
Silent Hill ist ein gelungenener Film von einem Psycho-Horror-Spiel geworden. Der Regisseur hat es verstanden einen Movie für fast jeden zu produzieren der entweder Spiele-oder Horrorfan ist. Er hat zwar ein paar Details der Storystruktur verändert, doch das grundsätzliche Silent Hill Prinzip hat er 1:1 übernommen. Und es ist gut so. Dieser Film schafft es die neue Referenz in Sachen Film zu Spiel-Adaption zu werden.

Euer Chris
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FF: Advent Rising Filmkritik

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Montag, Dezember 04, 2006

FF: Advent Children Filmkritik

Heute war ich beim Media Markt und sah auf einmal den neuen Final Fantasy Film im Regal stehen. Ich konnte es gar nicht glauben, denn ich dachte dass der Film noch länger auf sich warten lässt bevor er auf DVD gepresst wird. Natürlich nahm ich mir gleich eine limitierte Edition in einer schönen Steelbox, zahlte das gute Stück und fuhr auf dem schnellsten Weg nach Hause. Dort angekommen warf ich die Disc mit dem Hauptfilm (denn es gibt noch eine 2. Disc mit vollgestopftem Bonusmaterial) gleich in meine XBox ein. Im weiteren könnt ihr meine Kritik zum Film lesen. Viel Spaß!

Kämpfe auf höchstem Niveau
Da ich einer der wenigen bin die keinen einzigen Teil von Final Fantasy besitzen bzw. gespielt haben (jetzt werde ich sicher von den meisten Lesern verhöhnt), verstehe ich die Story, die 2 Jahre nach dem Play Station 1 Spieles Final Fantasy VII angesiedelt ist leider nur teilweise. Aber die wahnsinns Kampfsequenzen, die auf jeden Fall seinesgleichen suchen, "verstehe" ich dafür um so besser. Gleich im ersten Kampf muss sich Cloud auf einem Motorrad gegen 3 Angreifer zu Wehr setzen. Hierfür nimmt er sein Schwert zur Hand und zeigt uns dass er noch immer ein klasse Kämpfer ist.
Die Kameraschnitte (wenn man bei einem computergenerierten Film überhaupt davon reden kann) sind spannend inszeniert und halten locker mit Hollywoodfilmen mit.

Der zweite Kampf findet zwischen Tifa und einem Unbekannten (zumindest am Anfang) statt. Sie wehrt sich mit Schlägen und Tritten gegen ihren Angreifer, doch dieser ist auch nicht von schlechten Eltern und kontert die meisten Hiebe ab. Zum Schluss muss Tifa den Kürzeren ziehen, da unser Mister Unbekannt seine Krallenhand einsetzt und sie so geschwächt zurück lässt. Kurze Zeit später trifft Cloud am Ort des Geschehens ein und findet die zusammengeschlagene Tifa am Boden liegen. Über die Story und auch die nachfolgenden Kämpfe will ich keine weiteren Worte verlieren, da die Story natürlich für FF "Jünger" am Interessantesten ausfällt. Auch bei den kommenden Kämpfen will ich nicht weiter vorgreifen. Die weitere Action müsst ihr euch schon selber ansehen.

Der Film bietet eine wirklich superbe Synchronisation und auch die Animationen der Charaktere sowie die der Kreaturen sind einfach klasse anzuschauen und sie sehen noch um einiges besser aus als damals "Final Fantasy: The Spirits Within".
Der Soundtrack ist leicht apokalyptisch angehaucht und unterstreicht den Film perfekt.

Fazit
Ich kann euch nur sagen, dass dieser Movie eine Offenbarung für alle Fans der Reihe ist und auch für Final Fantasy Leihen ein mehr als nur gelungener Actionfilm den man nicht verpassen sollte. Vielleicht werden sogar einige nicht FF-Spieler mit dem Virus infiziert und kaufen sich das nächste Game.
Hiermit spreche ich eine absolute Kaufempfehlung für alle Gamer und auch Antigamer aus. Keiner sollte sich diesen Streifen entgehen lassen.

Euer Chris
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Sonntag, November 19, 2006

"Gears of War" im Test

Das Ende ist der Anfang
Vor einigen Jahren ist das Locust Märchen wahr geworden. Immer als Mythos abgetan, hat die Meute die größten Städte der Erde aus dem Untergrund angegriffen. Viele mussten an diesem Tag ihr Leben im Kampf lassen. Natürlich stellten sich die Menschen mit ihren stärksten Waffen den übermächtigen Locust in den Weg. Mit atomaren, biologischen und chemischen Waffen zerstörten sie den Großteil der Horde und der eingenommenen Stützpunkte. Die wenigen überlebenden Menschen trafen sich auf dem Jacinto-Plateu, denn das dortige Granitgestein gilt als nahezu undurchdringlich. Doch die Locust durchbrachen die Verteidigungsstellungen und griffen mit ihrer ganzen Kraft an. Marcus Fenix, ein knallharter Kämpfer, wiedersetzte sich den obersten Befehlen, um seinen Vater vor den Invasoren zu retten. Leider kam er zu spät und wurde wegen Pflichtverweigerung eingesperrt. Jetzt wo nur mehr wenige Menschen mit einer Waffe richtig umgehen können, befreit ihn ein Sonder-Team um die vielleicht letzte Schlacht von Sera zu schlagen.

Emergence-Day
Zu Beginn wird nicht lange herumgefackelt und man wird sofort in die virtuelle Haut seines Alter-Egos versetzt. Während draußen der Krieg trobt, muss man sich jetzt erst mal seinen Weg durch das Gefängnis und anschließend ins Freie zum Rettungshubschrauber bahnen. Bei dieser Gelegenheit lernt man die Feinheiten der Steuerung kennen und ein Schockeffekt bleibt einem unter anderem auch nicht erspart.
"Gears of War" geht um etliches sparsamer mit seinen Horroreinlagen um als beispielsweise "F.E.A.R". Um genau zu sein kommen nur gelegentlich kleine Schockelemente vor, die aber für den nötigen Nervenkitzel während der taktischen Ballereien sorgen.

Ein nettes Detail, das einem sofort auffällt, ist, dass es eigentlich keine Bildschimanzeigen gibt. Die einzige Einblendung ist die jeweils ausgerüstete Waffe. Dies unterstützt mit der wirklich ausgezeichneten Grafik (im weiteren Verlauf des Artikels mehr) den Eindruck einen Film zum Selberspielen vor sich zu haben, als ein Computergame. Denn wenn lauter Anzeigen am Bildschirm den Sichtradius schon merklich einschränken, nimmt einem das viel vom realistischen Spielgefühl . "Gears" stellt hier eine Vorreiterrolle mit der Entfernung aller unwichtigen Anzeigen und der Beschränkung auf das Nötigste.

Mittendrin statt nur dabei
Dieses Game vermittelt einem ein unglaubliches Gefühl der Action, die man so hautnah erlebt wie in keinem anderen Spiel. Komischerweise gibt es fast keine wirklichen Neuerungen, aber es kombiniert bekanntes mit neuen Ideen zu einem aufregenden, actiongeladenen Spielerlebnis.

Ihr bestreitet fast die gesamte Spielzeit mit 3 weiteren KI-Recken. Diese sind mit einer überzeugenden KI-Routine ausgestattet. Sie geben einem Deckung, nehmen selbstständig Gegner unter Beschuss und lassen Sprüche wie: "Zurück in dein Loch, du Made" vom Stapel. Man kann ihnen mit fortschreitender Spieldauer auch Kommandos geben , aber dies ist nicht notwendig, da sie alles (wunderbar) von alleine machen.

Noch spaßiger wird es aber, wenn sich ein menschlicher Spieler dazugesellt. Epic hat besonderen Wert auf einen komfortablen Ko-Op-Modus gelegt. Nach jedem Checkpoint, welche großzügig im Spiel verteilt sind, kann sich ein Freund am Kampfgeschehen beteiligen. Entweder über Splitscreen, System-Link oder XBox-Live. Somit kann man die komplette Einzelspieler-Kampagne zu zweit bestreiten.

Sollte einer von Beiden zu viele Treffer einstecken, geht er zu Boden und bleibt liegen bis ihn sein Kollege wieder regeneriert hat. Dazu muss man einfach die X-Taste neben ihm gedrückt halten. Das selbe Prinzip gibt es übrigens auch im Singleplayer, da es prinzipiell keine Medikits gibt und sich der Charakter nach mehreren Treffern, in der Deckung selbstständig erholt.

Auf diese Weise erlebt man "Gears of War" noch intensiver, denn es ist einem möglich seinem Gegenüber "Befehle" zu geben. "Geh du da rüber!", "Ich sichere die linke Flanke, schau du auf der Rechten!", "Hinter dir kommen sie, pass auf!" So könnt ihr euch viel besser koordinieren als es mit den KI-Kämpfern möglich wäre.
Zu zweit ist auch der Schwierigkeitsgrad (es gibt von Anfang an 2 wählbare) deutlich leichter zu bewältigen, da einem die doppelte Feuerkraft zur Verfügung steht.

Die Levelarchitektur und der Abwechslungsreichtum der einzelnen Passagen ist den Entwicklern sehr gut gelungen. Angefangen wird, wie schon eingangs erwähnt, in einem Gefängnis, dann geht es über mehrere Außenareale in Häusern weiter, später kommt man in gartenähnliche Gefilde, auch eine Höhle gibt es zu erkunden und der Showdown findet ... Ihr habt doch nicht etwa gedacht, dass ich das jetzt preisgebe. Um dies und noch vieles andere zu erfahren, müsst ihr das Game schon selber spielen.

Leider sind die Levelmissionen nicht gerade abwechslungsreich, man muss irgendwo hingehen, hier etwas finden, da die Stellung halten. Aber wenn man erst mal in die Action hineingesaugt wurde, sind einem solche Nebensächlichkeiten sowieso egal und man konzentriert sich nur mehr auf die Schießereien und die Deckungssuche.

Eigentlich hörte man immer nur Action-Game, wenn man von "Gears of War" hörte. Doch zur Hälfte besteht das Spiel aus Taktik. Denn ein enorm wichtiges Gameplay-Element ist das ständige Suchen nach Deckung und anschließendes Wechseln der Gleichen. Nach kurzer Eingewöhnungszeit gehen diese Manöver einfach und unkompliziert von der Hand.
Die Action wird mit einer Third-Person-Sicht nicht nur hervorragend eingefangen, sondern bietet auch einen perfekten Überblick auf das Kampfgeschehen.

Ich will hier natürlich nichts storyrelevantes über das Ende verraten, aber die Qualität sollte schon erwähnt werden. Leider spielt der Abschluss dieses Top-Titels nicht in der selben hohen Klasse mit wie das gesamte restliche Game. Eigentlich sollte bei einem Game das den Titel "Spiel des Jahres" verdient ein Vorzeigeende den Spieler für seine Mühen belohnen. Aber es kommt einfach zu unerwartet und ist recht kurz. Dafür enthält es unglaubliche Kamerapositionen die schon hollywoodreif sind und wie könnte es anders sein Ansätze die auf einen zweiten Teil hinweisen.

Big F*cking Gun lässt grüßen
Mit einer Vielzahl an Ballermännern kann "Gears of War" leider nicht punkten, aber die wichtigsten und bekanntesten Waffentypen sind vertreten.
Zur Auswahl stehen eine Pistole, Schrotflinte, ein Sniper-Gewehr, Granaten und und die beiden Highlights im Waffenarsenal. Damit meine ich zum einen das Sturmgewehr. Man kennt ja die Standard-Version aus unzähligen anderen Spielen, doch Epic hat sich ein zusätzliches Gimmick einfallen lassen. Es ist nämlich eine Kettensäge am vorderen Lauf montiert, die man mit Druck auf den B-Knopf zum Rattern bringt. Sehr effektiv und blutig kann man nur sagen (Anmerkung der Redaktion: Ein Hauptgrund für das Nichterscheinen in Deutschland).

Und zum Anderen gibt es da den "Hammer der Morgenröte". Viele werden sich jetzt fragen: "Was verbirgt sich denn hinter diesem komischen Namen? Vielleicht eine Art Schlagwerkzeug?" Nein, ganz falsch. Es handelt sich hier um eine Laserpistole, die einige schon aus "Killzone" kennen werden. Hält man den Laserpointer einige Sekunden auf ein Ziel gerichtet, wird es von einem mächtigen, vom Himmel kommenden Strahl erfasst und zerstört. Meistens bekommt man diese außergewöhnliche Waffe kurz vor einem großen Gegner um es ihm so richtig zu "besorgen". Epic hätte dem ballerfreudigen Spieler ruhig noch ein paar mehr Waffen bescheren können, doch auch mit den wenigen Vorhandenen werdet ihr eure Freude haben.

Insgesamt kann man 4 Waffen mit sich führen. Diese sind wie folgt aufgeteilt: Eine Handfeuerwaffe, 2 Gewehre und eine Granate. Munitionsknappheit herrscht nie, da von Gegnern nach ihrem Ableben Munition hinterlassen wird. Oftmals findet man auch abseits des Hauptweges zusätzliche Munitionskisten. Also immer schön alles absuchen.

Im Multiplayer, der insgesamt 3 verschiedene Spielmodi bietet und über Splitscreen, XBox-Live oder System-Link spielbar ist, macht es gleich doppelt so viel Spaß die gesamte "Gears of War" Reservaten-Kammer abzufeuern.

Das Next-Gen Spiel schlechthin
Die grafische Präsentation kann sich auf ganzer Linie sehen lassen und braucht sich vor keinem anderen Game zu verstecken. Ganz im Gegenteil: "Gears of War" ist die neue Grafikreferenz. Diesen "Titel" wird es auch längere Zeit behalten. Der einzige Konkurrent, der grafisch noch imposanter aussehen könnte ist "Metal Gear Solid 4" (PS3).

Aber schauen wir uns einmal die technische Seite des Spiels genauer an: Die Texturqualität ist auf höchstem Nivau. Die Charaktermodelle, ebenfalls auch Licht-und Schatteneffekte sind genauso realistisch wie im echten Leben. Früher waren die Cut-Scenes in einer besseren Grafik zu bewundern als die tatsächliche Qualität im Spiel. Mit der Next-Gen Power ist die Spielgrafik aber gleichzustellen mit den Zwischensequenzen, nur dass in den Cut-Scenes mehr Möglichkeiten für atmosphärische Kamerafahrten vorhanden sind. Man sollte Epic ein großes Lob aussprechen für diese Pionierarbeit im Grafiksektor. Was hier geleistet wurde ist erstaunlich und es soll in grafischer Hinsicht noch lange nicht alles auf der 360 gewesen sein, denn laut Entwickler gibt es noch eine Menge Ressourcen.
Die deutsche Synchronisation ist den Entwicklern ebenfalls äußerst gelungen.

"Gears" besitzt einen dynamischen, orchestralen Soundtrack. Dieser treibt einen noch weiter voran, wenn die Action rund um einen tobt. Öfters gibt es auch nur die Soundeffekte als "Hintergrundmusik". Egal was man in den Ohren wahrnimmt, es ergänzt den Augenschmaus perfekt ,der einem dargeboten wird.

Für Freunde des Sammelns
Von "Gears of War" gibt es auch eine limitierte Collectors-Edition die neben dem eigentlichen Game in einer hübschen Metallbox auch noch ein Artbook und eine Bonus-DVD mit Special Features (Making-Of und Trailer) beinhaltet. Entwickler sollten sich öfters mal hinreißen lassen solche Collectors-Editions auch im Konsolenbereich anzubieten, da sie im PC-Sektor ja schon zum guten Ton gehören. Also bitte liebe Publisher und Entwickler wir lächzen nach weiteren solchen Sammlereditionen, die in unseren Regalen mehr Platz beanspruchen als "Normale"

Positives
bombastische Next-Gen Grafik
orchestraler, dynamischer Soundtrack
fabelhafte Ko-Op Kampagne
professionelle deutsche Synchronisation
keine störenden Bildschirmanzeigen
abwechslungsreiche Levelarchitektur
toll ausgeklügeltes Deckungs-System

Negatives
kurze Spielzeit
gelegentliche KI-Aussetzer
einige frustige Stellen (nur im Singleplayer)
kleines Waffenarsenal
kein wirklicher Wiederspielwert
wenige Multiplayer-Modi
schwache Story

Bewertung
Grafik 10/10
Sound 9/10
Umfang 7/10
Steuerung 9/10
Multiplayer 9/10

Gameplay 10/10
Präsentation 10/10
Spielspaß 93%

Fazit
Selten hat man ein solches Top-Game gesehen. An diesem Spiel passt fasst alles: Die Grafik, der Sound und die Steuerung. Einfach das gesamte Gameplay mit der unglaublichen Präsentation. Gerade dann wenn man so richtig in Fahrt kommt ist der Spaß auch schon wieder vorbei. Ein paar Kleinigkeiten trüben den ansonsten exzellenten Gesamteindruck. Mit dem Ko-Op Modus ist es Epic gelungen einen noch besseren als "Halo" zu kreieren. Auch über XBox-Live gibt es kein Spiel das "Gears" wegrocken könnte. So muss ein Vorzeigespiel für eine Konsole aussehen.

Euer Chris
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Sonntag, November 12, 2006

F.E.A.R. im Test

Ein Elite-Soldat zu sein bedeutet, dass du trainiert bist, mit außergewöhnlichen und extremen Einsätzen fertig zu werden. Plötzlich sieht man sich aber einer Spezial-Einheit gegenüber, die übersinnliche Fähigkeiten ihr eigen nennt. Mit diesem anfänglichen Storyintro, das natürlich anhand einer stimmungsvollen Anfangs-Cut-Scene erlebt wird, kann die Mischung aus knallharter Action und vereinzelten, gut eingebetteten Horroreinlagen losgehen, also macht euch bereit!

Erst mal ruhig angehen
Am Anfang stimmt dich eine Lagebesprechung auf das nachfolgende Kampfgeschehen ein, anschließend werdet ihr per Einsatzfahrzeug zum Zielort gebracht. Jetzt wird dir in einem integrierten Tutorial erst mal die Steuerung von "F.E.A.R." (First Encounter Assault Recon) beigebracht. Benutzerhandbuch lesen war einmal.
Während dieser kurzen "Einschulung" in die Steuerungsmöglichkeiten eines Elite-Kämpfers, wirst du auch mit vereinzelten Horrorelementen konfrontiert. Diese Art des Horrors kennt man schon aus dem 360 Game "Condemned". Nach circa 20-25 Minuten Einspielzeit begegnen einem auch schon die ersten Gegner.

Action in Reinkultur
Die Feuergefechte sind einfach nur abgefahren. Du kommst in einen Raum, Spezial-Einheiten nehmen dich unter Beschuss, du aktivierst blitzschnell die Zeitlupen-Funktion und löscht mit diesem Vorteil alle aus. Einfach hammermäßig.
Die Möglichkeit während Shoot-Outs einen Zeitlupen-Effekt einzusetzen ist einfach nur genial. Mit der Zeit fragt man sich: "Wie habe ich bei all meinen früheren Ego-Shootern nur ohne dieses Feature auskommen können?"

Wirklich mehr als actionreich was hier geboten wird. In dieser Form erinnert es mich sehr stark an die "Max Payne"-Reihe. Da verfolgte man das Geschehen aber aus der Third-Person-Perspektive und nicht aus der First-Person. "Max Payne" als Ego-Shooter könnte man sagen.

So wird gesteuert
Die Steuerung geht schnell in Fleisch und Blut über und weißt viele Parallelen mit "Halo" auf. Granaten schießt man mit LT (man kann 3 verschiedene Arten in seinem Inventar haben), den Zeitlupen-Effekt setzt man mit LB ein (der vorhandene Balken sinkt bei Gebrauch und füllt sich wieder anschließend wieder selbstständig auf), geschossen wird mit RT und die Waffe wechselt man mit RB. Damit hätten wir die Belegung der Schulterbuttons. Fehlen uns noch die anderen Tasten. Mit B schlägt man mit dem Pistolen-oder Gewehrkolben auf Gegner ein (in Kombination mit anderen Buttons ist auch ein Sprungkick möglich), A ist zum Springen, X öffnet Türen und Y benutzt man um ein Medikit aufzubrauchen (wovon man 10 mit sich führen kann).

Die Joysticks und das Steuerkreuz sind auch noch belegt. Wenn man den linken drückt, geht es nur mehr in gebückter Haltung vorwärts bis man ihn erneut betätigt. Der Rechte ist zum genaueren Zielen da.
Drückt man auf dem Steuerkreuz "Oben" wechselt man zur nächsten Granatenart, mit "Unten" schaltet man die Taschenlampe ein (besitzt nur eine begrenzte Lebensdauer, die sich nach dem Ausschalten wieder auflädt), "Rechts" bzw. "Links" nützt man um den Charakter um Ecken lehnen zu lassen, ganz wie in einem Taktik-Shooter.

Was man hört und sieht
Die Grafik ist leicht verbessert im Gegensatz zum 2 Jahre alten "Vorgänger". An den Wasser-und Raucheffekten erkennt man aber, dass das Spiel nicht mehr ganz mit dem Grafikstandard der Neuzeit mithalten kann.
Leider plagen dicke PAL-Balken (oben und unten) die ansonsten aufgemotzte Grafikengine, der schon 2 Jahre alten Umsetzung vom PC.

Die Geräuschkulisse ist den Entwicklern wirklich sehr gut gelungen. Wenn man über Gegenstände, die am Boden liegen drübergeht hört man das bewegen derselben. Dadurch kann es passieren, dass man sich oft selbst erschreckt.
Die Waffengeräusche kommen auch sehr authentisch rüber. Außerdem gibt es eine zum größten Teil zerstörbare, interaktive Umgebung. Du kannst Türen öffnen, Fenster einschlagen, Feuerlöscher zum Explodieren bringen und Gegenstände mit einem Schuss vom Regal schießen.

Angst, im wahrsten Sinne des Wortes
In mehreren Situationen wird euch das Herz fast stehen bleiben. Dies ist kein Scherz, sondern mein voller Ernst. Die Horrorelemente sind in unregelmäßigen Abständen in den Shooter-Part integriert. Genau wenn man am Wenigsten damit rechnet passiert etwas Unvorhergesehenes.
"F.E.A.R." ist also nicht nur was für Ego-Shooter-Fans, sondern auch für alle hartgesottenen Horrorfanatiker.
Viele Anleihen nimmt das Game von "Doom 3" auf, wie z.B. die beklemmende Atmosphäre oder die Schockmomente. Die zwar nur vereinzelt, dafür aber ziemlich heftig auftreten.

Eine wahnsinns überzeugende Präsentation nennt das Spiel auch noch sein eigen. In manchen Momenten glaubt man förmlich in einem Actionfilm zu sein. Die Zwischensequenzen binden einen vorzüglich ins Spielgeschehen mit ein. Somit bekommt man das Gefühl Teil des Ganzen zu sein.

Intelligente, abwechslungsreiche Schurken
Die Gegner-KI verhält sich ausgesprochen intelligent. Sie gehen in Deckung, lugen kurz hervor um ein paar Gewehrsalven abzugeben und ziehen sich wieder in den Schutz der Deckung zurück. Sie bewegen sich auch äußerst schnell und überlegt vorwärts und geben damit kein einfaches Ziel ab. Hin und wieder kann es auch vorkommen, dass ein Gegner ein Fenster einschießt nur um dann hindurch zuspringen und euch unvorbereitet mit einem Kugelstakkato einzudecken. Wenn mehrere Gegner auf den Plan treten teilen sie sich sogar auf. Ein paar übernehmen deine Flanke und lenken dich so ab, damit die anderen von hinten auf dich zukommen können. So kann es passieren, dass man sich komplett umzingelt wiederfindet.

Vorgegebene Checkpoints an denen automatisch abgespeichert wird sind dafür zuständig, dass man seinen Spielfortschritt nicht verliert. Leider kann man nicht jederzeit speichern, wie man es aus vielen anderen Games schon gewohnt ist. Dieser Umstand ist aber nicht weiter tragisch, da die Speicherpunkte nicht weit voneinander entfernt sind.
Die Ladezeiten des letzten Savegames bzw. bis zum nächsten Level sind angenehm kurz gehalten.

Die Power-Up Suche
Der Spielablauf ist Ego-Shooter typisch. Es gibt meistens 2-3 verschiedene Wege, wobei manche mit einer Tür verschlossen oder mit Gegenständen verstellt sind. Dass mehrere Wege zum selben Ziel führen, gibt es bei "F.E.A.R." nicht.

Man sollte auch alle Wege die es gibt erkunden, denn abseits des eigentlichen Hauptpfades gibt es vereinzelt vorkommende Power-Ups in Form von Booster-Packs und Panzerungen. Diese erhöhen entweder die Lebensenergie, die Dauer der Zeitlupe oder die Panzerung (je höher dieser Wert ist, desto weniger wird bei Beschuss von der Lebensleiste abgezogen-genau so wie bei "Doom 3"). Was natürlich sehr praktisch und vor allem hilfreich ist.
Leider ist es im Endeffekt so, dass man nach diesen wichtigen Erweiterungen wie in "Metroid Prime" suchen muss, denn ohne tut man sich mit steigender Spielzeit natürlich erheblich schwerer.
Apropo des Weges: In diesem Ego-Shooter sieht man auch mal seine Beine, wenn man an sich herunterblickt. Ein kleines Detail, dass den Realitätsgrad weiter erhöht.

Die Levelarchitektur ist leider etwas eintönig. Zu viele Gänge in den fast gleichen Ausführungen und zu viele Bürokomplexe reihen sich aneinander. Abwechslung kommt nur mit den regelmäßigen Außenarealen auf.

Äußerst lobenswert anzumerken ist auch, dass man die Möglichkeit hat, in einer laufenden Mission, den Schwierigkeitsgrad hinauf-oder hinunterzuschrauben. Damit kann man den Schwierigkeitsgrad jederzeit genau an sein eigenes Können anpassen. Es gibt insgesamt 4 Schwierigkeitsgrade: "Niedrig", "Mittel", "Hoch" und "Extrem".
Im Spiel selber gibt es fast keine Stelle an der man nicht weiterkommt. Da es keine Rätsel gibt, kommt man immer flott voran. Außer es tauchen einmal ganz fiese, wiederstandsfähige Gegner auf, die einen besonders unter Druck setzten. Da kann es schon mal passieren, dass man den „Neu Laden“-Bildschirm öfters zu Gesicht bekommt.

XBox-Live&Multiplayer
Natürlich unterstützt das Game auch einen Multiplayer-Modus. Leider ist dieser nur online verfügbar. Dafür kann man aber zu 16 Deathmatch, Team-Deathmatch, Kampf um die Flagge, Eliminierung oder Team-Eliminierung spielen. Da kommt doch Freude auf.

Abseits der Haupt-Kampagne gibt es auch noch den Menüpunkt "Sofortaction". Hinter diesem Modus verbirgt sich nichts anderes als eine weitere Singleplayer-Herausforderung, in der man gegen die unerschrockene "F.E.A.R."-KI kämpfen kann. Hier wird man nach benötigter Zeit bis zum Ausschalten aller Gegner, Genauigkeit, Gesundheitszustand, verwendeter Rüstung sowie einiger weiterer Faktoren bewertet. Diese Wertung kann man dann auf XBox-Live in eine Bestenliste eintragen. Somit ist der Vergleich mit anderen Spielern, auf der ganzen Welt gegeben. Somit hält einen "F.E.A.R" auch noch nach dem durchgezockten Einzelspieler bei der Stange.

Leider gibt einem das Game keinen Grund es noch einmal durchzuspielen, außer man will es in einem höheren Schwierigkeitsgrad abschließen. Nach dem Ende des 10. Levels bekommt man auch noch eine Bonusmission spendiert, in welcher die Geschichte fortgesetzt wird. Da sollte doch die Motivation gegeben sein um alle Hebel in Bewegung zu setzen das Ende hinter sich zu bringen.

Positives
Zerstörbare, interaktive Umgebung
Horrorelemente
Zeitlupen-Feature
Leicht verbesserte Grafik-Engine
Atmosphärische Präsentation
Authentische Waffen-und Soundeffekte
Hochentwickelte Gegner-KI

Negatives
Keine Neuerungen
Wiederholende Levelarchitektur
Kurze Spielzeit
Dicke PAL-Balken

Bewertung
Bewertung
Grafik 8/10
Sound 8/10
Gameplay 9/10
Umfang 8/10
Präsentation 9/10
Spielspaß 85%


Fazit
Eigentlich ist es "nur" eine 1:1 Umsetzung vom PC, die 2 Jahre Verspätung hat. Aber durch diese Entscheidung "F.E.A.R." auch für die XBox 360 herauszubringen, bekommen alle Besitzer der Konsole einen Ego-Shooter par excellence. Denn dank der unglaublich dichten (Horror)-Atmosphäre, den realistischen Waffen-und Soundeffekten, denn spannenden Schusswechseln und der leicht aufgemotzten Grafik kann das Game auch auf der 360 für Bestwertungen sorgen.

Euer Chris
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Dienstag, Oktober 24, 2006

Kolumne: War früher alles besser?

An dieser Stelle will ich die Gelegenheit ergreifen um eine kleine Kolumne zu verfassen. Wie man schon an der Überschrift erkennen kann befasst sie sich mit der Frage: War früher alles besser?

Ich will natürlich größtenteils auf den Spielesektor eingehen, aber ich werde auch ein bisschen in andere Richtungen abschweifen.

Also fangen wir an: Wie war das früher mit dem Zocken. In unserer heutigen verwöhnten Next-Gen Zeit kann man sich gar nicht mehr vorstellen ohne High-End-Grafik, orchestralem Soundtrack und Blockbuster Special-Effects auszukommen. Aber es gab auch andere Zeiten.

Wenn ich mich so an meine Anfangsphase in der Zockerwelt zurückerinnere, dann muss ich sagen, dass es früher in vielen Bereichen mehr Spaß gemacht hat. Mit dem Nintendo Entertainment System (NES) und anschließend mit dem Game Boy habe ich meine Zockerleidenschaft begonnen. Das NES hab ich von einem Cousin aus Deutschland geschenkt bekommen. Als er eines Tages zu Besuch kam, brachte er ihn mit. Schon nach kurzer Zeit konnte ich mich von dem Gerät nicht mehr trennen. Es hatte mich in seinen Bann gezogen. Als ich ihn fragte ob er mir den NES borgen könnte, antwortete er: "Ich schenke ihn dir und hoffe du hast genau so viel Spaß mit ihm wie ich." Zu dieser Zeit war er ungefähr 30 Jahre. Spiele die dabei waren sind "Super Mario Bros.", "Turtles", "Addams Family" und ein paar andere gewesen. Dieses Gefühl als ca. 10 Jähriger etwas beeinflussen zu können war einfach toll. So wie Fernsehen nur, dass man das Gesehene wirklich beeinflussen kann. Genau so ist es mir auch mit dem Game Boy ergangen.

Den Game Boy hab ich mir zusammen mit dem Spiel "Pokemon" (rot oder blau-weiß nicht mehr welche Version es war) von einem Freund ausgeborgt. Dieses Spiel ließ mich einfach nicht mehr los. Das Fangen und Sammeln der einzelnen Pokemons war bis dahin einmalig. Ich konnte nicht mehr aufhören es zu spielen. Als mein Freund den Game Boy mit seinem Spiel zurück haben wollte, bat ich ihn auf Knien ihn mir noch für ein paar Tage zu leihen. Nach mehrmaligem Winseln willigte er schließlich ein. Nach Tagen des Weiterspielens gab ich ihm seinen Handheld zurück und kaufte mir anschließend auch den Game Boy plus das "Pokemon" Modul. Danach zockte ich fast Tag und Nacht durch.

Zu dieser Zeit hatte man noch Spaß dabei, ein paar Pixel zu steuern und einem einfachen Beep Beep Sound zuzuhören. Man hätte nie gedacht, dass Computerspiele sich einmal so weiterentwickeln würden, wie es heute der Fall ist. Ich hätte mir, zu dieser Zeit, nie auch nur im Traum gedacht, dass es einmal richtige 3D-Grafik geben würde. Und wir können uns kaum vorstellen, wie Computerspiele in Zukunft aussehen werden bzw. wie das Spielgefühl sich weiterentwickeln wird. Der Wii macht es ja bereits in der Theorie vor, wie eine Next-Gen Steuerung auszusehen hat. Jetzt muss er sich nur noch in der Praxis beweisen ob wirklich alles reibungslos funktioniert (Kollisionsabfrage, Multiplayer-Sessions, usw.)

Damals freute man sich auch noch über ein Spiel. Egal ob man es sich selber kaufte oder ob man eines geschenkt bekam. Früher hatte man noch nicht so viel Geld zur Verfügung und man war auf sein Taschengeld und Geschenke (Weihnachten, Geburtstag, Namenstag, Ostern, usw.) angewiesen. Dadurch konnte man sich nur hin und wieder ein Spiel leisten. Dieses musste man sich genau übelegen, denn es sollte auf gar keinen Fall ein Fehlkauf werden. Heute mit 20 Jahren arbeitet man fleißig und bekommt monatlich sein Gehalt überwiesen. Mit dem man sich einfach so 1-5 Spiele oder sogar mehr im Monat kaufen kann. Wenn dann 1-2 Fehlkäufe dabei sind, macht ja nichts, man hat ja das Geld. Früher hat man weniger Spiele gehabt als heute, aber diese machten Spaß. Heute hat man viele Spiele und unter denen findet sich so mancher Regalfüller.

Etwas das mir auch immer einfällt, wenn ich an die frühere Zeit zurück denke ist, dass ich und auch alle Anderen nicht einmal daran gedacht haben wie sich das Spielen weiterentwickeln könnte. Heute ist diese Frage etwas Selbstverständliches. Wir fragen uns wie sich die Grafik, der Sound, das Spielgefühl und auch der Spielspaß fortsetzt. Und erwarten uns automatisch, dass die Games immer anspruchsvoller werden und die Spielumgebung realistischer ausfällt.

Wenn man über den Spielspaß ein Wenig genauer nachdenkt, kommt man zu dem Schluss, dass der Spielspaß früher viel besser war als heute. Oder zumindest nicht schlechter. Früher wurde man nicht von einer Hammergrafik oder einem Wahnsinnssoundtrack abgelenkt. Man hatte eine zweckmäßige Grafik und einen einfachen Sound vor Augen (bzw. vor Ohren) und konnte sich allein auf den Spielspaß konzentrieren. Und dies ging nicht nur den Spielern so, sondern auch den Entwicklern. Die Grafik war schneller gemeistert als heute und sie konnten sich fast ausschließlich auf den entscheidensten Punkt eines Spieles konzentrieren: den Spielspaß! Auch heute ist der Spielspaß der wichtigste Punkt um bei einem Spiel längerfristig dranzubleiben. Leider werden wir, wie schon erwähnt, zu oft von anderen Dingen geblendet. Aber das ist sekundär anzuschauen, aber doch ein wichtiger Punkt beim Kauf eines neuen Spieles.

Später folgte dann der Nintendo 64 mit den Spielen: "Pokemon Snap", "Pokemon Stadium 1+2", "The New Tetris" und "Super Smash Bros." Anschließend kamen alle Versionen des Game Boys, außer dem Game Boy Pocket und dem Game Boy micro. Und dann kam auch schon die jetzige Current- bzw. Next-Gen: Gamecube, Play Station 2 und XBox (360). In absehbarer Zukunft kommt dann noch der Wii und die Play Station 3 in mein Zimmer.

Jetzt schweifen wir ein bisschen vom eigentlichen Thema ab. Nicht nur das Zocken war früher anders als heute. Wenn man den Handymarkt von damals anschaut, kann man behaupten, dass es früher ein Luxusobjekt war. Heute hat schon fast jeder 10 Jährige ein Exemplar. Und die Hersteller schmeißen einem die neuesten Modelle sichtlich nach. Mit einer Erstanmeldung kann man die neuesten Modelle schon ab 0€ bekommen und bei Verlängerung der Mindestvertragsfrist bekommst du als "kleines" Dankeschön ein aktuelles Handy, um 1€, praktisch geschenkt.

Allgemein hat sich seit früher die Technik ganz schön rapide weiterentwickelt. Die Autos sind heutzutage mit mehr Hilfen beim Fahren und mehr Sicherheit bei einem möglichen Unfall ausgestattet.

Der Führerschein kostete früher ca. 8000 Schilling und heute blättert man ca. 1200€ auf den Tisch! Obwohl einem auch nicht mehr beigebracht wird.
Computerchips werden immer kleiner und können trotzdem mehr.
Fernseher waren früher klein und in schwarz-weiß gehalten. Heute überbieten sich die einzelnen Hersteller in der Bildschirmdiagonale, Soundqualität, Auflösung und bei den Zusatzfunktionen. Nicht zu vergessen: Mit den neuen, hochwertigen HDTV-Fernsehern kommt eine neuen Generation des Fernsehens bzw. Spielens auf uns zu.

Am Schluss bleibt die Frage eigentlich offen, ob es früher oder heute besser war. Das lass ich jetzt einmal im Raum stehen. Am Besten es entscheidet jeder für sich selbst, wann seine persönliche, beste Zeit war oder ist. Mit diesen Worten schließe ich meine Kolumne ab und wünsche euch noch viele, vergnügliche Zockermomente.

Euer Chris
In freundschaftlicher Partnerschaft mit


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Montag, Oktober 23, 2006

Top Thema: XBox Experience 06

Wie viele Spielemags bereits berichtet haben findet vom 25.-31. Oktober im Museum für angewandte Kunst (Wien) wieder ein XBox Experience statt.
In diesen 7 Tagen stehen auf über 100 Konsolen (alle an einen hochwertigen HDTV-Fernseher gekoppelt) die neuesten Spiele der Current-und Next-Gen, von Microsoft zum fröhlichen Probezock bereit.
Natürlich werden wieder einige Musikbands die Atmosphäre noch weiter bereichern.
Die Veranstaltung dauert täglich von 14:00-1:00 und der Eintritt ist freundlicherweise frei.

Letztes Jahr gab es diese kleine Microsoft-Messe auch schon. Bei dieser war ich mit ein paar Freunden an 2 Tagen auch vertreten. Zu dieser Zeit besaß ich die XBox 360 noch nicht und hatte auch nicht vor sie mir zu kaufen. Als wir dort ankamen war schon reges Treiben im Gange. Mit der Zeit wurde es dort immmer belebter. Man konnte so Games wie "Perfect Dark" (Singleplayer und Multiplayer zu 8), "Quake 4", "Condemned", "Full Auto", "Project Gotham Racing 3",... testen. Schon nach kurzem war ich von "Condemned", "Quake 4" und "Perfect Dark" mehr als überzeugt. Kurze Zeit nach der Veranstaltung besorgte ich mir die Next-Gen Konsole mit diesen 3 Spielen und bin seit dem stolzer und zufriedener Besitzer der selbigen. Schon letztes Jahr war es ein großer Erfolg für Microsoft und ich war sicher nicht der Einzige der sich nach dieser Präsentatio eine XBox 360 zugelegt hat. Von Microsofts Engagement könnten sich andere Konzerne eine Scheibe abschneiden, denn solche Veranstaltungen würden wir gerne öfters hier in Österreich haben.


So wie es derzeit aussieht werde ich wieder mit einigen Freunden an 2 Tagen hinfahren. Und zwar am Donnerstag und Samstag. Meine Vorfreude ist schon sehr groß und ich hoffe (wie viele andere auch), dass man "Gears of War" anspielen kann, aber ich bezweifle es.
Schon jetzt bestätigte Spiele sind: "Crackdown", "Call of Duty 3", "Tony Hawks Project 8", "Splinter Cell: Double Agent", "Virtua Tennis 3", "NFS Carbon", "Fifa 07" und "Lego Star Wars 2". Alles ausgezeichnete Games die es sich zu spielen lohnt.

Da ich im Gegensatz zu letztem Jahr nun eine eigene Homepage besitze die sich ja mit Spielenews, Spieletests und Spielberichten zu verschiedenen Veranstaltungen (Messen) befasst, ist es meine Verpflichtung euch über diese beiden Tage eine ausführliche Berichterstattung zu verfassen und online zu stellen. Ich hoffe, dass ihr zumindest an einem der 7 "Messetage" die Zeit findet hinzuschauen und den freien Eintritt ausnützt um dieses Spektakel mitzuerleben.

Wer genauere Infos der diesjährigen Experience haben möchte sollte den unten angeführten Link besuchen. Mit diesen Worten verabschiede ich mich von euch und wir lesen uns wieder, wenn es heißt: "Vor Ort Bericht: XBox Experience 06/Teil 1"
Euer Chris
In freundschaftlicher Partnerschaft mit


gamechecker.blogspot.com




Zur XBox Experience

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"Dead Rising" Test


Story
Als Fotojournalist Frank West befindet man sich in einem, vom Militär abgeschotteten, Einkaufszentrum. Tausende Zombies treiben dort ihr Unwesen und Frank ist live dabei. Kannst Du innerhalb von 72 Stunden (nicht Echtzeit) die Story Deines Lebens enthüllen und somit hinter die Ereignisse kommen? Denn in 3 Tagen kommt der Helikopter, der Euch auf dem Dach der Mall abgesetzt hat, wieder zurück um Dich abzuholen.

Anders als Andere
Das Spiel zeigt sich von einer ganz anderen Seite als z.B.: "Resident Evil", "Silent Hill" oder "Project Zero". Es wartet nicht mit typischen, vereinzelten Schockmomenten auf. Nein! "Dead Rising" beeindruckt mit wahren Massen an Untoten, die sich auf dem Bildschirm tummeln.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten diese entgültig um die Ecke zu bringen. Zum Einen hast Du die Möglichkeit Schlaginstrumente zu verwenden. Mit Schwertern köpft man im Highlander-Stil, mit Bratpfannen kloppt man wie Bud Spencer und ein Vorschlaghammer reißt, zur Abwechslung einmal, Zombies und keine Wände ein. Oder Du holst Dir eines der vielen technischen Geräte. Eine Motorsäge wird zum Metzelgerät umfunktioniert und ein Rasenmäher stutzt mehr als nur die Haare der Untoten. Es gibt auch etliche skurille Methoden die Du ausprobieren kannst. Man kann sich einen Fußball oder Eishockeypuck nehmen und pfeffert ihn in die Massen. Oder man schnappt sich ein Fahrrad, Skateboard, Einkaufswagen, Motorrad oder Auto und fährt die Brut über den Haufen. Oder Du nimmst Dir einen Sonnenschirm, stürmst vorwärts und bahnst Dir so einen Weg durch die Meute. Natürlich fließt bei all diesen Aktionen reichlich Pixelblut, dass zur Atmosphäre des Spiels positiv beiträgt.

Es geht aber auch ohne Blutvergießen. Indem Du einfach über die Zombiehorden draufspringst und über sie drüberläufast oder Du schickst sie mit einem Sprungkick auf die Matte.

Insgesamt gibt es im Spiel 250 verschiedene Gegenstände zum fröhlichen Abschlachten.
Also Du siehst, es gibt genug Möglichkeiten zum Überleben und zum Sterben. Am Anfang kannst Du nur 3 Gegenstände mit Dir führen, wobei sich alle mit der Zeit abnützen und unbrauchbar werden.

Kamera&Prestigepunkte
Zu Beginn bekommst Du eine Karte und ein Funkgerät, über das Dir durchgegeben wird, wo sich weitere Überlebende aufhalten. Wenn Du erst einmal einen Überlebenden gefunden hast, kannst Du ihn auffordern Dir zum sicheren Überwachungsraum zu folgen.
Natürlich bekommst Du bei Sidequests zusätzliche Punkte, auf Dein Konto, gutgeschrieben.

Als Fotograf hat Frank natülich auch die Aufgabe, interessante Bilder zu "schießen". Wenn Du in der ganzen Hektik einmal den Auslöser drücken kannst, wird das Bild mit einer Punktezahl bewertet. Je mehr Untote darauf zu erkennen sind und je größer sie sind, desto mehr Punkte bringt es. Es gibt einige Fotokategorien, in die die Bilder eingeordnet werden: Gewalt, Drama, Erotik und Horror. Du kannst bis zu 30 Bilder speichern, danach werden ältere (sofern sie nicht gesichert sind) gelöscht.
Sollte die Batterie der Kamera leer werden, musst Du Dir (wie in Echt) eine Neue (in einem Fotoladen) holen.

Die Punkte die ihr so bekommt, werden einem Konto gutgeschrieben. Ist eine gewisse Summe erreicht steigt ihr ein Level auf. Bei jedem "Level Up" gibt es entweder einen zusätzlichen Lebensbalken, einen neuen Move, einen neuen Inventarplatz oder Ähnliches.

Checkpoints&Co
Man kann nicht ständig speichern, sondern muss Speicherpunkte aufsuchen. Diese sind in den meisten Fällen Toiletten (wie makaber), von denen es nur wenige gibt. Leider kann man nur ein einzelnes Savegame speichern. Also kannst du dir nicht mehrere Slots anlegen um etwaige Fehler wieder rückgängig zu machen.
Wer jetzt glaubt, dass so ein Einkaufszentrum klein ist, dem kann ich nur sagen: "Es ist rießig groß!" Von klein nicht die Spur.
Es gibt auch in regelmäßigen Abständen gewisse Bossfights. Diese Gegner werden im Spiel aber Psychopathen genannt und sind Überlebende die ihre eigenen Wege gehen und sich niemandem anschließen wollen. Manche treiben sogar die Story voran. Solche Kämpfe sind teilweise ziemlich knackig ausgefallen und in den meisten Fällen benötigt man ein Schießeisen um sie zu meistern.
Die intuitive Steuerung macht es euch auch nicht schwer diesen 72h Überlebens-Marathon zu meistern. Man kann sie zwar nicht selbst konfigurieren, aber in der vorgegebenen Einstellung wird man nicht überfordert und jeder sollte damit zurecht kommen.

Die Weitsicht ist sehr groß und die Grafik teilweise Next-Gen würdig. Besonders in den hervorragenden Cut-Scenes sind die Gesichtsanimationen vorbildlich.
Der Schwierigkeitsgrad steigt mit stetiger Spieldauer rapide an und kann schon mal für Frust sorgen.
Es gibt auch mehrere Enden zu bewundern. Dabei kommt es, wie immer, auf die eigene Spielart an, welches Ende man zu Gesicht bekommt.

Der Soundtrack ist sehr abwechslungsreich ausgefallen. Es gibt harte Rockklänge bei Actionpassagen und gemütliche Kaufhausmusik beim Durchstreifen der Mall.
In vielen Bereichen lässt es sich auch mit "GTA" vergleichen. Beide besitzen eine unglaublich große Handlungsfreiheit und viel Charakterentwicklung. Wem "GTA" gefällt, dem wird auch "Dead Rising" zusagen.

Schattenseiten
Natürlich gibt es die auch in "Dead Rising". Einer der Minuspunkte sind die kaum vorhandenen, deutschen Untertitel. Außer in den Cut-Scenes sind diese so klein (auf HDTV normal groß) geraten, dass man fast nicht erkennen kann um welche Sprache es sich überhaupt handelt.

Die Gegner-KI hat leider öfters Aussetzer, besonders bei den Bosskämpfen. Da fährt schon mal der Eine, mit dem Wagen, immmer gegen den Baum. Oder ein anderer bleibt an einer Kante hängen. Mit der Zeit ertappt man sich dabei, genau diese Fehler auszunutzen, um die Bosse zu besiegen.

Es kann vorkommen, dass Du dazu gezwungen wirst das Game vom letzten Checkpoint neu zu beginnen. Das Problem ist, dass man einem stetigen Zeitdruck ausgesetzt ist. Werden Hauptaufgaben nicht innerhalb einer vorgegebenen Zeit erfüllt, muss neu geladen werden. Ihr könnt auch Eure ganzen Erfahrungspunkte und freigespielten Moves mitnehmen (für einen Neuanfang), aber dann geht der Spielfortschritt, bis hierher verloren. Es bleibt auch die Möglichkeit offen trotzdem weitersuspielen und bis zum Ende nur mehr Nebenaufgaben zu erfüllen. Damit erfährt man zwar nicht die ganze Geschichte, aber der Spaß bleibt nicht auf der Strecke. Der Countdown für die einzelnen Aufgaben ist aber meistens großzügig gewählt. Auf die Hauptaufgabe konzentriert, ist die vorgegebene Zeit ohne Mühe zu schaffen.

Es gibt auch oft vorkommende, kurze Ladezeiten, aber die stören nicht so sehr.
Auch von Pal-Balken (Widescreen-Balken) und vereinzelten Pop-Ups bleibt das Spiel nicht verschont.
Der Spielumfang ist leider kurz ausgefallen. Mit ungefähr 6-8 Stunden ist das Spektakel eher Gelegenheitsspielern zu empfehlen. Ich persönlich muss sagen, dass mir ein kurzes, knackiges Game lieber ist als ein Langes, Langatmiges. Vielleicht teilt ihr ja meine Meinung!?!

Abschließend lässt sich sagen, dass sich die positiven und negativen Seiten in der Waage halten.

Fazit
Obwohl "Dead Rising" kein genretypisches Horrorspiel ist, hat es eine einzigartige, noch nie dagewesene Atmosphäre. Dieses Spielgefühl was uns "Dead Rising" vermittelt, gab es bis dato noch nicht. Es ist als würde man den Film "Dawn of the Dead" selbst spielen. Und das ist ein Erlebnis das man nicht verpassen sollte.

Mit einer interessanten Story, einer einzigartigen Atmosphäre, Massen an Zombies, einem tollen Gameplay und dem Kamera-Feature (meinem persönlichen Highlight) wurde ein unglaubliches Game geschaffen. Eine absolute Kaufempfehlung kann ich leider nicht aussprechen, da es trotz allem kein "Must Have" ist.

Positive Aspekte
große Handlungsfreiheit
einzigartiger Spielspaß
umfangreiches Waffenarsenal
tolles Kamera-Feature
Charakterentwicklung
größtenteils Next-Gen Grafik
abwechlsungsreicher Soundtrack

Negative Aspekte
sehr kleine Schrift der Untertitel (außer in Cutscenes)
dicke Pal-Balken
mit der Zeit frustrierender Schwierigkeitsgrad
schwankende Gegner-KI
störende Ladezeiten (wenn auch kurz)
vereinzelte Pop-Ups

Ich hoffe, dass mein Test euch auf den Geschmack gebracht hat, ein ganz besonderes Einkaufszentrum zu besuchen.

Update
Jetzt da ich das Game endlich durchgeszockt habe, kann ich sagen, dass der Schwierigkeitsgrad am Ende sehr unfair und auch frustig wird. Um diesem Umstand entgegenzuwirken, solltest Du Dich am Anfang nicht auf die Hauptaufgaben, sondern nur auf das Töten der Zombies und das Retten von Zivilisten konzentrieren. Wenn Du Überlebende nur anredest und nicht lebend zum Überwachungsraum eskortierst bekommst Du trotzdem einen Teil der Prestigepunkte gutgeschrieben. Nachdem Du einen ansehnlichen Rang aufweisen kannst (15-20), beendest Du das derzeitige Spiel und speicherst Deinen Status ab, beginnst das Spiel von vorne und tust Dir mit dem nun erhöhten Rang um ein vielfaches leichter.

Positiv überrascht war ich vom Umfang des Games. Denn nach den 72h passiert noch eine größere Wendung im Spiel. Mehr will ich hier nicht verraten. Durch diesen Umstand, einen noch freispielbaren Überlebensmodus und den enormen Spielspaß kann man die Spielzeit locker um das doppelte erhöhen.

Euer Chris


gamechecker.blogspot.com

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Hallo Leute!

Ich heiße Christoph Kerschbaumer und werde in Zukunft für diese Seite Postings zum Thema Konsolenspiele verfassen. Da ich auch einen Blog besitze der sich mit Spielenews, Spieletests und Berichten rund um das Thema Computerspiele befasst, habe ich mich eines Tages auf die Suche nach anderen Spieleblogs begeben. So bin ich auf diesen Blog von Tobias aufmerksam geworden. Besonders sein Test zu "Aquanox 2" gefiel mir sehr gut. Daraufhin trat ich mit ihm in Kontakt und schlug ihm vor, dass wir eine Partnerschaft mit unseren beiden Blogseiten eingehen, denn Blogger müssen zusammen halten und können gemeinsam viel erreichen. Nach längerem Überlegen willigte er schließlich ein. Somit schreibt er jetzt Berichte für mich und ich für ihn. Ich freue mich schon auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Im Anschluss folgt gleich mal ein Test und ein Bericht von mir.
Ich hoffe sie gefallen euch.
Euer Chris

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